POPSTAR, Tinashes achtes Studioalbum, erscheint am 25. September über Nice Life, Atlantic und Tinashe Music, und umfasst 16 Tracks über 40 Minuten und bewegt sich zwischen Hyperpop, R&B, Dance, Jazz, New Age, Bedroom Pop und einer Prise Country. Das Album beantwortet eine Frage, die schwarzen Frauen im Pop seit Jahrzehnten folgt: Wer darf eine Popstar sein?
Billboard’s Rangliste ordnet jeden Track des Albums von schlecht nach gut an und zeigt ein Album, das dem rastlosen Wesen seines Gegenstandes entspricht. POPSTAR ist verschlagen, sarkastisch und herrlich frech, doch Tinashe bekennt sich voll und ganz dazu – im Gegensatz zu vielen ihrer Zeitgenossen untermauert sie die Attitüde mit echtem Können.
Die Kunstwerke, die Fans provokierten
Fans haben Bedenken bezüglich der Gestaltung der Kunstwerke geäußert, und diese Reaktion an sich ist der Punkt. Das Cover zeigt Tinashe mit Kopfhörern an, die in die Ferne blickt mit einem absichtlich schlichten Blick anstelle von Glamour. Ihr Ausdruck liegt irgendwo zwischen Staunen, Verwirrung, Entschlossenheit und Wunder, während die Sterne in ihren Augen für den schwindelerregenden Reiz des Pop-Sternentums stehen und die Kopfhörer ihre Produktionsfähigkeiten widerspiegeln.
“Es ist das Porträt einer Popstar, die jahrelang gearbeitet hat, um den Pop-Sternentum zu demontieren und in ihrem eigenen Bild neu zu definieren“, heißt es in der Rangliste.
Ein Katalog, der auf Einfluss basiert
Seit über zehn Jahren hilft Tinashe dabei, zu definieren, wie globaler Pop klingt. Ihr Musikvideo “Superlove” von 2016 setzte einen Standard für die visuellen Elemente des späten 2010er-Jahre-K-Pop, während die Gestaltung der Kunstwerke für Songs for You von 2019 den frühen 2020er-Jahre-Pop-Veröffentlichungen eine völlig neue Optik zum Kopieren gab. Während der Quantum Baby-Ära nutzte sie diesen Einfluss und verwandelte ihn in Hits: “Nasty” erreichte Platz 61 und nutzte einen viralen Tanztrend, und “No Broke Boys” erreichte Platz 36, getragen von einem Disco Lines Remix, der letzten Sommer EDM-Clubs und Festivals beherrschte.
“Es gibt viel Aufmerksamkeit, es gibt viel Diskussion”, sagte sie in einem Profil für Rolling Stone vor der Veröffentlichung von POPSTAR. “Die Leute sind bereit dafür, was sich wie ein neues Gefühl anfühlt.”
Die Rangliste beginnt mit zwei Tracks
Die Reihenfolge beginnt mit zwei Tracks, und die Quelle listet diese nur einzeln auf, nicht aber ihre Position im Verhältnis zum Rest des Albums. „The Show Must Go On“ ist eine clevere, freche 19-sekündige Interlude, die Tinashes Selbstreflexion wörtlich unterbricht mit einem immer intensiver werdenden Gesang von „popstar, popstar, popstar“. „Pillow Fight“ folgt und bringt Tinashe zurück ins Schlafzimmer mit Gekicher darüber, wie sie „runde um Runde“ gehen und „dich zu Fall bringen, bevor du aufgibst“. Es ist definitiv einer der schäumigsten Tracks des Projekts, aber diese Momente sinnlicher Leichtigkeit halten die Dinge im Gleichgewicht.
„Cloud 9“ ist der vorletzte Track, und es ist der seltene Moment, in dem das Album in Gefühl über Substanz abdriftet. An Charli XCXs Mixtape-Ära erinnernd, ist der mit Hyperpop angereicherte Track der seltene Moment, in dem das Album in Gefühl über Substanz abdriftet. Tinashe scheint offensichtlich auf „Cloud 9“ zu sein, und die euphorische Produktion verstärkt das, aber sie spezifiziert nie das „Etwas“, das sie „endlich“ fühlt. Vermutlich ist es die Verbindung und der gute Sex, auf die sie im ersten Vers und der Bridge anspielt, aber „Cloud 9“ fühlt sich größtenteils wie der letzte zufällige Stopp auf der malerischen Route vor dem eigentlichen Abschluss des Albums an.
