Apple hat soeben das iPhone 18 Pro angekündigt, und die große Neuigkeit bei der Kamera ist eine variable Blende. Es handelt sich um ein echtes Novum für das Unternehmen – ein beweglicher Blendenflügel, der es dem Objektiv ermöglicht, zu verändern, wie viel Licht hineinkommt. Es ist außerdem eine geringfügige Verbesserung, und der eigene Testbericht des Unternehmens macht das unaufhaltsam deutlich.
Die Schlagzeile verspricht kleine Fortschritte, und das Telefon liefert genau das. Die Blende bewegt sich zwischen f/1,48 und f/4, mit Stopps bei f/1,8, f/2,8 und f/4. Der Test von The Verge bezeichnet die Unterschiede als „marginal“. Das ist die ganze Geschichte.
Die neue Blende
Die Hauptkamera des iPhone 18 Pro verfügt nun über eine variable Blende. Anstatt einer festen Öffnung kann das Objektiv verändern, wie viel Licht hindurchtritt. Apple beschreibt es als bewegliche Blende, und es ist eine Premiere für die Flaggschiff-Smartphones des Unternehmens.
Die meisten Smartphone-Kameras haben feste Blenden. Ihre Sensoren und Objektive sind zu klein für die Tiefenwirkung, die bei größeren Kameras wichtig ist. Es gibt jedoch Ausnahmen, bei denen eine kleinere Blende hilft, und Apple scheint entschieden zu haben, beide Fälle abzudecken. Die Blende kann auf f/1,48 öffnen oder auf f/4 schließen, mit Stopps bei f/1,8, f/2,8 und f/4.
Der Testbericht erklärt die Logik klar. Bei hellem Licht sammelt eine größere Blende mehr Licht, was dazu beiträgt, das Rauschen zu reduzieren. Bei schwachem Licht ist eine größere Blende besser, um Details einzufangen. Die variable Blende bietet Apple beide Optionen in einem Objektiv.
Was die Zahlen bedeuten
Die Blendenwerte sind der Schlüssel zum Verständnis des Kompromisses. Die maximale Blende des iPhone 18 Pro beträgt f/1,48, was größer ist als f/1,8 beim vorherigen Modell. Das bedeutet, dass mehr Licht in das Objektiv gelangen kann.
Aber die kleineren Blendenwerte sind es, wo die praktischen Vorteile liegen. Der Testbericht weist darauf hin, dass f/4 die Tiefenschärfe erweitert und mehr von einer Szene scharf stellt, insbesondere wenn sich das Motiv nahe an der Kamera befindet. Ein Nahaufnahme eines Denkmals könnte beispielsweise bei f/1,48 oder f/1,8 den hinteren Teil weich erscheinen lassen, aber das Abblenden auf f/4 schärft es auf.
Der Testbericht weist auch darauf hin, dass die neue maximale Blende des iPhones von f/1,48 etwa f/5 im Vollformat entspricht. Das bedeutet, dass die Tiefenschärfe bereits großzügig ist, so dass die meisten Szenen ohnehin im Fokus sind. Die variable Blende ist eine Lösung für ein Problem, das meist gar nicht existiert.
Der automatische Standard
Für alle, die mit Blendenwerten nicht vertraut sind, übernimmt die Kamera alles automatisch. Die Blende passt sich den Lichtverhältnissen an und bleibt bei gutem Licht meist bei f/1,8. Sie öffnet sich bei schwachem Licht auf f/1,48 und schließt auf f/4 für Gruppenfotos, bei denen die Motive weiter hinten stehen.
Der Test vermerkt, dass sie konstant auf f/4 sinkt, wenn Nahaufnahmen von Text gemacht werden. Das ist das System am Werk, nicht die Wahl des Benutzers. Der Automatikmodus ist der Standard und funktioniert, ohne die zugrunde liegende Mathematik verstehen zu müssen.
Low-Light-Verstärkungen sind gering
Die Low-Light-Verstärkungen sind das deutlichste Beispiel für die marginalen Verbesserungen. Mehr Licht im Objektiv sollte bessere Fotos bedeuten, und der Test räumt ein, dass dies so ist. Aber die Verstärkungen wirken gering.
Wenn man sich eine Aufnahme bei f/1,48 und f/1,8 genau ansieht, kann man einen Unterschied erkennen. Er ist nur subtil. Der Test sagt, dass dies vielleicht daran liegt, dass Telefone bereits so gut darin sind, schwaches Licht durch rechnerische Methoden zu bewältigen, dass die Verbesserungen bei der 18 Pro ziemlich gering erscheinen.
