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Pacific Rim: The Black – Review: Ein kaputter Roboter und zwei Geschwister in einem zerstörten Australien

Eine düstere, weite Geschichte über Teenager, die einen defekten Roboter durch eine verwüstete australische Ödnis steuern, und dabei ein ordentliches 7,1 erreichen.

Von mitch·3 Min. Lesezeit
A broken Jaeger looms over a devastated Australian wasteland as two teenagers stand beside it.

Pacific Rim: The Black ist eine düstere, weite Anime-Serie über Teenager, die einen kaputten Roboter quer durch eine verwüstete australische Ödnis steuern. Es ist keine Zeichentrickserie für Kinder, und es weiß es. Netflix’ Eintritt für Erwachsene in das Pacific Rim-Franchise folgt Taylor und Hayley Travis, zwei Geschwistern, die gezwungen sind, einen verlassenen Jaeger namens Atlas Destroyer zu aktivieren, nachdem ihre Eltern im Kaiju-Krieg verschwunden sind. Das Ergebnis ist ein düsteres, manchmal brillantes, oft ungleichmäßiges Abenteuer, das seine Wertung von 7,1 von 10 verdient.

Trailer, via Netflix.

Die Travis-Geschwister

Taylor wird von Calum Worthy gesprochen, und Hayley wird von Gideon Adlon gesprochen. Ihre Chemie ist der Motor der Show. Taylor ist ein Teenager mit einem Verantwortungsbewusstsein, das weit über seine Jahre hinausgeht, während Hayley naiv bleibt und verzweifelt daran glaubt, dass ihre Eltern noch am Leben sind. Die Serie verfolgt ihre Reise über einen verwüsteten Kontinent voller Kaiju, feindseliger menschlicher Überlebender und der Trümmer einer Zivilisation, die über Nacht zusammenbrach.

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Die Kulisse

Australien ist hier nicht nur eine Kulisse. Es ist ein Charakter. Die Serie zeigt den Kontinent von Kaiju überrannt, was die Menschheit dazu zwingt, Städte aufzugeben und sich in isolierte Überlebensgruppen zu verstreuen. Die Travis-Geschwister navigieren diesen Chaos, ständig auf der Flucht vor plündernden Monstern und rivalisierenden Gruppen, die Atlas Destroyer an sich reißen wollen.

Atlas Destroyer

Der Jaeger selbst ist eine zentrale Figur. Er wurde für das Training gebaut und ist eine halbfertige, improvisierte Maschine, die die Geschwister gemeinsam lernen, sie zu kontrollieren. Sein Design ist detailliert und imposant, ein riesiger Roboter mit eigener Persönlichkeit. Die Show verbringt viel Zeit damit, zu zeigen, wie Taylor und Hayley eine Verbindung zu der Maschine aufbauen und den Jaeger als lebenden Partner und nicht als Werkzeug behandeln.

Die Besetzung

Victoria Grace spricht Mei, eine Überlebende, die den Travis-Geschwistern auf ihrer Reise beitreitet. Andy McPhee spricht Shane, einen Überlebenden, den sie unterwegs treffen. Diese Charaktere verleihen der Welt Textur und zeigen die verschiedenen Arten und Weisen, wie Menschen mit dem Zusammenbruch der Gesellschaft umgehen.

Das Urteil

Die Serie ist am besten, wenn sie sich auf die Beziehung zwischen Taylor und Hayley sowie auf die emotionale Last ihrer Suche nach ihren Eltern konzentriert. Die Actionszenen sind kompetent, aber die Show stützt sich stark auf Dialoge und Charakterinteraktionen, um ihre Erzählung voranzutreiben. Einige Episoden wirken aufgebläht, mit Füllszenen, die den Schwung verlangsamen. Das Tempo ist ungleichmäßig, und die zweite Staffel stürzt sich ohne vollständige Auflösung der etablierten Handlungsstränge in ihr Ende.

Die Show ist visuell beeindruckend und verfügt über eine unverwechselbare Anime-Ästhetik, die sie von den Live-Action-Filmen „Pacific Rim“ abhebt. Ihr Ton ist düsterer, ihre Einsätze persönlicher. Es ist eine Show über Verlust, Familie und den Preis des Überlebens.

Veröffentlichungstermine

Staffel Episoden Erste Ausstrahlung Letzte Ausstrahlung
1 7 4. März 2021
2 7 19. April 2022

Was funktioniert

  • Die Geschwisterdynamik zwischen Taylor und Hayley
  • Das Design und die Persönlichkeit von Atlas Destroyer
  • Die Weltgestaltung eines untergegangenen Australiens (
  • Die Sprecherleistung, insbesondere Worthy und Adlon (

Was nicht funktioniert (

  • Einige Episoden wirken wie Füllmaterial (
  • Das Tempo zieht in der Mitte in die Länge (
  • Einige Charakterentwicklungen wirken im Finale gehetzt (

Pacific Rim: The Black ist eine gewagte, ambitionierte Serie, die gelegentlich den Fokus verliert. Ihre Stärken – die Geschwister Travis, der Jaeger, die Welt eines untergegangenen Australiens – sind beträchtlich. Ihre Schwächen – pacingbedingte Probleme und ungelöste Handlungsstränge – hindern sie daran, Größe zu erreichen. Es ist eine lohnende Ergänzung des Pacific Rim-Kanons, aber nicht fehlerfrei.

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