Bei More MindsEye wurden weitere Entwickler entlassen, und Leslie Benzie’s Studio, ein GTA-Veteran, soll demnach geschlossen werden. Das berichtet IGN, das darüber berichtet, dass weitere Mitarbeiter bei Build A Rocket Boy ihre Entlassung bekannt gegeben haben, und dass Quellen von Kotaku, die dem Studio nahe stehen, behaupten, das Unternehmen werde dauerhaft schließen.
Die Zukunft des Studios ist nun ungewiss. Zu seinen Spielen gehört MindsEye, der problematische Titel, der im vergangenen Jahr auf den Markt kam und Schwierigkeiten hatte, Fuß zu fassen. Die Entlassungen kommen zu einer Reihe von früheren Kürzungen hinzu, und die jüngste Runde hat frische Namen ans Licht gebracht.
Die Entlassungen bei Build A Rocket Boy
Head of Audio Stuart Ross, Level Designer Liam Shannon, Release Manager Michaela Emslie, Lead QA Analyst Sandy Greig, QA Analyst Elizabet Tyaneva und Production QA Analyst Cameron Deaves gehören zu denen, die kürzlich ihre Zeit im Studio beendet haben. Die Liste geht über diese sechs hinaus, mit vielen weiteren Mitarbeitern, die dem Bericht zufolge das Unternehmen verlassen.
Es ist nicht das erste Mal, dass Build A Rocket Boy Stellen abbaut. Im vergangenen Jahr entließ das Unternehmen eine unbekannte Anzahl von Mitarbeitern. Im Mai soll das Studio weitere 170 Mitarbeiter entlassen haben. Die verbleibenden Mitarbeiter demonstrierten zudem im Sommer gegen Build A Rocket Boy’s „all expenses paid“-Fan-Event.
Die jüngsten Entlassungen werfen Fragen über die gesamte Zukunft des Unternehmens auf. Quellen von Kotaku, die dem Studio nahe stehen, behaupten, Build A Rocket Boy werde dauerhaft schließen. Das ist eine starke Behauptung, und sie kommt von Leuten, die der Situation nahe stehen, nicht vom Studio selbst.
Hawkins’ LinkedIn-Beitrag
Als weiteres Indiz dazu postete der Principal Talent Acquisition Officer Dan Hawkins auf LinkedIn, dass er nach neuen Arbeitsmöglichkeiten suche „zusammen mit dem Rest meiner Kollegen bei Build A Rocket Boy“. Er sagte, er sehe nun „BARB bis zum Ende durch, und helfe beim Abschluss der Arbeiten in der Personalabteilung“.
Der Beitrag deutet darauf hin, dass die verbleibenden Mitarbeiter sich auf den Abschluss des Studios vorbereiten. Hawkins ist nicht allein in seiner Suche; er stellte die Entscheidung in den Kontext seiner Kollegen, was darauf hindeutet, dass die Entlassungswelle sich über das gesamte Unternehmen erstreckt.
MindsEye’s Problemhafte Historie
MindsEye selbst konnte ein turbulentes erstes Jahr nicht in einen positiven Verlauf bringen. Das Spiel wurde ursprünglich als Teil von Everything versprochen, einer Art „Mach-Dein-eigenes-Spiel“-Erfahrung im Roblox-Stil, bevor der Umfang erheblich reduziert wurde.
Der Start des Spiels war chaotisch, und die Nachwirkungen waren noch chaotischer. Eurogamers ein-Sterne-Bewertung schrieb, MindsEye sei „gesunken durch eine lächerliche Geschichte, inkonsistente Schreibe, schlecht gestaltete Missionsszenarien und absolut miserablen Kampf“. Eine Vielzahl von technischen Problemen halfen dem Spiel sicherlich nicht weiter.
Von dort aus beharrten Führungskräfte des Studios darauf, dass MindsEye unter die Hand ungenannter Saboteure geraten sei.
Der Shutdown-Anspruch
Kotakus Quellen aus dem Studio behaupten, Build A Rocket Boy werde dauerhaft schließen. Der Bericht zitiert Quellen aus dem Studio, nicht eine offizielle Bestätigung des Unternehmens selbst.
IGN hat Build A Rocket Boy um einen Kommentar gebeten, und die Geschichte wird aktualisiert, wenn das Studio antwortet. Fürs Erste steht der Anspruch als Warnung für die Branche: Ein Studio, das von einem Veteranen von Grand Theft Auto gegründet wurde, schließt seine Türen.
Das Muster der Kürzungen
Das Muster der Kürzungen bei Build A Rocket Boy ist nun bekannt. Die unbekannte Anzahl von Entlassungen im letzten Jahr, gefolgt von der Entlassung von 170 Mitarbeitern im Mai, zeigt ein Unternehmen unter Druck.
Die jüngste Entlassungsrunde kommt hinzu. Mit jeder Kürzung verliert das Studio mehr von seinem Fundament. Der Shutdown-Anspruch deutet auf ein baldiges Ende hin, obwohl nichts bestätigt ist, bis das Studio spricht.
Schlüsseldaten Box
- Entlassungen: Weitere Mitarbeiter bei Build A Rocket Boy wurden entlassen, wie IGN berichtet.
- Shutdown-Anspruch: Kotakus Quellen aus dem Studio sagen, das Unternehmen werde dauerhaft schließen.
- Vorherige Kürzungen: Im vergangenen Jahr wurden eine unbekannte Anzahl von Mitarbeitern entlassen.
- Entlassungen im Mai: Im Mai wurden weitere 170 Mitarbeiter entlassen.
- Protest: Die verbleibenden Mitarbeiter organisierten diesen Sommer einen Protest gegen die „alles inbegriffene“ Fan-Veranstaltung.
- MindsEye-Plattformen: PC, PS5, Xbox Series X/S
„BARB bis zum Ende durchziehen, helfen, hier in der Personalabteilung die Dinge abzuschließen.“
Die Schließung von Build A Rocket Boy ist eine Mahnung dafür, wie fragil die Spieleindustrie sein kann. Der Shutdown-Claim ist ernst zu nehmen. Es deutet auf ein Unternehmen hin, das einst Pläne für ein großes Projekt hatte und nun zusammengebrochen ist, ein Problemspiel und eine Spur von ausscheidenden Mitarbeitern hinterlassend.
Die Geschichte wird sich weiterentwickeln. Ob Build A Rocket Boy den Shutdown bestätigt und was aus den von ihm veröffentlichten Spielen wird, bleibt abzuwarten. Fürsorglich sollte man die Betroffenen unterstützen, während sie weitergehen.
Die Spieleindustrie hat bereits Schließungen erlebt und wird weitere erleben. Der Unterschied besteht darin, ob die beteiligten Personen während des Übergangs mit Sorgfalt behandelt werden. Das ist die Lehre aus dieser Runde von Entlassungen.
Die Spiele selbst sind Teil dessen, was auf dem Spiel steht. MindsEye, der problematische Titel, der im vergangenen Jahr startete und Schwierigkeiten hatte, Fuß zu fassen, ist weiterhin auf PC, PS5 und Xbox Series X/S verfügbar.
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