Bossa Studios entwickelte ein Operationsspiel, bei dem der Chirurg selbst die Gefahr darstellt. Surgeon Simulator 2013 überreicht Ihnen Nigel Burke, einen angehenden Chirurgen mit jeweils einer Tastenkombination für jeden Finger, und fordert Sie auf, einen passiven Patienten am Leben zu erhalten. Der Patient widersetzt sich nicht. Die Steuerung ist die ganze Schwierigkeit.
Das Spiel ist für Linux, Android, PC (Microsoft Windows), iOS und Mac gelistet. Die Quelle listet Puzzle, Rollenspiel (RPG), Simulator und Indie unter seinen Genres auf, wobei Action und Comedy als Themen, ein Einzelspieler-Modus und eine First-Person-Perspektive angegeben werden. Diese Kombination klingt wie ein Witz, weil es einer ist, aber es ist ein Witz mit Regeln.
Trailer, über Bossa Games.
Nigel Burke und der Patient, der niemals stillsteht
Sie sind Nigel Burke. Das ist die ganze Charakterisierung, die die Quelle bietet, und es reicht aus. Burke wird nicht als Held, Bösewicht oder Beruf beschrieben. Er ist ein Mann mit zittrigen Händen und einem Patienten, der sich nicht beschweren wird.
Der Patient ist passiv. Die Quelle beschreibt das Setup schlicht: Burke führt lebensrettende chirurgische Eingriffe an einem passiven Patienten durch. Kein Dialog. Kein Widerstand. Keine zweite Meinung.
Die Komödie ergibt sich aus dieser Lücke. Jede Operation ist eine Verhandlung zwischen dem, was Burke beabsichtigt, und dem, was ihm die Tastatur erlaubt. Ein Knopf pro Finger bedeutet, dass die Hand kein Werkzeug ist, das Sie kontrollieren. Es ist ein Werkzeug, mit dem Sie streiten.
Ein Knopf für jeden Finger
Das Steuerungsschema ist das Design. Surgeon Simulator 2013 weist jedem Finger einen eigenen Tastenkopf zu, so dass ein einziger Griff zu einer Reihe von separaten, fehlbaren Eingaben wird. Nichts ist automatisch. Nichts wird geglättet.
Das ist eine bewusste Entscheidung, und es ist der Grund, warum das Spiel funktioniert. Ein herkömmlicher Chirurgie-Sim würde die Hand hinter einem Cursor verstecken und den Spieler in der Lage denken lassen. Dieser hier lässt den Spieler in Fingern denken. Das Ergebnis ist ein Spiel, bei dem das Scheitern lesbar ist, weil Sie genau sehen können, welcher Druck falsch gelaufen ist.
Die Genre-Bezeichnungen stapeln sich seltsam: Puzzle, RPG, Simulator, Indie. Die Quelle listet alle vier auf, ohne sie zu bewerten. Was das Spiel bietet, so die Quelle, ist eine First-Person-Ansicht auf ein Problem, das Sie mit Ihren Händen lösen.
Das übertriebene Operationskino
Der Ton ist düster und übertrieben. Die Quelle bezeichnet es als düster-humorvoll, und das trifft den Nagel auf den Kopf. Surgeon Simulator 2013 tut so, als wäre Operationen nicht sauber oder würdevoll. Es behandelt den Operationssaal als einen Ort, an dem Dinge schiefgehen und oft schiefgehen.
Comedy wird als Thema neben Action aufgeführt. Die Quelle beschreibt nicht, wie der Humor vermittelt wird, abgesehen von der Grundidee: einem passiven Patienten und einer Hand, die über zehn Tasten aufgeteilt ist.
Was der Score misst
Der veröffentlichte kritische Score beträgt 8,1 von 10, ein IGDB-Kritiker-Aggregat über fünf Ausgaben. Das ist eine starke Zahl für ein so ungewöhnliches Spiel.
| Element | Surgeon Simulator 2013 | Ein konventioneller Simulator |
|---|---|---|
| Fingersteuerung | Ein Tastaturknopf pro Finger | Einzelner Cursor oder automatisierte Hand |
| Patient | Passiv, wehrt sich niemals | Nicht beschrieben in der Quelle |
| Ton | Schwarze Komödie, übertrieben | Klinisch, verfahrenstechnisch |
| Genre-Passung | Puzzle- und Simulationsspiel | Simulationsspiel allein |
Die Tabelle zeigt die tatsächliche Aufteilung. Surgeon Simulator 2013 ist keine schlechtere Version eines ernsten Operationssimulators. Es ist ein anderes Objekt. Der passive Patient ist die Schlüsselpassage. Ein Patient, der niemals reagiert, lässt das gesamte Ergebnis von der Hand des Spielers abhängen.
Die Zahlen hinter dem Spiel
- Titel: Surgeon Simulator 2013
- Jahr: 2013
- Entwickler: Bossa Studios
- Publisher: Bossa Studios
- Plattformen: Linux, Android, PC (Microsoft Windows), iOS, Mac
- Genres: Puzzle, Rollenspiel (RPG), Simulator, Indie
- Themen: Action, Komödie
- Modi: Einzelspieler
- Perspektive: First-Person
- Protagonist: Nigel Burke
- Veröffentlichte kritische Bewertung: 8,1/10 (IGDB-Kritiker-Aggregat, 5 Ausstattungen)
Wo das Spiel sich bewährt
Das Design basiert auf einer einzigen Idee: ein Knopf pro Finger, ein passiver Patient, eine First-Person-Ansicht. Die Quelle beschreibt nichts darüber hinaus, und die Idee benötigt keinen Live-Service, um zu funktionieren. Was die Quelle bietet, ist eine in sich geschlossene Einrichtung, der ein Spieler jedes Mal frisch begegnet.
Der schwache Punkt ist derselbe wie der starke Punkt. Ein Knopf pro Finger ist eine brillante und dünne Beschränkung. Die Quelle beschreibt keine Progression, sodass die Frage, was den Spieler zurückbringt, offen bleibt.
Die Genre-Tags übertreiben die RPG-Seite, und das Action-Label leistet weniger Arbeit als das Comedy-Label. Aber die Kernidee, ein First-Person-Simulator, bei dem der Chirurg das Hindernis ist, ist sauber und originell. Die veröffentlichte Aggregatbewertung beträgt 8,1 von fünf Ausstattungen, und das ist die Zahl, an der man sich festhalten sollte. Dies ist ein Spiel, das durch seine Steuerung definiert ist, und die Quelle ist zufrieden damit, es dabei zu belassen.
Wertung: 8,1 von 10
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