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Lumines im Test: Zwanzig Jahre später hält das Tile-Puzzle-Rhythmus immer noch stand. )

Eine Geschichte von Lichtwänden, in denen vier farbige Quadrate platziert werden müssen, bevor sie fallen, und die Musik den Rhythmus des Geistes vorantreibt.

Von mitch·4 Min. Lesezeit
A bright wall of colored blocks pulses with rhythm upon a darkened board.

Lumines bittet Spieler, Mauern aus Licht zu bauen und diese zu räumen, bevor sie auseinanderfallen. Diese einfache Idee, erstmals 2004 für PC, iOS, PSP und X360 veröffentlicht, hält bis heute als eines der reinsten Puzzle-Spiele überhaupt stand. Das Spiel gibt den Spielern vier Quadrate gleichzeitig an die Hand, jedes mit einer Farbe markiert, und fordert sie auf, diese in farbgleichen Linien über das Spielfeld zu integrieren. Die Musik begleitet das Geschehen und arbeitet mit diesem zusammen, um einen Rhythmus zu erzeugen, der fast musikalisch wirkt.

Die Kernschleife

Die Schleife ist einfach zu erklären, aber schwer zu meistern. Spieler erhalten zu jedem Zeitpunkt vier Kacheln, die jeweils mit einer Farbe markiert sind, und müssen diese auf dem Spielfeld so platzieren, dass vollständige farbgleiche Linien entstehen. Sobald eine Linie gefüllt ist, verschwindet sie, und der Spieler erhält Punkte. Der Haken besteht darin, dass sich das Spielfeld ständig nach unten bewegt, und geräumte Linien hinterlassen leeren Raum, der sich schnell ansammeln kann.

Jede Runde baut auf der vorherigen auf, und das Spiel hört nie auf, die Aufmerksamkeit zu fordern. Ein Fehler am Anfang kann spätere Runden erschweren, da der leere Raum, der zurückbleibt, sich ansammelt und das Spielfeld verengt. Spieler, die Linien nicht schnell genug räumen, werden bald feststellen, dass das Spielfeld immer weiter einengt.

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Das Genie von Lumines liegt darin, wie schnell sich diese Schleife süchtig macht. Es gibt hier keinen Ballast, keine zusätzlichen Menüs, keine Ablenkungen. Nur das Spielfeld, die Kacheln und der Drang, den Rhythmus aufrechtzuerhalten.

Musik und Timing

Die Musik des Spiels ist in das Erlebnis integriert, nicht darauf aufgesetzt. Jeder Schlag des Soundtracks markiert das Tempo des Spiels, und Spieler, die ihre Bewegungen mit dem Rhythmus synchronisieren, stellen oft fest, dass sie schneller und genauer spielen. Dies ist ein Spiel, bei dem Ton und Aktion so konzipiert sind, dass sie zusammenarbeiten, und das zeigt sich.

Die Musik setzt mehr als nur eine Stimmung; sie setzt das Tempo. Spieler, die im Takt spielen, neigen dazu, schneller und genauer zu sein als diejenigen, die sie einfach nur passiv anhören. Der Soundtrack ist kein Hintergrundgeräusch; er ist Teil des Spielablaufs selbst.

Spielmodi und Variationen

Lumines bietet mehrere Spielmodi jenseits des üblichen Puzzle-Kerns. Das Spiel beinhaltet einen Modus, in dem Spieler gegeneinander antreten, einen Modus, der durch zeitliche Beschränkungen Druck aufbaut, und einen Modus, der mit wechselnden Farben für Abwechslung sorgt. Jeder Modus verändert das Gefühl des Kernloops, ohne etwas hinzuzufügen, was das Gleichgewicht des Spiels stört.

Die Schwierigkeitskurve ist stetig, aber fair. Frühe Level führen Spieler in die Grundlagen ein, und spätere Phasen erfordern schnelles Denken und sorgfältige Planung. Das Spiel fühlt sich nie unfair an, obwohl es manchmal unmöglich erscheinen kann.

Die Modi sind unterschiedlich genug, um dem Spiel eine längere Lebensdauer zu verleihen, als sein Kernloop andernfalls vermuten ließe. Ein Spieler, der den Standardmodus gemeistert hat, kann den zeitgesteuerten Modus, dann den Mehrspielermodus und schließlich den Modus mit wechselnden Farben ausprobieren, wobei jeder eine andere Herausforderung bietet, ohne die zugrunde liegenden Regeln zu ändern.

Präsentation

Das Aussehen von Lumines ist sauber und hell. Das Spielfeld ist einfach, und die Kacheln sind groß genug, um auf einen Blick lesbar zu sein. Die Hintergründe ändern sich mit jeder Stufe und verleihen dem Spiel ein Gefühl von Vielfalt, ohne jemals in die Kernaktion einzugreifen.

Die Steuerung ist präzise, und das Spiel versagt selten, einen Kacheldrop korrekt zu registrieren. Das ist wichtig in einem Spiel, bei dem Timing alles ist.

Was funktioniert und was nicht

Hier gibt es nicht viel, was zu beanstanden ist. Das Spiel ist für moderne Standards kurz, und einige Spieler werden den Hauptinhalt innerhalb weniger Stunden abschließen. Der Mehrspielermodus ist zwar unterhaltsam, aber auf zwei Spieler beschränkt und bietet nicht viel Variation über die grundlegenden Regeln hinaus.

Dennoch ist die Qualität des Kernerlebnisses hoch genug, dass diese Beschwerden gering erscheinen. Lumines gelingt, weil es sich voll und ganz auf seine eigene Idee konzentriert und sie nicht mit überflüssigen Funktionen verwässert.

Schlusswort

Lumines ist nach wie vor ein starkes Beispiel für fokussiertes Design. Es nimmt eine einfache Idee, setzt sie mit Sorgfalt um und liefert ein befriedigendes Erlebnis von Anfang bis Ende.

Wertung: 8,2 von 10

Harte Zahlen

  • Titel: Lumines
  • Plattform: PC, iOS, PSP, X360
  • Jahr: 2004
  • Wertung: 8,2/10

Das Spiel ist auf PC, iOS, PSP und X360 verfügbar und spielt am besten, wenn der Spieler sich voll und ganz dem Rhythmus der Kacheln und dem Takt der Musik widmet.

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