Der Senatsrennkampf in Maine steht unentschieden, und die Wähler dort weigern sich, es von der nationalen Politik entscheiden zu lassen. Eine neue CBS News/YouGov-Umfrage zeigt, dass die Wähler zwischen staatlichen und nationalen Fragen gespalten sind, wobei die Republikanerin Susan Collins Unterstützung von denen erhält, die sich auf staatliche Angelegenheiten konzentrieren, und der Demokrat Troy Jackson Wähler gewinnt, die Trump und seine Politik ablehnen.
Das Rennen bleibt in einem insgesamt demokratisch tendierenden Bundesstaat unentschieden. Collins hält sich durch die Ansprache von Wählern, die mehr Wert auf lokale als auf nationale Fragen legen, an der Spitze. Sie hat außerdem einen Vorteil darin, wer mehr Bundesmittel nach Maine zurückbringen könnte.
Collins gewinnt die Wähler in Maine
Collins schneidet besonders gut unter Wählern ab, die sie in der Vergangenheit mehrfach gewählt haben, trotz dessen, was die Umfrage als „Anti-Amtsinhaber“-Jahr bezeichnet. Sie hat außerdem einen Vorteil darin, wer mehr Bundesmittel nach Maine zurückbringen könnte.
Jackson steht vor einer schwierigeren Aufgabe. Ein Fünftel der Wähler, die Trump missbilligen, wählen Collins, eine Quote, die höher ist als die, die republikanische Kongresskandidaten landesweit erhalten. Diese Zahl zeigt, wie gut es Collins gelungen ist, sich von der nationalen GOP-Marke zu distanzieren.
Jacksons Position auf dem Stimmzettel
Jacksons eigene Partei könnte ihm im Weg stehen. Vier von zehn Demokraten und die meisten Unabhängige wünschen sich, dass jemand anderes der demokratische Kandidat wäre. Er liegt außerdem hinter der demokratischen Kandidatin für das Gouverneursamt, Hannah Pingree, deren Führung in der Gouverneurswahl der Gesamtpartei-Neigung des Bundesstaates näher kommt. Kamala Harris gewann den Bundesstaat.
Pingree gewinnt einige der Wähler, die ihre Stimmzettel aufteilen, um Collins zu unterstützen. Diese Dynamik bedeutet, dass Jackson um Demokraten konkurriert, die andernfalls die anderen Kandidaten seiner Partei unterstützen würden.
Das Rennen ist noch offen
Ein beträchtlicher Anteil von 10 % der Wähler gibt an, dass sie ihre Meinung noch ändern könnten, was unterstreicht, dass das Rennen noch auf beiden Seiten entschieden werden kann. Selbst wenn Wähler glauben, dass Jacksons Politik sie finanziell besser stellen würde, erhält Collins immer noch fast einen von fünf dieser Wähler.
Trumps Politik habe der Wirtschaft von Maine geschadet, so Wähler, die diese Frage beantwortet haben. Jackson gewinnt die meisten dieser Ansicht. Aber langjährige Dienstleistungen wirken sich nicht vollständig negativ auf Collins aus: Sie schneidet besonders gut unter Wählern ab, die angegeben haben, dass sie in der Vergangenheit mehrfach für sie gestimmt haben.
Die Zahlen der Umfrage
- Stichprobengröße: 1.114 registrierte Wähler in Maine
- Durchführung: 23. September bis 1. Oktober 2026
- Gewichtung: Geschlecht, Alter, Rasse und Bildung basierend auf U.S. Census-Daten, sowie die Präsidentschaftswahlen 2024
- Fehlerbereich: ± 4,7 Punkte für registrierte Wähler
Wer unterstützt welchen Kandidaten
Collins zieht Wähler an, die sich mehr für staatliche als für nationale Themen interessieren. Sie hat auch einen Vorteil bei der Bundesförderung. Jackson gewinnt Wähler, die denken, Collins stehe zu eng mit Trump überein, diejenigen, die sich gegen Zölle aussprechen, diejenigen, die eine Kontrolle der Senatskammer durch die nationalen Demokraten wollen, und diejenigen, die Veränderungen gegenüber Erfahrung priorisieren.
Was das bedeutet
Die Umfrage zeigt einen engen Wettlauf, bei dem beide Kandidaten unterschiedliche Versionen desselben Arguments gewinnen. Collins tritt mit ihrem Lebenslauf und ihrer Fähigkeit an, Bundesmittel bereitzustellen. Jacksons Unterstützung kommt von Wählern, die denken, Collins stehe zu eng mit Trump überein, sowie von denen, die sich gegen Zölle aussprechen und die Veränderungen gegenüber Erfahrung priorisieren.
Die unentschlossenen Wähler sind der Schlüssel. Mit 10 %, die noch überzeugbar sind, ist der Wettlauf noch flüssig.
Das Endergebnis
Der Senatsrennkampf in Maine ist eine Erinnerung daran, dass Landespolitik oft ihr eigenes Tempo hat. Collins hält ihre Position aufrecht, indem sie sich auf staatliche Themen konzentriert, und Jackson kontert, indem er Collins mit der nationalen Republikaner-Marke verbindet. Die Umfragen zeigen einen Wettkampf, bei dem jeder Kandidat eine andere Wählergruppe gewinnt.
Quelle: „CBS News-Umfrage zeigt Wähler gespalten in Bezug auf staatliche vs. nationale Ausrichtung im Senatsrennen in Maine“, CBS News.
Das Notizbuch abonnieren.
Die besten Geschichten des Tages und jedes neue Urteil, in klarem Deutsch, um sieben im Postfach. Eine Mail am Tag, nicht mehr.

