„Woman“ ist eine türkische Seifenoper über eine Mutter, die zwei Kinder in ihrem Herzen trägt.
Die Serie folgt Bahar Çeşmeli, gespielt von Özge Özpirinçci, einer Frau, deren Leben vom Verlust geprägt ist. Von ihrer Mutter im Alter von acht Jahren verlassen, dann verliert sie ihre Großmutter und ihren Vater, Bahar findet sich allein wieder, bis sie Sarp Çeşmeli trifft, gespielt von Caner Cindoruk, den sie zart liebt. Die Serie lief über drei Staffeln mit 81 Folgen und wurde vom 24. Oktober 2017 bis zum 29. Juni 2020 auf FOX ausgestrahlt.
Bahars Last
Bahar trägt die Last und Liebe ihrer beiden Kinder mit Begeisterung in ihrem Herzen. Der Verlust ihrer Mutter, Großmutter und ihres Vaters prägt ihre gesamte Existenz, und die zarte Liebe, die sie mit Sarp findet, wird als das seltene Licht in einer ansonsten dunklen Welt dargestellt.
Zur Hauptbesetzung der Serie gehören Hatice Sarıkadı, gespielt von Bennu Yıldırımlar, und ihre Tochter Şirin Sarıkadı, gespielt von Seray Kaya. Jale Demir, gespielt von Ece Özdikici, und Musa Demir, gespielt von Devrim Özder Akın, verleihen der Nebenbesetzung Tiefe. Feyyaz Duman spielt Arif, Gökçe Eyüboğlu spielt Ceyda, Ayça Erturan spielt Yeliz Ünsal, und Ceyda Ateş rundet das Hauptensemble ab.
Staffelstruktur
„Woman“ ist für das tägliche Sehen konzipiert. Die 81 Folgen entfalten sich über drei Staffeln, wobei jede Folge ein kleines Stück der größeren Erzählung liefert. Die Struktur der Serie belohnt Geduld, verlangt aber auch von den Zuschauern, sich stark auf Figuren einzulassen, die fast ausschließlich innerhalb der Grenzen ihrer Trauer und Liebe existieren.
Das Tempo der Serie kann in mittleren Abschnitten schleppend wirken, wo sich dieselben emotionalen Momente über die Folgen hinweg wiederholen. Manche Zuschauer empfinden die Wiederholung als ermüdend. Andere empfinden sie als tröstlich, als eine Möglichkeit, an den Figuren festzuhalten, selbst wenn die Handlung stockt.
| Aspekt | Stärke | Schwäche |
|---|---|---|
| Zentrale Darstellung | Özge Özpirinçcis Bahar ist tief empfunden | Mittlere Episoden können sich repetitiv anfühlen |
| Ensemble-Besetzung | Starke Nebendarsteller | Einige Figuren wirken unterentwickelt |
| Emotionaler Kern | Trauer und Liebe stehen im Mittelpunkt | Die Geschichte fühlt sich manchmal langsam an |
Schlusswort
„Woman“ gelingt, weil sie sich voll und ganz ihrer zentralen Idee verschreibt: einer Mutter, die zwei Kinder in ihrem Herzen trägt. Özge Özpirinçcis Leistung verankert die Serie, und die Bereitschaft der Serie, bei der Trauer zu verweilen, anstatt über sie hinwegzueilen, verleiht ihr eine unverwechselbare Identität.
Die Serie zieht sich in ihrem mittleren Abschnitt und stützt sich stark auf vertrautes Melodrama, doch ihr Engagement für ihre Hauptfigur und deren Reise hält sie zusammen.
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