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High School Musical Rezension: Solides, leichtgewichtiges Pop-Musical aus dem Jahr 2006

Eine Rezension von High School Musical, einem Teenie-Musical über Liebe, Gesang und eine Schuls show.

Von mitch·3 Min. Lesezeit
Two teens perform together on a brightly lit school stage during a musical number.

High School Musical ist ein Popmusical über Teenager, die sich verlieben, während sie eine Show auf die Beine stellen. Das ist die ganze Idee, und sie funktioniert größtenteils. Der Film wirkt wie ein Fernsehfilm, gemacht für ein junges Publikum, das Romantik, Gesangs- und Tanzeinlagen und ein Happy End will. Er versucht nicht, mehr zu sein als das, und er muss es auch nicht.

Trailer, via DisneyMoviesOnDemand.

Zac Efron und Vanessa Hudgens

Zac Efron spielt Troy Bolton, einen Basketballstar, der dazu gebracht wird, im Schulmusical zu singen. Vanessa Hudgens spielt Gabriella Montez, eine schüchterne Wechselschülerin, die sich ihm anschließt, nachdem er sie singen hört. Ihre Chemie ist der Motor des Films. Sie wirken zusammen glaubwürdig, unbeholfen und aufrichtig, und ihre Lieder tragen echtes Gefühl hinter der Choreografie.

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Die Nebendarsteller füllen die Geschichte mit vertrauten Highschool-Typen. Lucas Grabeel spielt Ryan Evans, den Bühnenmanager, der die Produktion leitet. Ashley Tisdale spielt Sharpay Evans, Ryans Schwester und eine boshafte Cheerleaderin, die versucht, die Show zu sabotieren. Diese beiden Figuren treiben den Konflikt voran und geben dem Film einen Bösewicht, dem man gerne die Daumen drückt, statt einer flachen Kontrastfigur.

Lieder und Nummern

Die Lieder sind es, womit High School Musical sein Geld verdient. „Get’cha Head Outta the Game“, „We’re All in This Together“ und „Stick to the Status Quo“ sind die besten Stücke, mit straffen Arrangements und Energie, die zündet, auch wenn die Texte dünn sind. Der Film verlässt sich auf seine Musik, um Szenen zu tragen, die sonst schlicht wären, und die Nummern ziehen sich selten.

Die Tanzeinlagen sind einfach, aber sie werden mit Selbstvertrauen dargeboten. Die Schauspieler wissen, was sie tun, und die Choreografie wirkt nie erzwungen. Es ist kein tanzlastiger Film, aber die Nummern tragen zur Geschichte bei, statt sie zu strecken.

Schwächen

High School Musical ist kein großartiger Film, und er gibt nicht vor, einer zu sein. Sein größtes Problem ist die Tiefe. Die Figuren sind Stereotype, und ihre Entwicklungen sind einfach. Gabriella ist die Außenseiterin, die ihre Stimme findet; Troy ist der Sportler, der lernt, mehr zu sein als ein Spieler. Der Film verlangt nie viel mehr als das, und die Geschichte wirkt dadurch dürftig.

Auch der Dialog ist schwach. Die Zeilen werden oft einfach heruntergespielt, ohne Humor oder Witz. Die Figuren erklären Dinge, die sie nicht erklären müssten, und die Handlung kommt durch Exposition voran, statt die Action atmen zu lassen.

Eine einfache Formel

High School Musical funktioniert, weil es sich voll und ganz seiner Formel verschreibt. Es weiß, was es ist, und es liefert diese Formel mit Können. Die Lieder sind eingängig, die Hauptdarsteller sympathisch, und die Geschichte löst sich sauber auf. Hier gibt es nichts, was jemanden beleidigen könnte, und hier gibt es auch nichts, was Kritiker beeindrucken würde.

Die Stärke des Films ist auch seine Schwäche. Er ist ein poliertes Produkt, keine künstlerische Aussage. Er ist gemacht, um zu unterhalten, und das tut er gut, aber er bietet keine Überraschungen. Für Zuschauer, die einen lustigen Abend mit Freunden suchen, liefert er. Für Zuschauer, die etwas Tieferes suchen, bleibt er zurück.

Wichtige FaktenTitel: High School Musical – Jahr: 2006 – Laufzeit: 91 Minuten – Bewertung: 6,7/10

High School Musical ist ein angenehmes, leichtgewichtiges Musical, das genau weiß, was es sein will, und das ohne Aufhebens liefert. Es ist kein Meisterwerk, und es gibt nicht vor, eines zu sein. Es ist einfach ein solides, unterhaltsames Stück Unterhaltung für sein Zielpublikum, und es gelingt zu seinen eigenen bescheidenen Bedingungen.

Bewertung: 6,7 von 10.

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