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Sechzehn Jahre später, die riskante Erzählweise von Final Fantasy XIII hält immer noch stand.

Eine Geschichte von einem einsamen Krieger, der flieht vor einer verlorenen Stadt, gebunden durch Schicksal an fünf Gefährten, in einer Welt geteilt zwischen Himmel und Erde.

Von mitch·4 Min. Lesezeit
A solitary warrior gazes out over a vast floating city of crystal.

Final Fantasy XIII ist ein seltsames Wesen. Es erschien 2009 für PS3, PC und X360 und basiert auf einer einzigen Idee: Das Party-System, das die Serie für Jahre definierte, ist verschwunden. Stattdessen steuert man zu jeder Zeit einen einzelnen Charakter, und das Spiel läuft in Echtzeit-Kampf. Diese Veränderung ist radikal und ändert alles an der Spielerei.

Die Handlung folgt Lightning, Snow, Fang, Vanille und Hope, als sie die Stadt Cocoon fliehen, nachdem sie als Verräter gebrandmarkt wurden. Die Welt ist in drei Regionen unterteilt, jede mit eigener Optik und eigenen Feinden. Das Kampfsystem, genannt Paradigmenwechsel, ermöglicht es, zwischen Kommandant, Ravager, Schildhüter und Medic zu wechseln während des Kampfes. Es ist schnell, flüssig und meist befriedigend, obwohl die Kamera oft im Weg steht bei engen Situationen.

Trailer, via supersaiyan47.

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Die Welt von Cocoon

Cocoon ist das zentrale Setting, eine schwebende Stadt, erbaut auf einem riesigen Kristall. Das Spiel verbringt viel Zeit damit, Spieler durch seine Straßen, Türme und verborgenen Wege zu führen. Die Gestaltung ist dicht, mit Nebenquests und verborgenen Schätzen überall verteilt. Einige Spieler finden diese Dichte ermüdend. Andere finden sie belohnt.

Das Spiel führt auch den Begriff des Pulses ein, eines Landes unter Cocoon, Heimat der Hauptbösarten des Spiels. Diese Trennung zwischen Himmel und Erde formt die ganze Handlung und gibt dem Spiel eine Dimension, die wenige andere Einträge in der Reihe erreicht haben.

Kampf und der Paradigmenwechsel

Kampf ist das Herzstück von Final Fantasy XIII. Jeder Charakter hat eine Menge von Fähigkeiten, die einem Magie-Typ zugeordnet sind, und das Wechseln zwischen Rollen während des Kampfes ist entscheidend fürs Überleben. Die Kommandant-Rolle führt physische Schaden und baut Bedrohung. Der Ravager führt magischen Schaden und baut Überladung. Der Schildhüter nimmt Schaden auf und baut Verteidigung. Der Medic heilt und heilt Status-Effekte. Das Wechseln zwischen diesen Rollen während Feinde angreifen hält Kämpfe von Routine frei.

Das System ist leicht zu lernen, aber schwer zu meistern. Spieler, die statischem Grinden nachgehen wollen, finden viel davon verfügbar. Diejenigen, die einen schnellen Kampf wollen, finden das Spiel großzügig mit Kurzweilen.

Das Problem mit der Kamera

Die Kamera in Final Fantasy XIII ist ihr größter Nachteil. In engen Korridoren weigert sie sich, mit dem Spieler mitzugehen, sodass man sich stoppen und langsam umdrehen muss, um zu sehen, was vor ihm ist. Bosskämpfe leiden am meisten darunter. Feinde können außerhalb des Bildes erscheinen, was die Spieler dazu zwingt, zu erraten, wo sie angreifen.

Das Spiel leidet auch unter einem Mangel an Vielfalt bei den Gegentypen. Frühere Kampfe erscheinen abwechslungslos, da die gleichen Gegner immer wieder auftauchen, nur mit kleinen Stat-Zuwächsen. Später springt die Schwierigkeit plötzlich, was Spieler überrascht.

Die Geschichte und ihre Besetzung

Die Geschichte ist dicht und gelegentlich verwirrend. Die Figuren sprechen in Rätseln über fal’Cie, l’Cie und den Focus, und das Spiel erwartet von den Spielern, dass sie mithalten, ohne viel Hand-holding. Der Plot verdichtet sich, je weiter das Spiel fortschreitet, enthüllt Wendungen über die Welt und ihre Geschichte. Das Ende, insbesondere, ist ein großer Ereignis für lange Zeitfans der Reihe.

Lightning ist die herausragende Darstellerin. Sie ist stark, sarkastisch und trägt das emotionale Gewicht der Geschichte. Snow ist der Komiker, den einige Spieler als lästig empfinden. Fang und Vanille liefern die leichteren Momente des Spiels, während Hope mit Trauer ringt. Die Dialoge sind oft scharf, selbst wenn der Plot unklar ist.

Nebeninhalt und Ausbau

Final Fantasy XIII ist vollgestopft mit Nebeninhalt. Es gibt Chocobo-Rennen, Minispiele und Schatzsuchen, verteilt auf der Karte. Nichts davon ist erforderlich, aber das Spiel belohnt Spieler, die erkunden. Verborgene Gegenstände und seltene Ausrüstung warten in jeder Ecke für diejenigen, die bereit sind, nachzusehen.

Ausbau ist notwendig für diejenigen, die jedes Cutscene sehen oder jedes Trophäenziel sammeln wollen. Das Leveling-System des Spiels ist großzügig, und die Charaktere gewinnen Fähigkeiten schnell, sobald sie bestimmte Grenzen erreichen.

Was funktioniert und was nicht

  • Das Kampfsystem ist innovativ und ansprechend.
  • Die Geschichte hat einen starken emotionalen Kern.
  • Die Weltgestaltung ist ambivalent und detailliert.
  • Die Kamera hindert die Aktion
  • Die Feindvarietät fehlt früh
  • Der Rhythmus wird im Mittelteil träge

Die Stärken und Schwächen des Spiels sind schon in der ersten Stunde klar. Das Kampfmanöver ist ein Vergnügen zu spielen, und die Geschichte ist überzeugend genug, um Spieler durch schwierige Phasen zu tragen. Die Kamera und der Rhythmus sind es, was es behindert, aber keines von beiden ist tödlich.

Etappe Region Fokus
Kokon Himmel Flucht aus der Stadt
Puls Erde Kampf gegen die Bösen
Wälhallen Finale Der Höhepunkt

Die obige Tabelle zeigt, wie das Spiel von einer Region zur nächsten wechselt und sich zum Abschluss aufbaut. Jede Etappe bringt neue Systeme und neue Bedrohungen, was den Eindruck frisch hält, selbst wenn die Kamera versagt.

Final Fantasy XIII ist ein wagemutiger Versuch, der größtenteils zahlt. Es nimmt Risiken mit der Serie’s Formel und gelingt es, etwas Besonders zu schaffen. Es ist nicht perfekt, aber es bleibt im Gedächtnis haften.

Punktzahl: 8,1 von 10.

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