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Sparky kehrt in Burtons liebevoller Horror-Komödie von den Toten zurück

In Tim Burtons Stop-Motion-Horror-Komödie erweckt ein Junge seinen toten Hund mit einem einzigen Blitzschlag wieder zum Leben.

Von mitch·4 Min. Lesezeit
A reanimated dog with glowing eyes stands in a misty suburban street.

Victor Frankenstein verliert seinen Hund Sparky bei einem schrecklichen Unfall. Er bringt ihn mit einem einzigen Blitzschlag zurück. Das ist die ganze Geschichte, und sie reicht aus.

Tim Burtons Frankenweenie ist eine Stop-Motion-Horrorkomödie für Kinder, aber sie ist weniger eine Geschichte als eine Stimmung. Sie will dich erschrecken und dich gleichzeitig zum Lachen bringen, und meistens gelingt ihr das.

Trailer, via Disney UK.

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Victor und Sparky

Victor ist ein einsamer Junge, den seine Klassenkameraden ignorieren. Er ist Filmemacher und Bastler, und seine Liebe zu Sparky ist der Motor des ganzen Films. Als Sparky stirbt, begräbt Victor ihn im Garten und gräbt ihn wieder aus, um ihn in seiner Dachkammerwerkstatt mit einem Elektrizitätsschlag zu reparieren.

Die Szene, in der er Sparky wieder zum Leben erweckt, ist das Herz des Films. Sie ist spannend, lustig und wirklich berührend. Burtons Regie ist hier stabil, und die Animation hält dem besten Stop-Motion-Werk ihrer Zeit stand.

Die Nachbarschaft

Victors Stadt New Holland ist voller Sonderlinge. Da ist die Nachbarin Elsa Van Helsing, die mürrisch und seltsam ist. Da ist Edgar „E“ Gore, der klug und gemein ist. Da ist Bob, der freundlich, aber tollpatschig ist. Da ist Toshiaki, der stolz und eitel ist. Und da ist Nassor, der grausam und schnell mit Urteilen ist.

Jedes dieser Kinder bekommt seinen eigenen Moment in der Geschichte, und jedes von ihnen wird bis zum Ende des Films von den Toten zurückgebracht. Der Film nutzt diese Figuren, um eine Welt zu errichten, die bewohnt wirkt, obwohl sie völlig erfunden ist.

Die Wissenschaftsmesse

Der Höhepunkt des Films kommt auf der Wissenschaftsmesse, wo Victor seinen wiederbelebten Hund präsentiert. Seine Klassenkameraden, die das Geheimnis der Wiederbelebung der Toten gelernt haben, erwecken jeweils ihre eigenen Kreaturen zum Leben. Ein Goldfisch, eine Katze, eine Ratte, eine Werratte — die Liste wächst schnell.

Das darauffolgende Chaos ist der Höhepunkt des Films. Burton lässt die Monster frei laufen, und das Ergebnis ist eine Sequenz, die ebenso furchterregend wie absurd ist.

Die Synchronsprecher

Die Sprechleistungen sind durchweg stark. Charlie Tahan verleiht Victor eine stille, traurige Präsenz, die der Geschichte Halt gibt. Winona Ryders Elsa Van Helsing ist trocken und komisch. Martin Landau als Mr. Rzykruski ist ein Vergnügen. Der Rest der Besetzung, darunter Catherine O’Hara, Martin Short und Atticus Shaffer, bekommt ebenfalls seine Gelegenheit zu glänzen.

Der Star ist der Hund selbst. Sparky, gesprochen von Frank Welker, ist ein wahrer Star. Er ist verspielt, treu und ein wenig unheimlich, und er stiehlt jede Szene, in der er auftritt.

Was funktioniert

Die Stärke des Films liegt in seinem Ton. Er ist düster, aber nie zu düster. Er ist komisch, aber nie zu albern. Burton findet eine Balance zwischen Angst und Freude, die nur wenige Filmemacher zustande bringen.

Die Animation ist hervorragend. Die Stop-Motion-Figuren sind ausdrucksstark und detailliert, und die Kulissen sind reich und atmosphärisch. Der Film sieht so aus, wie ein Burton-Film aussehen sollte.

Was nicht funktioniert

Die Geschichte ist dünn. Sie entwickelt sich kaum über die Ausgangslage von Sparkys Tod und das Chaos auf der Wissenschaftsmesse hinaus. Einige der Witze zünden nicht, besonders die, die eher auf Erwachsene als auf Kinder zielen.

Das Tempo schleppt sich in der Mitte. Der Film braucht zu lange, um auf seinen Höhepunkt zuzusteuern, und einige der Nebenfiguren wirken wie Skizzen statt wie Menschen.

Ereignis Zeit
Sparky stirbt Früh in der Geschichte
Victor bringt Sparky zurück Auf halbem Weg
Die Wissenschaftsmesse Höhepunkt
Das Chaos bricht aus Ende

Urteil

Frankenweenie ist kein großartiger Film, aber ein guter. Er ist eine liebevolle Hommage an die Horrorfilme, mit denen Burton aufgewachsen ist, und er zeigt einen Regisseur, der mit seinem Handwerk vertraut ist. Die Animation ist erstklassig, die Besetzung der Sprecher hervorragend, und die zentrale Idee – ein Junge erweckt seinen Hund wieder zum Leben – ist einfach und wirkungsvoll.

Es ist ein Film, der die Kraft eines guten Monsters versteht, und er setzt diese Kraft klug ein.

Wertung: 7 von 10.

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