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Vierzehn Jahre später kann sich The Bourne Legacy immer noch nicht von seinem eigenen Vorgänger lösen

Ein einsamer Wolf läuft durch die Wüste, doch der Schatten des Films weicht nie – eine würdige Jagd, aber ein geringerer Erbe.

Von mitch·3 Min. Lesezeit
A solitary man dashes across the desert under a burning sun.

The Bourne Legacy beginnt mit Aaron Cross, der durch die Wüste läuft, und der Film weiß danach nie so recht, was er mit ihm anfangen soll. Jeremy Renner spielt Cross, einen verdeckten Agenten, der jahrelang allein gearbeitet hat, und der Film will ihn zum Anker einer Reihe machen, die ihre Hauptfigur verloren hat. Das ist er nicht.

Der Film setzt Jahre nach dem Verschwinden von Jason Bourne an und versucht, eine neue Antriebskraft um Cross herum aufzubauen. Er ist ein Einzelgänger, ein Mann, der abseits des Systems gelebt und seine eigenen Regeln aufgestellt hat. Dieses Konzept hätte funktionieren können. Stattdessen verbringt der Film zu viel Zeit damit, seine eigenen Regeln zu erklären, und zu wenig damit, die Action atmen zu lassen.

Trailer, via Bourne.

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Die Wüstensequenz

Der beste Abschnitt von The Bourne Legacy ist die erste Stunde. Cross läuft durch die Wüste, wehrt Verfolger ab, und die Sequenz bewegt sich mit der Energie, die die früheren Filme funktionieren ließ. Sie ist schnell, körperlich und spannend. Dann wird der Film langsamer, und der Schwung stockt.

Dr. Marta Shearing

Rachel Weisz spielt Dr. Marta Shearing, eine Wissenschaftlerin, die die Wahrheit über das Programm kennt, für das Cross arbeitet. Ihre Szenen sind der emotionale Kern des Films, und sie verankert die Action in etwas, das menschlichem Gefühl nahekommt. Doch das Drehbuch schneidet immer wieder von ihr weg, um Handlungssträngen nachzujagen, die sich nicht auszahlen.

„Das Vermächtnis der Bourne-Reihe ist eine bestimmte Art kinetischer Intelligenz.“

Dieser Satz fasst zusammen, wonach der Film strebt, auch wenn er es nicht ganz erreicht.

Aaron Cross

Aaron Cross ist ein geschickter Kämpfer, aber er ist nicht Jason Bourne. Ihm fehlt der obsessive Antrieb, der die Hauptfigur so fesselnd machte. Der Film versucht, ihn zu einem Ersatz zu machen, doch die Chemie fehlt, und das Ergebnis wirkt wie eine schwächere Version dessen, was zuvor kam.

  • Die Wüsteneröffnung ist die stärkste Sequenz
  • Rachel Weisz verankert die Geschichte in echtem Einsatz
  • Aaron Cross wird nie die Hauptfigur, die wir brauchen
  • Das Tempo zieht sich im Mittelteil

Wo es zu kurz kommt

The Bourne Legacy ist kompetent, aber nicht essenziell. Es ist ein Film, der seine DNA von einer besseren Reihe entlehnt und diesem Schatten nicht ganz entkommen kann. Die Action hält stellenweise stand, doch die Handlung verliert den Fokus, und das emotionale Zentrum bildet sich nie vollständig heraus.

Das Fazit

The Bourne Legacy ist ein solider, wenn auch unspektakulärer Beitrag zu einer Franchise, die mehr als einen Platzhalter brauchte. Jeremy Renner bringt physische Intensität, und Rachel Weisz bringt Wärme, doch der Film findet nie seine eigene Identität. Es ist eine ordentliche Fahrt, keine großartige.

6,1 von 10.

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