Der Nachtmodus ist der einzige Bereich, in dem die größere Blende merklich hilft. Bei f/1,48 kann das System eine etwas kürzere Belichtungszeit verwenden. Das bedeutet weniger Zeit, die man das Telefon ruhig halten muss, und weniger Rauschen, das das System ausfiltern muss.
Tiefenschärfe-Grenzen
Die Tiefenschärfe zeigt die Grenzen der variablen Blende auf. Die neue maximale Blende des iPhones von f/1,48 entspricht etwa f/5 in einem Vollformat. Das bringt bereits einen Großteil der Dinge vor und hinter dem Motiv in den Fokus.
Es sei denn, man ist dem Motiv wirklich nahe, die meisten Dinge sind bei der Aufnahme mit einer Smartphone-Kamera im Fokus oder nah genug dran. Die variable Blende erweitert diese Tiefenschärfe weiter, aber der Test bezeichnet die Vorteile als „am Rande“.
Die kleine Linse und der kleine Sensor einer Smartphone-Kamera ermöglichen nicht die gleiche weiche Hintergrundunschärfe wie ein größeres Kamerasystem. Die meisten Dinge sind meistens im Fokus, und der Wechsel von f/1,8 auf f/1,48 macht keinen großen Unterschied.
Preis und Speicher
Das iPhone 18 Pro kostet 100 US-Dollar mehr als das Modell des Vorjahres. Der Testbericht weist darauf hin, dass höhere Speicherkapazitäten ebenfalls recht kostspielig sind. Für ein Telefon, das dem iPhone 17 Pro nahezu identisch sieht – es können sogar die gleichen Hüllen verwendet werden – ist diese Preiserhöhung bemerkenswert.
Es gibt keinen überzeugenden Grund, ein 18 Pro gegenüber einem 17 Pro zu wählen, wenn man eines im Angebot findet. Das 18 Pro ist exzellent und rein iterativ, so der Testbericht. Es sei denn, Sie sind ein engagierter Smartphone-Fotograf, der Unterschied ist den Preis nicht wert.
Das faltbare Gerät stahl die Show
Das iPhone 18 Pro ist nicht das Flaggschiff, das Apple dieses Jahr auf den Markt gebracht hat. Das faltbare iPhone Duo stahl bei der Produkteinführung das Rampenlicht. Das Duo ist jedoch erst nächsten Monat erhältlich, sodass das 18 Pro das Telefon ist, das derzeit ausgeliefert wird.
Das 18 Pro und Pro Max befinden sich in der ungewöhnlichen Lage, die zweitinteressantesten iPhones zu sein, die Apple dieses Jahr auf den Markt bringt. Sie sind vertraut und teuer. Das Urteil des Testberichts lautet, dass die Fortschritte real, aber gering sind.
| Feature | iPhone 17 Pro | iPhone 18 Pro |
|---|---|---|
| Blende | Fester Wert f/1,8 | Variabel, f/1,48–f/4 |
| Preis | — | 100 Dollar mehr als im Vorjahr () |
| Fälle () | — | Wie das 17 Pro () |
| Autofokus () | — | Automatische Anpassung () |
Das iPhone 18 Pro ist ein gutes Telefon. Es ist einfach keine bahnbrechende Innovation. Die variable Blende ist ein cleverer Trick, aber ein kleiner. Der Preisanstieg, das Fehlen von Überraschungen und die automatischen Standardeinstellungen weisen alle auf dieselbe Schlussfolgerung hin: das 18 Pro ist ein exzellentes, rein iteratives Gerät. ()
Für Gelegenheitsnutzer sind die Unterschiede nicht sichtbar. Das Telefon funktioniert wie das vorherige, und die Kamera erzeugt Fotos, die kaum unterscheidbar sind. Der Tipp des Tests ist einfach: Wenn Sie ein 17 Pro im Angebot finden, schlagen Sie zu. Das 18 Pro ist ein Aufpreis von 100 Dollar für eine Funktion, die Sie kaum bemerken werden. ()
Das faltbare Duo ist das Gerät, auf das man achten sollte. Aber bis zu seiner Ankunft ist das 18 Pro das Gerät, mit dem man leben kann. Es ist kompetent, es ist vertraut, und es ist ein wenig besser als zuvor. ()
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