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Thinking Out Loud hat sich erschöpft – Zeit für Ed Sheeran, weiterzuziehen

Karikaturisten verspotten Ed Sheeran dafür, dass er Macklemore wegen einer Gaza-Rede fallen ließ, und nehmen dabei seine Musik und seine Texte ins Visier.

Von mitch·4 Min. Lesezeit
A cartoon of Ed Sheeran singing to a missile, depicting mockery of his music.

Ed Sheeran wird von Künstlern scharf angegriffen, weil er Macklemore von seiner Loop Tour geworfen hat, nachdem der Rapper eine Rede gegen den Völkermord in Gaza gehalten hatte. Der Sänger wird für seine Musik, seine Texte und sogar die Auswahl für TIME100 Art verspottet. Der politische Karikaturist Benjamin Slyngstad zeichnete Sheeran, wie er einer Rakete vorsingt, und der Chicagoer Karikaturist Jesse Duquette schrieb, seine Musik sei „das zweitschlimmste Ding“ an ihm. Die Gegenreaktion breitet sich in Memes, Illustrationen und Satire aus.

Vorbands sind weg

Sheeran zog Macklemore von der Loop Tour ab, nachdem der Rapper eine Rede gegen den Völkermord in Gaza gehalten hatte. Diese Entscheidung hat scharfe Kritik von Künstlern hervorgerufen, die darin einen Rückzug sehen. Der Schritt erfolgte, als Sheeran wegen seiner eigenen Haltung zum Konflikt unter Druck geriet.

Die Karikaturisten sind nicht subtil. Slyngstads Zeichnung trägt die Bildunterschrift „I’m in love with the shape of you“, gesagt zur Rakete. Duquettes Illustration legt nahe, dass Sheerans Musik hinter seiner Feigheit zurückgetreten ist. Beide Künstler arbeiten in einer Tradition der Satire, die visuellen Humor nutzt, um Heuchelei anzuprangern.

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Texte sind verspottbar

Die Karikaturen spielen auch mit Sheerans berühmt einfachem Songwriting. Duquettes Bildunterschrift legt nahe, dass die Musik selbst zu einem Problem geworden ist, getrennt von der Tour-Entscheidung. Die Implikation ist, dass Sheerans Lieder so fad oder offensichtlich sind, dass sie fast peinlich sind.

Die Redakteurin Anna Lee hat einige der besten Kunstwerke zusammengestellt, die Sheerans Feigheit anprangern. Die Spottbilder zielen ebenso auf seine Texte wie auf seine Handlungen. Die satirische Zeichnung ist eine von einer Flut künstlerischer Reaktionen auf Sheerans Entscheidung.

Die Frage nach TIME100 Art

Valentina Di Liscia befasst sich in der dieswöchigen Ausgabe von Art Movements mit dem gemischten Sammelsurium der TIME100-Art-Liste. Ihre Besprechung behandelt Amy Sherald, die auf der Liste des Magazins glänzt, Artadia, das einen neuen Direktor benennt, und mehr. Der Abschnitt berührt auch Johnny Depps Grässlichkeit.

Die Paarung von Amy Sherald und Trump’s Lieblings-Malprediger auf der Liste ist, gelinde gesagt, seltsam. Di Liscias Besprechung weist auf die ungleichmäßige Qualität der Auswahl des Magazins hin. Die Frage, warum diese beiden Künstler zusammen erscheinen, bleibt in der Besprechung unbeantwortet.

Was Künstler sagen

Die Karikaturen sind nicht nur Witze. Sie sind eine Form des Protests, die Humor einsetzt, um ein Anliegen zu verdeutlichen. Slyngstads Zeichnung macht Sheerans Musik zu einer Art Hymne für den Krieg. Duquettes Illustration legt nahe, dass Sheerans Feigheit in allem sichtbar ist, was er tut, einschließlich seiner Lieder.

Die Karikaturen verbreiten sich online weithin, was bedeutet, dass die Botschaft ein breites Publikum erreicht. Protestkunst hat eine lange Tradition darin, Satire zur Kritik an der Macht einzusetzen. Diese Bilder sind Teil dieser Tradition, auch wenn sie kleineren Maßstabs sind.

Breiterer Kontext

Die Gegenreaktion kommt in einem Moment, in dem Künstler institutionelle Entscheidungen infrage stellen. Die TIME100 Art-Liste ist nicht die einzige Auswahl, die unter die Lupe genommen wird. Di Liscias Besprechung der Liste wirft Fragen zum kuratorischen Urteilsvermögen auf.

Künstler Werk
Benjamin Slyngstad Satirische Zeichnung
Jesse Duquette Karikaturillustration
Valentina Di Liscia Rezension zu Art Movements

Die Karikaturen sind eine Form des Protests, die Humor nutzt, um ein Anliegen zu verdeutlichen. Sie sind auch eine Erinnerung daran, dass Künstler schnell auf Ereignisse reagieren können. Die Zeichnungen entstanden als Reaktion auf Sheerans Entscheidung.

Bisherige Reaktionen

Die Karikaturen haben online Aufmerksamkeit erregt. Sie werden geteilt, kommentiert und diskutiert. Die Memes tun, was Satire am besten kann: Sie bringen Menschen zum Lachen, während sie nachdenken.

Die Karikaturen sind nicht das erste Mal, dass Künstler Sheeran ins Visier genommen haben. Seine Musik wurde schon früher verspottet, und seine öffentlichen Äußerungen haben Kritik auf sich gezogen. Die Karikaturen sind Teil eines Musters, bei dem Künstler auf kulturelle Persönlichkeiten reagieren.

Urteil über die Karikaturen

Die Karikaturen sind wirkungsvoll, weil sie lustig sind. Sie verwenden Sheerans eigene Worte und Bilder gegen ihn. Slyngstads Zeichnung zeigt Sheeran, wie er zu einer Rakete singt, was ein direkter Verweis auf seine Hits ist. Duquettes Illustration spielt mit der Idee, dass Sheerans Musik im Vergleich zu seinen Handlungen belanglos ist.

Die Karikaturen sind auch pointiert. Sie sind nicht nur Witze. Sie sind eine Form der Kritik, die Humor nutzt, um ein Anliegen zu verdeutlichen. Die satirische Zeichnung ist eine von vielen künstlerischen Reaktionen auf Sheerans Entscheidung.

Hier ist, wie sich die Kritik aufschlüsselt:

  1. Slyngstads satirische Zeichnung kombiniert die Liedtexte von Sheerans Hits mit dem Bild einer Rakete.
  2. Duquettes Karikatur argumentiert, dass Sheerans Musik im Vergleich zu seiner Feigheit zweitrangig geworden ist.
  3. Die Zusammenstellung der Redakteurin Anna Lee zielt ebenso auf Sheerans Liedtexte wie auf seine Handlungen.
  4. Valentina Di Liscias Rezension hinterfragt die Gegenüberstellung von Amy Sherald und Trumps bevorzugtem christlichen Speed-Painter auf der TIME100-Kunstliste.

Die Karikaturen sind Teil einer größeren Welle künstlerischer Reaktionen auf Sheerans Entscheidung.

Quellenmaterial: „Ed Sheeran Should Stop Thinking Out Loud“, Hyperallergic.

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