Steve Hilton hat einen vermeintlichen White-House-Spott in eine politische Waffe verwandelt. Der republikanische Kandidat für das Amt des Gouverneurs hat eine Website namens „Bitch–ass Becerra“ erstellt und benutzte diesen Spitznamen, um seinen demokratischen Rivalen während des einzigen geplanten Debattenabends anzufeindeten, der am Mittwochabend auf CNN stattfand.
Der Spitzname lässt sich auf Susan Rice zurückführen, eine ehemalige Beamte der Biden-Regierung, die Berichten zufolge Becerra als „bitch-ass“ und „Idiot“ bezeichnete. Rices Sprecher bestritt die Berichterstattung über ihr Verhältnis zu Becerra und Kamala Harris. Nun nutzt Hilton den Begriff, um Becerra als ungeeignet für ein Amt darzustellen.
Der Debattenauftakt
Die CNN-Debatte begann damit, dass Hilton den Spitznamen bemühte, um seine Angriffe auf Becerras Bilanz zu untermauern. Er fragte wiederholt, ob Becerra für das Amt qualifiziert sei, das er anstrebt.
Hiltons frühere Aussage gegenüber The Post erfasste den Ansatz: „Kalifornien muss aufwachen, bevor es zu spät ist und wir die viertgrößte Volkswirtschaft der Welt in die Hände eines kompletten Idioten legen.“
Die Debatte war das einzige geplante Aufeinandertreffen der beiden Kandidaten im Bundesstaat.
Rices Berichterstattung
Berichten zufolge bezeichnete Rice Becerra während ihrer Zeit in der Biden-Regierung als „bitch-ass“ und „Idiot“. Rice habe Becerra während Krisensitzungen zu Migranten „mindestens einmal pro Woche“ schelten, so ein ehemaliger Beamter der Biden-Regierung, der von The Post zitiert wird.
Ein ehemaliger Beamter beschrieb Becerra während einer Sitzung über untergebrachte Migrantenkindern als jemanden mit „totfischartigen Augen“. Ein weiterer in The Posts jüngstem Bericht zitiertes Beamten sagte: „Keine Emotionen. Keine Reaktion. Nichts da.“
The Post berichtete auch, dass ein ehemaliger Beamter der Biden-Regierung The Post mitteilte: „Ich glaube nicht, dass er für das Amt des Gouverneurs qualifiziert ist“ und „Ich glaube nicht, dass er für die Leitung von irgendetwas qualifiziert ist.“
Becerras Wahlkampf kontert
Becerras Wahlkampf schlug schnell zurück. Sprecher Jonathan Underland wies die Kritik als „Neid“ ab. Die Kampagne bezeichnete auch die Behauptung über die Migrantenkindern als „reine Erfindung“.
Die Reaktion zeigt, wie ernst Becerra die Angriffe nimmt. Sein Team behandelt den Spitznamen als direkte Bedrohung für seine Kampagne.
Die Botschaft der Website
Die Website „Bitch–ass Becerra“ verbreitet eine bekannte konservative Botschaft. Ihr Slogan lautet: „Chaos. Betrug. Menschenhandel. Geschlechterextremismus. Höhere Kosten für Sie.“
Die Seite zeigt Becerra in einer Jacke, die mit Logos von Unternehmen und Gewerkschaften bedeckt ist, darunter Chevron, PG&E und die California Teachers Association.
Das Design der Website ist ein stumpfes Werkzeug. Es präsentiert Becerra als einen Mann, dessen Entscheidungen den einfachen Kaliforniern schaden.
Die Behauptung über die Migranten-Kinder
Die Beschreibung des ehemaligen Beamten über Becerras Verhalten bei Treffen über inhaftierte Migranten-Kinder zeichnet das Bild eines Anführers, der nicht reagiert.
Der Bericht der Post über die Behauptung basiert auf anonymen Quellen. Becerras Kampagne hat die Kritik dementiert.
Der Gegensatz zwischen den beiden Erzählungen ist deutlich. Hiltons Version von Becerra ist unqualifiziert und ineffektiv. Becerras Version ist ein Mann, der von einem feindseligen Kollegen ins Visier genommen wird.
