Ridley Scotts „The Dog Stars“ wurde von über 2.000 Leinwänden zurückgezogen, aber das ist nicht das Ende der Geschichte. Die 2017er-Fortsetzung zu „Blade Runner„, die Scott nicht gedreht hat, läuft jetzt auf Paramount Plus und ist zu einem der meistgesehenen Filme in Amerika geworden.
Eine lange Reise zurück
Scott ist einer der bedeutendsten Regisseure der Filmgeschichte. Er hat Dutzende von Kassenschlagern gedreht und noch mehr produziert. Sein berühmtestes Science-Fiction-Werk wird oft als „Alien“ betrachtet, aber einige argumentieren, dass der Titel zu „Blade Runner“ gehört, dem 1982er-R-Rated-Klassiker mit Harrison Ford.
Die 2017er-Fortsetzung, „Blade Runner 2049„, wurde von Denis Villeneuve gedreht, nicht von Scott. Diese Entscheidung erwies sich als richtig. Villeneuves Film leitete eine Reihe ein, die drei „Dune„-Filme und den nächsten James Bond umfasst.
Scotts eigene Regiearbeiten haben es jedoch nicht so gut getroffen. Seine letzten Filme hatten Schwierigkeiten, an den Kinokassen Fuß zu fassen, und er braucht dringend einen Hit, wenn er weiterhin Filme drehen will.
Die Streaming-Wende
Die Nachricht stammt von Collider, das berichtete, dass „Blade Runner 2049“ diesen Monat auf Paramount Plus erfolgreich war. Der Film ist zu einem der meistgesehenen Filme in Amerika geworden, der auf der Plattform gestreamt wird.
Dies ist eine bemerkenswerte Wende für einen Film, der bei seiner Veröffentlichung nicht überzeugte. Die Kino-Premiere war enttäuschend, und der Ruf des Films wurde von diesem anfänglichen Misserfolg geprägt. Jetzt entdecken die Zuschauer ihn wieder beim Streaming, wo er ein großes und engagiertes Publikum gefunden hat.
Die Box-Office-Krise
„Blade Runner 2049“ war ein Risiko für Scott, der sich aus der Franchise zurückzog, um Villeneuve die Kontrolle zu überlassen. Dieser Schritt zahlte sich für Villeneuve aus, dessen anschließende Karriere von ehrgeizigen, hochkarätigen Projekten geprägt ist.
Für Scott blieb der Film ein Makel auf seinem Lebenslauf. Sein jüngstes Repertoire umfasst Filme, die keine Verbindung zum Publikum fanden, und „The Dog Stars“ verstärkte dieses Muster.
Die Zukunft von Ridley Scott
Scott ist nicht mit der Regiearbeit fertig. Er wird bald mit den Dreharbeiten zu einem neuen Remake von „Schatzinsel“ mit Hugh Jackman beginnen. Während der Pressetour für „Die Sternenfänger“ gab er zu, dass er Hugh Grant und Owen Cooper für wichtige Rollen in dem Film im Auge habe.
Das „Schatzinsel“-Projekt bietet Scott die Chance, sein öffentliches Image neu zu definieren. Eine erfolgreiche Adaption der klassischen Abenteuergeschichte könnte seinen Ruf bei den Zuschauern wiederherstellen.
Der Streaming-Erfolg von „Blade Runner 2049“ ist ein Zeichen dafür, dass Scotts Filmografie weiterhin Wert hat. Fans, die den Film in den Kinos verpasst haben, haben nun eine zweite Chance, ihn zu sehen.
Was das für Scott bedeutet
Das Streaming-Revival ist eine Erinnerung daran, dass das kommerzielle Schicksal eines Films selten bei seiner Kinopremiere besiegelt ist. „Blade Runner 2049“ war 2017 ein kritisches und kommerzielles Desaster, hat aber als Streaming-Miete neues Leben gefunden.
„Ridley Scotts nahezu perfekter Sci-Fi-Flop findet offiziell die Erlösung.“
Diese Zeile erfasst die Ironie der Situation. Ein Film, der als Flop abgetan wurde, wird nun durch die Streaming-Zuschauerzahlen rehabilitiert. Der Film, den Kritiker und Zuschauer in den Kinos übergingen, hat sein Publikum online gefunden.
Die Erlösung ist teilweise. Das Scheitern in den Kinos bleibt eine Tatsache, und es wird Zeit brauchen, bis sich der Ruf des Films erholt hat. Aber die Streaming-Zahlen bieten für Scott einen Silberstreif am Horizont, der in den letzten Monaten mit seinen neuen Veröffentlichungen eine schwierige Phase erlebt hat.
Die Quintessenz ist einfach: Das Schicksal eines Films ist nicht bei seiner Premiere festgelegt. „Blade Runner 2049“ scheiterte in den Kinos, aber er hat in einem anderen Markt Erfolg gehabt.
Eine zweite Chance
Scotts kommendes „Schatzinsel“-Projekt bietet einen Neuanfang. Eine erfolgreiche Adaption könnte seinen Ruf bei den Zuschauern wiederherstellen.
Im Moment bieten die Streaming-Zahlen einen Hoffnungsschimmer. Ein Film, der 2017 eine Enttäuschung war, ist 2026 zu einem Hit geworden. Das ist eine bemerkenswerte Entwicklung für jeden Film.
Der Streaming-Erfolg ist eine Erinnerung daran, dass ein Film sein Publikum lange nach dem Ende seiner Kinoauswertung finden kann. Blade Runner 2049 hat sein Publikum möglicherweise nicht in den Kinos gefunden, aber online schon.
Die Frage ist nun, ob Scott diese Dynamik nutzen kann. Ein erfolgreiches Treasure Island könnte bestätigen, dass er ein Filmemacher ist, den man weiterhin sehen sollte, unabhängig davon, was seine jüngsten Projekte vermuten lassen.
Klar ist, dass Ridley Scotts Karriere ihre Höhen und Tiefen erlebt hat. Von Alien bis Blade Runner hat er sich den Ruf eines der erfolgreichsten Regisseure in der Filmgeschichte erworben. Seine jüngsten Projekte beinhalteten jedoch Filme, die keine Verbindung zum Publikum herstellten, und The Dog Stars trugen zu diesem Muster bei.
Das Streaming-Comeback von Blade Runner 2049 zeigt, dass ein Film sein Publikum lange nach dem Ende seiner Kinoauswertung finden kann. Der Film, den Kritiker und Zuschauer in den Kinos übergingen, hat sein Publikum online gefunden. Das ist eine bemerkenswerte Entwicklung für jeden Film.
Quelle: “Ridley Scott’s Near-Perfect Sci-Fi Bomb Officially Finds Redemption,” Collider.
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