Der Mittelfeld-Abschnitt
„Brainrot“ ist eine edgy, elektronische Nummer, die das Konzept von „Brainrot“ aus den 2020er Jahren (im Wesentlichen geistlos dumme Inhalte) mit klassischen, ausschweifenden Pop-Motiven verbindet. Die Eröffnungszeile „Ich will nicht mehr sterben“ präsentiert einen Popstar, der sowohl mit seiner Sterblichkeit als auch mit der transzendenten Kraft einer sexy, skrupellosen Nacht unterwegs ist. Es könnte der interessanteste Song auf POPSTAR sein.
„Flashbacks“ ist ein härterer, glitchigerer Cousin von „Pillow Fight“, der Tinashe zurück ins Schlafzimmer mit einer dunkleren Note bringt. Es ist ein Track, der zum Genre-Hopping-Template des Albums passt und gleichzeitig einen dunkleren Ton als die Schlafzimmer-Tracks um ihn herum beibehält.
Die Anker-Tracks
„Empty Stadiums“ ist ein introspektiver Track, der die loftigen Ambitionen des Albums mit entwaffnend ehrlichen Texten verankert. „Heavy Weight“ ist ein emotionsauslösender Track, der dazu beiträgt, die ehrgeizigeren Sound-Explorationen des Albums zu erden.
Die beiden Titel erreichen beinahe die Spitze der Rangliste. Die entwaffnend poetischen Texte auf Songs wie „Empty Stadiums“ oder „Heavy Weight“ helfen, die ehrgeizigsten Ausuferungen des Albums zu verankern, und wenn ein Popstar das Persönliche durch unbestreitbare Ohrwürmer universell zugänglich macht, dann gibt es keinen Grund, sich dem zu widersetzen.
Das Erbe, das sie aufbaut
Tinashes POPSTAR ist ein bewusstes Album, eines, das genau weiß, was es tut. Sie schöpft aus Janet Jackson und Britney Spears mit derselben Leichtigkeit, mit der sie sich Santigolds, Ciara und Dawn Richards entlehnt, und verwandelt das Persönliche in etwas Universelles durch Hooks, die im Ohr bleiben. Die Reihenfolge hält über 40 Minuten zusammen, eine längere Laufzeit als ihre letzten beiden Projekte zusammen.
Tinashes höhere Ambitionen werden auf dem Album durch die entwaffnende Lyrik auf Tracks wie „Empty Stadiums“ und „Heavy Weight“ verankert, und sie setzt sich ihnen voll und ganz ein.
Warum dieses Album jetzt wichtig ist
Seit Jahren dauert die Debatte darüber, wer für den Titel „Popstar“ in Frage kommt. Whitney Houston wurde von Al Sharpton „Whitey Houston“ genannt, bevor sie 1989 bei den Soul Train Music Awards ausgebuht wurde. Ravyn Lenae beanspruchte dann das „Pop“-Label für ihre neue Blue Island-Ära, was eine Diskussion in den sozialen Medien auslöste.
Tinashe geht dieser Konversation direkt entgegen. Ihr achtes Album ist ein konfrontatives Projekt, das gegen begrenzte Ansichten davon argumentiert, wie Popmusik klingen, aussehen und sich anfühlen kann. Sie hat wahrscheinlich mehr Aufmerksamkeit vor der Veröffentlichung des Albums erregt als je zuvor, und sie hat den Hörern ein Album geliefert, das genau dem entspricht, was sie beschrieben hat: viel Aufmerksamkeit, viele Diskussionen und Menschen, die darauf vorbereitet sind.
Das Urteil über POPSTAR
Das rastlose Ehrgeiz des Albums führt es durch Hyperpop, R&B, Dance, Jazz, New Age, Bedroom Pop und Country, und es verliert nie seine Kohärenz. Die Reihenfolge bleibt während des gesamten Albums eng, während die entwaffnende Lyrik die ehrgeizigen Ambitionen verankert.
Die Rangliste fängt ein Album ein, das heimlich, sarkastisch und herrlich frech ist, und Tinashe setzt sich dafür ein, ohne etwas zurückzuhalten.
Quelle: “Tinashe’s ‘POPSTAR’: All 16 Tracks Ranked,” Billboard.
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