GESCHRIEBEN IN KLAREM DEUTSCH.
Über uns
CLAY TRIBUNE.
ShopCartAccount
Anzeige

Full Metal Furies Review: Roboter, Waffen und Koop-Chaos halten acht Jahre später noch immer stand. )

Vier Roboter, unendliche Waffen und Wellen von Feinden – ein Koop-Shooter, dessen Kernmechanik nie an Reiz verliert.

Von mitch·5 Min. Lesezeit
A robot soldier charges into battle against a swarm of enemies in a neon-lit arena.

Full Metal Furies fordert Spieler auf, eine Waffe aufzunehmen und nicht mehr loszulassen. Das Actionspiel von 2018 aus dem Hause des Studios hinter Nier Automata versetzt vier Roboter in den Kampf gegen Wellen von Gegnern, und das Ergebnis hält als solider Koop-Shooter auf PC, Linux, Mac und Xbox One stand. Es erzielt 8,6 von 10 Punkten.

Das Spiel versetzt Spieler in einen Krieg der Zukunft zwischen verfeindeten Fraktionen, wobei jede Seite Roboter einsetzt, die für den Nahkampf gebaut sind. Spieler wählen eine Roboterklasse, wählen eine Waffenkonfiguration aus und stürzen sich in Arenen voller Soldaten, Panzer und riesiger Kreaturen. Der Kernmechanismus ist einfach: vorwärtsbewegen, alles abschießen, Ausrüstung verbessern, wiederholen.

Trailer, über CellarDoorGames.

Anzeige

Die Vier Roboter

Full Metal Furies bietet vier unterschiedliche Roboterklassen, die jeweils für eine andere Rolle gebaut sind. Spieler können zwischen ihnen mitten im Spiel wechseln, was das Spiel frisch hält, selbst nach Dutzenden von Stunden.

Der Heavy ist ein Panzer. Er trägt schwere Waffen und Rüstung und opfert Geschwindigkeit für rohe Schadensausgabe. Der Striker ist schnell und wendig, gebaut für Ausweichen und Umgehen. Der Gunner konzentriert sich auf Langstreckenfeuerkraft, während der Support die Rolle eines Heilers ausfüllt, obwohl das Spiel dieses Label nicht zu stark betont.

Waffenupgrades kommen schnell und oft. Spieler finden Blaupausen, fertigen Teile an und geben Credits aus, um zwischen den Matches bessere Waffen zu bauen. Das System belohnt Experimentierfreude. Ein Spieler, der Schrotflinten mag, könnte mit einem schweren Gewehr beginnen und im nächsten Match eine Schrotflinte verwenden.

Koop- und Solo-Spiel

Full Metal Furies brilliert am besten im Mehrspielermodus. Bis zu vier Spieler treten online in einem Match an, teilen sich den Bildschirm und das Chaos. Kommunikation ist weniger wichtig als Koordination, da das Spiel Spieler belohnt, die zusammenbleiben, und diejenigen bestraft, die sich alleine entfernen.

Die KI-Bots springen ein, wenn Freunde nicht verfügbar sind. Sie sind kompetent, aber nicht brillant. Das Solo-Spiel ist brauchbar, aber das Spiel fühlt sich am besten an, wenn Freunde zusammen feuern.

„Vorwärtsbewegen, alles abschießen.“

Dieser Satz fasst das gesamte Erlebnis zusammen. Das Spiel verschwendet keine Zeit damit, Taktiken zu erklären. Es gibt den Spielern eine Waffe in die Hand und sagt ihnen, dass sie sich weiterbewegen sollen.

Schwierigkeit und Wiederspielwert (

Die Schwierigkeitskurve steigt rasch an. Frühe Kämpfe führen Spieler mit einfachen Wellen sanft ein, aber spätere Arenen schießen unaufhörlich Feuer aus jeder Richtung ab. Bosse fordern sorgfältige Positionierung und schnelle Reaktionen.

Das Sterben ist nicht endgültig. Spieler spawnen in der Nähe des letzten Kontrollpunkts wieder, was den Schwung aufrechterhält. Aber der Verlust eines Matches bedeutet einen Neustart, was während längerer Läufe Druck aufbaut.

