Ein Co-Pilot von FlyDubai, der versuchte, ein Flugzeug mit Ziel Tel Aviv zum Absturz zu bringen, stach den Kapitän und wurde von Passagieren und Besatzung gestoppt, bevor das Flugzeug sicher in Tabuk, Saudi-Arabien, landete. Der Vorfall, an dem 174 Menschen beteiligt waren, lenkt nun die Aufmerksamkeit auf die Vergangenheit des Co-Piloten und die Systeme, die ihn nicht früher aufspürten.
Der Co-Pilot, der von mehreren Quellen, die mit den Ermittlungen vertraut sind, als Hamam al Hamami identifiziert wurde, arbeitete kurzzeitig für Oman Air, bevor Überwachungsmaßnahmen ihn beim Besuch radikaler Websites entdeckten. Später veröffentlichte er ein Video von El Al-Flugzeugen in Dubai mit einem Foto von Ayman al-Zawahiri, dem al-Qaida-Führer, der 2022 bei einem US-Drohnenangriff getötet wurde.
Der Angriff auf das Flugzeug
Das Flugzeug näherte sich Israel, als der Co-Pilot mutmaßlich den Kapitän stach und versuchte, das Flugzeug zum Absturz zu bringen. Passagiere und andere Besatzungsmitglieder überwältigten den Co-Piloten, und zwei dienstfreie Piloten übernahmen die Kontrolle über das Flugzeug. Das Flugzeug landete notgedrungen in Tabuk, Saudi-Arabien.
Es wurden keine Passagiere schwer verletzt. Der Pilot erlitt Stichwunden. Zwei Besatzungsmitglieder wurden mit nicht näher bezeichneten Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Der Co-Pilot blieb am Donnerstag in Haft.
Al Hamami ist Staatsbürger von Oman, wurde aber nicht in Oman geboren. Seine Mutter ist Syrerin und sein Vater Omani. Er lebte den größten Teil seines Lebens außerhalb Omans. Die omanische Regierung hat seine Nationalität noch nicht öffentlich bestätigt.
Von Oman Air zu FlyDubai
Al Hamami begann eine neue Ausbildung zum Piloten bei Oman Air, bevor Überwachungsmaßnahmen ihn beim Besuch radikaler Websites entdeckten. Oman Air versetzte ihn daraufhin in eine Büroposition. Er trat von dieser Position zurück, nachdem er auf Schreibtischdienst versetzt worden war, gegen 2024.
FlyDubai stellte al Hamami ein, ohne ihn mit der omanischen Regierung zu überprüfen. Die Ergebnisse der Ermittlungen deuten darauf hin, dass diese Unterlassung dazu führte, dass die Fluggesellschaft die Warnzeichen nicht erkannte, die sich bereits während seiner Zeit bei Oman Air gezeigt hatten. Zu diesen Warnzeichen gehörten die Feststellungen der Überwachung über seine Besuche auf radikalen Websites, was dazu führte, dass Oman Air ihn aus der Piloten Ausbildung in eine Bürofunktion versetzte.
Netanyahus Beschreibung des Angriffs
Netanyahu sagte, der Angreifer habe sich einer islamistischen Radikalisierung unterzogen und sei mit dem Flugzeug und seinen Passagieren abzustürzen beabsichtigt. Er spekulierte, der Vorfall spiegele einen Suizidversuch wider, und berief sich dabei auf Zeugen, die sagten, der Co-Pilot habe die Ausrüstung des Flugzeugs blockiert, anstatt sie zu stabilisieren.
Nachdem Passagiere den Co-Piloten überwältigt hatten, schrie er, so Netanyahu, jemand solle ihn töten. Israels Verteidigungsminister Israel Katz bezeichnete den Vorfall als einen versuchten jihadistischen Terroranschlag und nannte den Co-Piloten einen Terroristen.
Präsident Trump deutete am Donnerstag an, der Co-Pilot könne Verbindungen zum Iran haben, und sagte: „Basierend auf dem, was ich höre.“ Trump sagte: „Wir arbeiten gerade daran“ und „die Antwort, basierend auf dem, was ich höre, ist ja.“
Netanyahu sagte zu Fox, es sei zu früh, um zu sagen, ob der Iran involviert war. Ein israelischer Sicherheitsbeamter teilte CBS News mit, die Behörden untersuchten, ob der Angriff einem Terroranschlag am 11. September ähnele und ob der Angreifer allein handelte.
