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Manchester City wurde in fast allen der 115 gegen den Verein erhobenen Vorwürfe der Premier League schuldig befunden.

Manchester City steht nach dem Urteil, das sie für schuldig auf fast allen der 115 gegen sie erhobenen Anklagen befunden hat, vor schweren Strafen. Ein Urteil steht bevor; der Weg der Berufung bleibt offen.

Von mitch·3 Min. Lesezeit
A shadowy stadium lights up under a dark sky, suggesting a moment of great suspense.

Laut Berichten von The Athletic wurde Manchester City für den Großteil der 115 gegen sie von der Premier League erhobenen Anklagen schuldig befunden. Der Verein wurde in fast jeder Anklage schuldig befunden, nachdem eine vierjährige Untersuchung von Verstößen gegen finanzielle Regeln im Wettbewerb durchgeführt worden war.

Die Anklagen beziehen sich auf die finanzielle Berichterstattung von City zwischen 2009 und 2018, einschließlich Einnahmen aus Sponsoring, Spielbezahlungen und der Einhaltung der finanziellen Fair-Play-Regeln der Uefa sowie der Profitabilität- und Nachhaltigkeitsregeln der Premier League. City hat jegliche Schuld stets bestritten, und BBC Sport erfuhr, dass sie bei einer Verurteilung Berufung einlegen würden.

Was die Anklagen umfassen

City wurde mit 115 finanziellen Verstößen konfrontiert. Die Anklagen wurden im Februar 2023 an eine unabhängige Kommission verwiesen, nachdem die Premier League eine Untersuchung mutmaßlicher Verstöße zwischen 2009 und 2018 durchgeführt hatte.

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Anklage Zählpunkt
Nichtvorlage korrekter Finanzinformationen 54
Nichtvorlage korrekter Details zu Spielbezahlungen und Bezügen für Manager 14
Nichteinhaltung der Regeln der Uefa, einschließlich FFP 5
Verletzung der Profitabilität- und Nachhaltigkeitsregeln der Premier League 7
Nichtkooperation mit den Ermittlungen der Premier League 35

Der Weg zu diesem Zeitpunkt

Seit vielen Jahren ist das Verfahren aktiv. Im November 2018 kamen Vorwürfe im Zusammenhang mit Football Leaks ans Licht, als Der Spiegel Behauptungen veröffentlichte, wonach Manchester City gegen die Regeln der finanziellen Fairplay-Vorschriften verstoßen habe. Die deutsche Zeitung behauptete, der Verein habe Einnahmen aus Sponsoringverträgen von Etihad und Etisalat künstlich in die Höhe getrieben und direkte Investitionen von ADUG als Sponsoringeinnahmen getarnt, um die Regeln von FFP und PSR zu erfüllen.

City weigerte sich zu kommentieren und sagte, die geleakten E-Mails seien illegal erlangt worden und es handele sich um einen „Versuch, den Ruf des Vereins zu schädigen“. City bestritt vehement, gegen finanzielle Regeln verstoßen zu haben, was jedoch sowohl Uefa als auch die Premier League nicht davon abhielt, Ermittlungen einzuleiten.

Die Zeit war von Kampf geprägt. November 2019: Der Sportgerichtshof (Cas) entschied, dass Citys Berufung nicht zulässig sei. Februar 2020: Uefa verkündet ein zweijähriges Verbot für City und eine Geldstrafe von 30 Millionen Euro. Juli 2020: Citys europäisches Verbot wurde vom Cas aufgehoben.

Das Urteil, Und Was Als Nächstes Geschieht

Der Verein erwartet, das Urteil „innerhalb eines Monats“ im Februar 2025 zu erhalten, so City-Manager Pep Guardiola, der den Etihad am Ende der letzten Saison verließ.

Auf Anfrage lehnte die Premier League am Freitag eine Stellungnahme zu dem Fall ab. Daraufhin teilte City mit, das Premier-League-Verfahren sei noch im Gange, mit erheblichen Elementen, die noch zu erledigen seien.

„Der Verein hat acht Jahre lang das Gebot der Sorgfalt gewahrt, in der Annahme, dass das Präsidium und die Führung der Premier League sich als ein unabhängiger, unparteiischer und fairer Regulierer verhalten würden, frei von parteiischer Einflussnahme.“

Das Urteil wurde noch nicht veröffentlicht, und das unabhängige Gremium hat noch keine vollständige Entscheidung herausgegeben. Der Rechtsmittelweg ist noch offen, daher ist noch nichts entschieden.

Was Das Urteil Bedeuten Könnte

Eine mögliche Strafe ist der Abzug von Punkten, entweder sofort oder zu einem späteren Zeitpunkt. Eine weitere mögliche Strafe ist eine finanzielle Strafe, ebenfalls entweder sofort oder zu einem späteren Zeitpunkt. Eine dritte mögliche Strafe ist der Ausschluss aus der Premier League, was bedeuten würde, dass der Verein sein Mitgliedschaftsverhältnis verliert und zum Ende der Saison in eine niedrigere Division abgestiegen wird.

Die Premier League ist die unabhängige Stelle mit der Autorität, Titel zu entziehen oder City aus der Liga auszuschließen. Bis dahin wartet der Verein auf das vollständige Urteil.

Quelle: „Abstieg? Titelentzug? Berufungen? Was als Nächstes für Man City?“ – BBC.

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