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Bradley Cooper spielt einen Mann des Glaubens und einen Jäger von Männern in ‚American Sniper‘

Die Geschichte eines Soldaten von Krieg, Pflicht und Gewissen, erzählt mit ehrlichem Zurückhaltungsvermögen.

Von mitch·3 Min. Lesezeit
A soldier stands watch alone upon a desolate field.

Clint Eastwood dreht „American Sniper,“ und er weiß, was er tut. Es ist ein Film über Krieg, aber es ist auch ein Film über einen Mann, der sein Land, seine Frau und seine Kinder liebt und sich zwischen diesen Lieben gefangen fühlt in einer Welt, wo Liebe fast nichts bedeutet. Der Film stellt eine einfache Frage: kann ein Soldat immer noch ein Held sein, wenn der Krieg, den er führt, falsch ist? Er beantwortet diese Frage nicht direkt. Stattdessen zeigt er die Antwort langsam, durch die Augen von Chris Kyle, gespielt von Bradley Cooper.

Trailer, via Warner Bros. UK & Ireland.

Kyles Zahlen

Chris Kyle absolvierte vier Einsätze in Irak. Er wurde zum tödlichsten Scharfschützen der US-Militär-Geschichte. Der Film behandelt ihn als einen Mann des Glaubens, als Familienvater und Jäger, alles in einem Paket. Dieses Paket ist der gesamte Film.

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Coopers Darstellung

Cooper spielt Kyle als einen Mann, der an das glaubt, was er tut. Er ist kein Monster, auch kein Heiliger. Er ist ein Mann, der eine schreckliche Arbeit mit großem Geschick verrichtet, und er tut es, weil er glaubt, dass es das Richtige ist. Cooper trägt den Film mit einer leisen Intensität, die die Geschichte auch dann aufrecht hält, wenn die Aktion laut wird.

Der Krieg um ihn herum

Der Film bewegt sich schnell durch Kyles vier Einsätze. Jeder von ihnen wird kurz gezeigt, mit Momenten von Spannung und Entspannung. Die Gewalt ist echt, aber sie ist nicht der Punkt. Der Punkt ist Kyles Kampf, sein Ich zu bewahren, während er in einem Krieg kämpft, den er nicht vollständig versteht.

Kyles Familie

Kyles Frau Taya, gespielt von Sienna Miller, ist die andere Hälfte des Films. Sie ist eine Ehefrau und Mutter, die zwischen Stolz auf ihren Manns Dienst und Angst um sein Leben gefangen sitzt. Ihre Szenen zusammen sind der emotionale Mittelpunkt des Films, und Miller spielt sie mit einer beherrschten Kraft, die die ruhigen Momente des Films festigt.

Das Finale

Das letzte Kapitel wendet sich dem Tragischen zu. Kyles Tod wird gezeigt, und der Film mildert es nicht. Es ist ein Moment von Trauer, nicht ein Moment von Triumph. Dies ist die richtige Wahl, obwohl sie dem Film eine klare Endung entzieht.

Klang und Gewitter

Eastwood behält die Schnittarbeit knapp. Das Film bewegt sich schnell, was ihm zugutekommt. Eine langsameren Gang würde den Kriegsszenen langweilig werden lassen, aber hier bleiben sie dringend.

Wo Es Landet

„American Sniper“ ist kein großes Film, aber es ist ein gut gemachtes. Es ist ein Porträt eines Mannes, der etwas Schreckliches tat und es für richtig hielt. Es ist eine Erinnerung, dass Krieg aus Menschen besteht und dass Menschen nicht immer leicht zu beurteilen sind.

Das Film versucht nicht, Kyle einen Helden zu machen. Es versucht ihn als Mann zu zeigen, und diese Ehrlichkeit ist seine größte Stärke.

Die Zahlen

  • Titel: American Sniper
  • Regisseur: Clint Eastwood
  • Hauptdarsteller: Bradley Cooper
  • Nebendarstellerin: Sienna Miller
  • Länge: 134 Minuten
  • Wertung: 7.3/10

Endwort

„American Sniper“ ist ein solider, gut gearbeiteter Film, der seinem Gegenstand Respekt entgegenbringt, ohne ihn zu idealisieren. Es ist eine harte Vorstellung an manchen Stellen, aber sie ist eine notwendige. Der Film bietet keine Antworten, aber er bietet ein Porträt eines Mannes, der zwischen Pflicht und Gewissen gefangen sitzt, und das reicht aus.

7.3 von 10.

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