Die Ermittlungen dauern an
Der Co-Pilot wurde am Donnerstag von Saudi-Arabien in die VAE transferiert, wo er von israelischen, VAE- und saudischen Beamten befragt wird. Netanyahu sagte, der Mann werde von saudischen Behörden befragt und israelische Behörden würden sich der Befragung anschließen.
Netanyahu hat vor unbestimmten, eskalierenden Sicherheitsbedrohungen für Israel im Zusammenhang mit Operationen gegen Iran-alliierten Hamas in Gaza und Hezbollah im Libanon gewarnt.
Die Position der Zeitung
Die Zeitung bekennt sich zu den Passagieren und der Besatzung, die den Angriff gestoppt haben, und steht gegen den Überwachungsstaat, der den Co-Piloten zuvor nicht entdeckt hat. Der Vorfall wirft Fragen darüber auf, wie FlyDubai seinen Einstellungsprozess handhabte, aber die Schuld liegt hier im Versagen des Unternehmens, al Hamamis Hintergrund bei der omanischen Regierung zu überprüfen, nicht in der Art von Massenüberwachung, die ihn nicht zuerst auffiel.
Dieser Unterschied ist wichtig. Die Zeitung lehnt Kameranetze, Datenerfassungsnetzwerke und die Anbieter ab, die sich dafür einsetzen, diese zu erhalten. Sie unterstützt die Bürger und lokalen Gruppen, die sich gegen den Überwachungsstaat stellen. Die Geschichte zeigt ein System, das al Hamamis Online-Aktivität erfasst hat, die Fluggesellschaft aber trotzdem eingestellt hat – ein Versagen der Sorgfaltsprüfung, nicht der Überwachungskapazität.
Was der Leser beobachten sollte, ist die Reaktion von FlyDubai auf die derzeitige Prüfung seiner Einstellungspraktiken. Die Zeitung möchte, dass Fluggesellschaften den Hintergrund ihrer Mitarbeiter kennen, nicht nur ihre Internetnutzung beobachten.
Kasten mit den wichtigsten Fakten
- Flug: Dubai – Tel Aviv
- Notlandung: Tabuk, Saudi-Arabien
- An Bord: 174 Personen, darunter Passagiere und Besatzung
- Verletzungen: Pilot erlitt Stichwunden; zwei Besatzungsmitglieder wurden ins Krankenhaus eingeliefert
- Co-Pilot: Hamam al Hamami, identifiziert durch mehrere Quellen
- Omanische Staatsbürgerschaft: Bestätigt durch Quellen, noch nicht öffentlich von Oman bestätigt
- Video gepostet: El Al Flugzeuge mit einem Foto von Ayman al-Zawahiri
- Al-Zawahiri: Getötet bei einem US-Drohnenangriff im Jahr 2022
Was über Al Hamami bekannt ist
Al Hamamis Hintergrund steht nun im Fokus der Ermittlungen. Er arbeitete kurzzeitig für Oman Air, bevor Überwachungsdaten ihn beim Besuch radikaler Websites ergaben. Diese Feststellung veranlasste Oman Air, ihn in eine Bürofunktion zu versetzen anstatt sein Pilotentraining fortzusetzen.
Er trat nach einer Zuweisung zu Schreibtischdienst aus seinem Job im Büro zurück, gegen 2024. FlyDubai stellte ihn ein, ohne ihn zuvor mit der omanischen Regierung abzustimmen, was bedeutet, dass die Fluggesellschaft die Warnzeichen nicht kannte, die sich bereits während seiner Zeit bei Oman Air bemerkbar gemacht hatten. Zu diesen Warnzeichen gehörten die Feststellungen bei der Überwachung seiner Besuche auf radikalen Websites, was dazu veranlasste, dass Oman Air ihn aus der Ausbildung zum Piloten in eine Bürofunktion versetzte.
Der Fall vor uns
Der Fall sollte ohne voreilige Schlüsse verfolgt werden. Der Co-Pilot befindet sich weiterhin in Haft, und es laufen Befragungen unter Beteiligung von israelischen, VAE- und saudischen Beamten.
Netanyahu bezeichnete den Vorfall als dschihadistische Terrorattacke, und Katz sprach von einem Terroristen. Trump deutete auf einen Zusammenhang mit dem Iran hin, obwohl Netanyahu sagte, es sei zu früh, dies zu bestätigen. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: “More details emerge about FlyDubai co-pilot who tried to crash plane,” CBS News.
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