The Danish Girl erzählt die Geschichte von Lili Elbe, einer dänischen Malerin, die zu Beginn der 1920er Jahre von männlich zu weiblich wechselt. Eddie Redmayne spielt Lili, und Alicia Vikander spielt Gerda, Lili’s Ehefrau und ehemalige Geliebte. Der Film verfolgt ihre Beziehung durch Operationen, Ablehnung und die öffentliche Aufmerksamkeit, die mit dem Eingriff einer der ersten Personen einhergeht, die einer Geschlechtsangleichung unterzogen werden.
Trailer, über Universal Pictures UK.
Eröffnungsszene
Der Film beginnt in Kopenhagen, wo Lili und Gerda als verheiratetes Paar zusammenleben. Ihre Beziehung ist zärtlich, aber Lilis innere Unruhe ist von Anfang an sichtbar. Das Drehbuch, adaptiert von David Ebershoffs Roman, stützt sich stark auf Dialoge über Identität, Liebe und was es bedeutet, ein Mann oder eine Frau in einer Welt zu sein, die keinen Mittelweg bietet.
Der Wendepunkt
Lilis Weg zur Operation ist der zentrale Bogen des Films. Der Film dramatisert ihre Entscheidung, in Deutschland medizinische Behandlungen in Anspruch zu nehmen, wo Ärzte begannen, mit Geschlechtsumwandlungsverfahren zu experimentieren. Der Film verschweigt nicht die körperliche Belastung dieser frühen Operationen und zeigt Lilis Genesung und die Risiken, die sie eingeht.
Gerdas Perspektive
Gerdas Rolle ist zentral für das emotionale Gewicht des Films. Sie kämpft damit, Lilis Übergang zu akzeptieren, während sie sie gleichzeitig tief lieben. Vikander trägt einen Großteil der emotionalen Arbeit des Films, und ihre Darstellung von Gerda verankert Szenen, die sonst überladen wirken würden.
Redmaynes Darstellung
Redmayne erhielt für seine Arbeit hier Oscar-Nominierungen. Seine Lili ist leise und zerbrechlich, und er bekennt sich voll und ganz der Transformation des Charakters. Einige Kritiker lobten die Darstellung, während andere die Darstellung übermäßig theatralisch fanden. Der Erfolg des Films hängt davon ab, dass er dem Publikum Lilis Innenleben verkauft.
Historische Genauigkeit
Der Film basiert auf realen Ereignissen, nimmt aber künstlerische Freiheiten bei Chronologie und Charakterdetails. Die Zeitleiste von Lilis Operationen und den Menschen in ihrem Umfeld wird für dramatischen Effekt komprimiert. Einige Zuschauer werden diese Verdichtung frustrierend finden, während andere die gestraffte Erzählung zu schätzen wissen werden.
Die Kritikerrezeption (The Critical Reception)
The Danish Girl war kein großer Kassenerfolg, und die Rezeption war gemischt. Rezensionen lobten die schauspielerischen Leistungen, stellten aber die Behandlung des Themas durch den Film in Frage. Der Film wird oft als respektvoll beschrieben, aber einige Kritiker argumentierten, dass Respekt mehr Komplexität erfordert, als der Film letztendlich lieferte.
Ein Vergleich der Ansätze (A Comparison of Approaches)
| Film (Film) | Fokus (Focus) | Ton (Tone) |
|---|---|---|
| The Danish Girl (The Danish Girl) | Chirurgischer Übergang (Surgical transition) | Zärtlich, düster (Tender, somber) |
| Portrait d’une femme en feu (Portrait of a Lady on Fire) | Romantische Intimität (Romantic intimacy) | Leidenschaftlich, zurückhaltend (Passionate, restrained) |
Laufende Reihenfolge
| Szene | Zeit |
|---|---|
| Eröffnung: Kopenhagen | Gegenwart |
| Operation: Deutschland | Mitte |
| Genesung: Kopenhagen | Mitte |
| Öffentliche Wahrnehmung: Kopenhagen | Später |
| Endszenen: Kopenhagen | Ende |
Das Urteil
The Danish Girl ist ein kompetent inszenierter und gut gespielter Film, der ein schwieriges Thema mit Sorgfalt behandelt. Er respektiert seine Charaktere und seinen historischen Hintergrund, kann aber nicht die radikale Natur von Lilis Entscheidung voll erfassen. Der emotionale Kern des Films ist stark, aber sein politischer Kontext wirkt dünn.
Für Zuschauer, die sich für die Geschichte von Transgender-Personen interessieren, ist der Film ein Ausgangspunkt und keine endgültige Aussage. Für diejenigen, die eine bewegende Romanze suchen, liefert er sie. Für diejenigen, die eine nuancierte Erkundung von Identität suchen, reicht er nicht aus.
The Danish Girl ist ein ehrlicher Versuch, eine schwierige Geschichte zu erzählen. Er ist kein großartiger Film, aber ein brauchbarer.
Wertung: 6,6 von 10
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