H2O: Just Add Water begleitet drei australische Teenager, deren Leben sich verändert, nachdem sie in einem geheimnisvollen blauen Pool ertrunken sind. Die Show ist reines Teenager-Taschentuchformat, weiß aber genau, was sie sein will. Sie ist albern, kitschig und stützt sich voll und ganz auf ihre Prämisse.
Trailer, über Cineverse.
Die Meerjunger-Prämisse
Die Prämisse ist einfach. Die Mädchen ertrinken, wachen mit Kiemen auf und lernen, dass sie unter Wasser atmen können. Das war’s. Es gibt kein großes Rätsel zu lösen. Die Show interessiert sich weniger dafür, warum das passiert, als für das, was als Nächstes passiert.
Das Ergebnis ist eine Show, die auf ihre eigene Absurdität setzt. Sie versucht nicht, die Wissenschaft oder die Regeln der Welt zu erklären. Sie lässt die Charaktere einfach herumschwimmen, mit Jungsorgen zu kämpfen und gelegentlich Seeungeheuer zu bekämpfen. Der Ton bleibt durchgehend konsistent, und diese Konsistenz ist eine Stärke.
Die Drei Hauptfiguren
Die Show dreht sich um drei Freundinnen: Emma, Cleo und Bella. Jede bringt ihre eigene Energie in die Gruppe ein, und die Autoren stützen sich auf bekannte Teenager-Drama-Klischees, um die Dinge voranzutreiben:
- Emma ist die Vorsichtige, die oft besorgt ist über die Folgen ihrer Kräfte.
- Cleo ist die Selbstbewusste, diejenige, die Risiken eingeht.
- Bella ist die Jokerin, die Unberechenbare, die die meiste Action vorantreibt.
Das Trio funktioniert gut zusammen, und seine Chemie trägt Episoden, die andernfalls dünn erscheinen könnten. Das Schreiben hält die Beziehungen in den Vordergrund, selbst wenn die Handlung langsamer wird.
Das Gute
Die Show versucht nicht, das Rad neu zu erfinden. Es ist eine unkomplizierte Geschichte über Meerjungfrauen mit ein paar Wendungen, und sie gelingt es, genau das zu sein. Die Schwimmszenen sind amüsant anzusehen, und die Unterwasserumgebungen wirken hell und fröhlich. Die Show behandelt auch einige ernstere Momente mit überraschender Anmut, besonders wenn die Familien der Mädchen sich um ihre Sicherheit sorgen.
„Gieß einfach Wasser hinzu.“
Das ist der Titel der Show, und er fasst das gesamte Projekt zusammen. Man nimmt die Grundidee, mischt sie mit Teenager-Drama und lässt alles brodeln.
The Weak Stuff
Nicht alles funktioniert. Einige der Bösewichte sind unspektakulär, und der Einsatz fühlt sich selten hoch genug an, um den Umfang der Gefahr zu rechtfertigen. Die Show ist am besten, wenn sie sich auf die Freundschaften der Mädchen und ihre alltäglichen Sorgen konzentriert. Wenn sie zu größeren Konflikten abdriftet, verliert sie etwas von ihrem Charme.
H2O: Just Add Water ist ein Filmgenuss, der seine Freuden größtenteils verdient. Er ist nicht tiefgründig, aber er muss es ja auch nicht. Er weiß, was er tut, und er macht es gut.
Wertung: 7,8 von 10.
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