Weitere Angriffe auf Becerra
Die ehemalige Biden-Beamtin Xochitl Hinojosa kritisierte Becerra in einem CNN-Auftritt im Mai und sagte: „Ich glaube nicht, dass er in der Lage sein wird, sich Trump zu widersetzen und zu führen“ und „Er war nicht effektiv in der Regierung. Er war kein effektiver HHS-Staatssekretär.“
Hinojosas Kommentare reihen sich an die Kritik, der Becerra von innerhalb seiner eigenen Partei aus ausgesetzt ist. Das Muster ist konsistent: Kollegen, die mit ihm zusammengearbeitet haben, stellen sein Urteilsvermögen in Frage.
Der Social-Media-Vorfall ()
Becerra sah sich während eines Interviews mit The San Francisco Standard einer weiteren Prüfung seiner Haltung ausgesetzt. Die Interviewerin Sophia Garrow verwendete wiederholt „David“ anstelle des Namens Daniel Lurie, und Becerra korrigierte sie nicht. ()
Seine Antworten waren kurz und ausweichend: „Wächst“, „Er hat eine Reihe wichtiger Dinge geleistet, erstaunliche Dinge.“ ()
Der Vorfall zeigt einen Kandidaten, der sich in Konfrontationen unwohl fühlt. Hilton hat diese Schwäche im gesamten Wahlkampf ausgenutzt. ()
Wo das Rennen steht ()
Jüngste Umfragen zeigen Becerra in Führung. Eine PPIC-Umfrage wies Becerra mit 60 % gegenüber Hiltons 38 % aus. ()
Die Debatte bot Hilton die Chance, diese Lücke zu schließen. Ob der Spitzname Anklang findet, hängt davon ab, ob die Wähler ihn als faire Einschätzung oder als billigen Schuss sehen. ()
| Position () | Kernangriff () | |
|---|---|---|
| Hilton () | Den Spitznamen zu einem Wahlkampfangriff machen () | „Bitch–ass Becerra“-Website () |
| Becerra | verteidigt seinen Leistenssatz und seine Qualifikationen | bezeichnet die Äußerung über die Migranten-Kinder als „reine Erfindung“ |
Was das für das Rennen bedeutet
Hilton ist darauf wettend, dass der Spitzname anhalten wird. Durch die Erstellung der Website und die Wiederholung des Beleidigung versucht er, sie Teil der Diskussion werden zu lassen.
Becerras Wahlkampf kontert. Der Kampf hat gerade erst begonnen.
Die Position der Zeitung
Die Zeitung unterstützt nicht die Verwendung der Beleidigung durch eine der Seiten, sondern setzt auf enge Regeln gegen das Verschleiern von Sicherheitsmängeln und Offenlegungspflichten, damit Wähler die Eignung der Kandidaten beurteilen können. Die Beleidigung, so grob sie auch sein mag, ist eine Sache für die Wähler, nicht der Grund, um einen Kandidaten dazu zu bringen, seinen Leistenssatz hinter einer Wahlkampfanzeige zu verstecken.
Was hier zählt, ist nicht der Name, sondern die Behauptungen dahinter: dass Becerra ineffizient, inkompetent und unaufmerksam im Amt war. Das sind schwerwiegende Vorwürfe, und die Zeitung unterstützt Offenlegungspflichten, damit Wähler sie beurteilen können. Sie ist gegen die Tatsache, dass eine der beiden Kampagnen ihre eigene Bilanz unter dem Deckmantel einer persönlichen Beleidigung verbirgt.
Der Leser sollte beobachten, ob die Angriffe durch namentlich genannte Zeugen gestützt werden oder anonym bleiben. Die Zeitung möchte Kandidaten nach ihrem Leistenssatz beurteilen, nicht nach Spitznamen.
Quellenmaterial: „Xavier Becerra brutal mit ‘b-ass’ von Steve Hilton betitelt, als die Wahlkampagne mit einem hitzigen CNN-Debatte beginnt“, der New York Post.
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