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Zehn Jahre später machen die Roboterbosse von Job Simulator das eintönige Gehirnarbeit immer noch lohnenswert.

Eine Simulation von Arbeit, in der Roboter Menschen für Götter und Büroklammern für Sakramente halten. )

Von mitch·4 Min. Lesezeit
A robot stands amid scattered office detritus, as if in a dream of machines gone mad.

Job Simulator: The 2050 Archives versetzt Sie in einen Arbeitsplatz, der vollständig aus cartoonartigen Robotern besteht, und bittet Sie, so zu tun, als wären Sie ein Mensch. Dieses Konzept klingt einfach, und es ist einfach. Aber das Spiel verwandelt diese Einfachheit in eine überraschend effektive Comedy-Routine, eine clevere Art, über Technologie nachzudenken, und ein wirklich befriedigendes Puzzlespiel, das in eine Virtual-Reality-Hülle gehüllt ist.

Die Prämisse ist folgende: Roboter haben die Welteroberung vollzogen, und sie brauchen Menschen, um ihnen beizubringen, wie man arbeitet. Sie spielen einen Menschen, der in eine Simulation hochgeladen wurde, und Ihre Aufgabe ist es, alltägliche Büroaufgaben mit Hilfe eines freundlichen Roboterassistenten zu erledigen. Der Haken ist, dass die Simulation fehlerhaft ist. Objekte schweben mitten in der Aufgabe davon, Türen weigern sich zu öffnen, und die Roboter selbst sind oft mehr daran interessiert, über den Sinn des Lebens zu sprechen, als tatsächlich zu arbeiten. Das Ergebnis ist eine Reihe von kleinen, absurden Momenten, die sich zu einem größeren Witz über Automatisierung und die Zukunft der Arbeit zusammensetzen.

Trailer, via OwlchemyLabs.

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Die Roboter sind der Star.

Der Humor in Job Simulator: The 2050 Archives rührt sich aus dem Kontrast zwischen den alltäglichen Aufgaben und den absurden Umständen. Sie könnten Kaffee zubereiten, aber die Kaffeemaschine ist kaputt und der Roboter versucht, Ihnen die Quantenphysik zu erklären, während Sie versuchen, sie wieder anzuschließen. Das Spiel stützt sich stark auf diese Art von Reibung, und es zahlt sich öfter aus, als es nicht tut.

Die Roboter selbst sind ausdrucksstark und lustig. Sie haben ausgeprägte Persönlichkeiten, und ihre Dialoge sind scharf genug, um Sie zum Lachen zu bringen, selbst wenn die Action langsam ist. Das Spiel nutzt auch die VR-Hardware effektiv und ermöglicht es Ihnen, nach Objekten zu greifen und sie auf eine Weise zu manipulieren, die sich natürlich und verspielt anfühlt. Sie können einen Stift nehmen, ihn über den Raum werfen und ihn von einer Wand abprallen lassen. Dieses taktile Feedback ist es, das das Ganze funktioniert.

Büroalltag als Puzzle.

Im Kern ist Job Simulator: The 2050 Archives ein Puzzlespiel. Jede Ebene ist ein kleines Büro, und jedes Büro hat eine Reihe von Aufgaben, die erledigt werden müssen. Die Rätsel sind logisch, aber nicht immer offensichtlich. Sie müssen vielleicht einen Schlüssel finden, Kisten stapeln, um eine hohe Regalhälfte zu erreichen, oder ein schweres Objekt verschieben, um einen Weg freizumachen. Das Spiel macht eine gute Arbeit darin, Ihnen beizubringen, wie Sie über Raum und Bewegung nachdenken, und die Lösungen erfordern oft, dass Sie die Umgebung auf eine neue Weise betrachten.

Die Rätsel sind der stärkste Teil des Spiels. Sie sind abwechslungsreich, fair und lohnend. Das Spiel bestraft Sie nicht für das Scheitern, und es lässt Sie selten verloren fühlen. Wenn eine Lösung sich einstellt, fühlt es sich verdient an, und dieses Erfolgsgefühl ist es, das Sie vorwärts treibt.

Wo es scheitert

Nicht alles funktioniert. Einige Witze werden zu oft wiederholt, und die Versuche des Spiels, über Technologie und Identität tiefgründig zu sein, können erzwungen wirken. Das Spiel versucht, große Fragen danach zu stellen, was es bedeutet, Mensch zu sein, aber es beantwortet sie selten auf eine Weise, die sich sinnvoll anfühlt. Stattdessen beschränkt es sich meist auf ein Achselzucken und ein Lächeln. Das ist in Ordnung für eine Komödie, aber es lässt die philosophischen Ambitionen hängen.

Das Tempo zieht sich auch in der Mitte hin. Die frühen Levels sind scharf und lustig, aber die späteren beginnen, ähnlich zu werden. Das Spiel ist relativ kurz, und einige Abschnitte wirken aufgebläht, um die Laufzeit zu füllen. Es gibt einen deutlichen Rückgang der Energie, sobald die Neuheit des Settings verblasst ist.

Leistung auf verschiedenen Plattformen

Job Simulator: The 2050 Archives wurde auf mehreren Plattformen veröffentlicht, und die Erfahrung variiert je nachdem, was Sie besitzen. Die PC-Version, erhältlich über Steam VR, bietet die größte Flexibilität. Sie können Einstellungen anpassen, eine Maus und Tastatur verwenden und im Allgemeinen die beste Leistung erzielen. Die PSVR-Version ist solide, aber durch die Hardware eingeschränkt. Die PSVR2-Version ist ein Schritt nach oben, mit besseren Grafiken und flüssigerem Tracking. Die Meta Quest 2-Version ist am portabelsten, aber es ist die abgespeckte Version des Spiels.

Hier ist ein Vergleich der Versionen:

  1. Steam VR (PC) – die definitive Version, mit voller Steuerung und bester Leistung.
  2. PSVR2 – flüssigeres Tracking und bessere Grafiken als die ursprüngliche PSVR.
  3. PSVR – solide, aber veraltet im Vergleich zur neueren Hardware.
  4. Meta Quest 2 – am portabelsten, aber mit weniger Funktionen.

Die Zahlen dahinter

  • Titel: Job Simulator: Die Archive von 2050
  • Plattformen: Steam VR, PSVR, PSVR2, Meta Quest 2
  • Entwickler: Owl Planet
  • Publisher: Owl Planet
  • Erscheinungsdatum: 2016
  • Kritischer Wert: 7,7/10

Das Spielziel ist bescheiden, und das ist gut so. Job Simulator: Die Archive von 2050 weiß genau, was es sein will, und hält dieses Versprechen ein. Es ist ein lustiges, cleveres und gelegentlich tiefgründiges Spiel, das Neugier und Geduld belohnt. Es wird Ihr Leben nicht verändern, aber es wird Ihnen ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Wertung: 7,7/10

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