Der Wiederspielwert ergibt sich aus dem Freischalten neuer Waffen und Charaktere. Das Spiel lässt Spieler zu alten Arenen zurückkehren, obwohl die Quelle kein System beschreibt, das diese Rückkehrn schwieriger oder einfacher macht.

Visueller Stil und Ton

Der Kunststil mischt anime-inspirierte Charakterdesigns mit abgenutzten Sci-Fi-Umgebungen. Roboter sehen scharf aus, und Gegnertypen variieren genügend, um jede Welle frisch zu halten. Die Beleuchtung wechselt zwischen hellen Arenen und dunklen Tunneln und verleiht dem Spiel ein Gefühl für den Maßstab.

Der Soundtrack passt zur Action. Explosionen wirken gewichtig, Gewehrfeuer klingt laut.

Technische Leistung

Die Leistung variiert je nach Plattform. Auf dem PC läuft das Spiel reibungslos mit einer konstanten Bildrate. Auf der Xbox One sinkt die Bildrate während geschäftigerer Momente, das Spiel bleibt jedoch spielbar. Linux- und Mac-Versionen funktionieren ähnlich wie die PC-Version.

Die Ladezeiten sind kurz, was in einem so schnellen Spiel wichtig ist. Matches pausieren selten, und die Menüs bewegen sich schnell zwischen Sitzungen.

Was am besten funktioniert

Mehrere Elemente stechen über den Rest hervor: (

  1. Waffenvielfalt. Das Upgrade-System bietet den Spielern Hunderte von Kombinationen zum Ausprobieren.
  2. Die Balance zwischen den Klassen. Jeder Roboter fühlt sich deutlich verschieden an, ohne nutzlos zu sein.
  3. Das Tempo. Matches bleiben spannend, ohne sich in die Länge zu ziehen.
  4. Der Wiederspielwert. Es gibt immer etwas freizuschalten.
  5. Der Koop-Modus. Freunde, die zusammenarbeiten, fühlen sich besser, als alleine zu spielen.

Diese Stärken tragen das Spiel durch seine holprigen Stellen.

Wo es zu kurz kommt

Kein Spiel ist perfekt, und Full Metal Furies zeigt unter Druck einige Risse.

Die KI kann sich im Einzelspielbetrieb schwach anfühlen. Bots versammeln sich oft um Ziele, anstatt sich auszubreiten, um die Karte abzudecken. Dies macht das Einzelspielerlebnis weniger fesselnd als die Koop-Version.

Einige Arenen wiederholen ihre Feindmuster. Nach einem Dutzend Matches wird das Layout bestimmter Arenen offensichtlich, was etwas von der Überraschung nimmt.

Der Schwierigkeitssprung gegen Ende des Spiels kann Spieler frustrieren, die mit den Upgrades nicht Schritt gehalten haben. Einige Matches fühlen sich ohne die richtige Ausrüstung fast unmöglich an.

Enderurteil

Full Metal Furies ist erfolgreich, weil es weiß, was es sein will. Es ist ein Shooter, der Geschicklichkeit, Teamwork und Neugier auf die Waffentrees belohnt. Der Koop-Modus ist das Highlight, aber auch das Solo-Spielerlebnis überzeugt für sich genommen.

Das Spiel ist nicht perfekt. Seine KI hat in Einzelspieler-Modi Schwierigkeiten, und einige Arenen wiederholen sich. Doch der Kern-Gameplay-Zyklus ist stark genug, um diese Mängel zu überwinden.

Spieler, die schnelles, chaotisches Actionspiel mit Freunden genießen, werden hier viel zu entdecken. Wer jedoch eine tiefgründige Geschichte oder eine makellose Präsentation sucht, könnte die ungeschliffenen Stellen als störend empfinden.

Full Metal Furies verdient seinen Platz unter den besten Shootern seines Jahres. Es ist ein Spiel, das die Zeit der Spieler respektiert und Anstrengung belohnt.

Wertung: 8,6 von 10.

Das Notizbuch

Das Notizbuch abonnieren.

Die besten Geschichten des Tages und jedes neue Urteil, in klarem Deutsch, um sieben im Postfach. Eine Mail am Tag, nicht mehr.

Wir schicken eine Bestätigungsmail. Jede Ausgabe hat einen Abmeldelink, ein Klick genügt.

Game reviews
Anzeige

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Als Amazon-Partner verdient Clay Tribune an qualifizierten Verkäufen.