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Dark Phoenix reißt ihr eigenes Herz heraus und reicht es dann als Chaos wieder zurück.

Eine tragische Heldin wächst wild und furchterregend heran, doch kann Dunkle Phönix nicht zu ihrem eigenen Untergang zwingen. )

Von mitch·4 Min. Lesezeit
A fiery bird rises amid ruin, as though consuming all beneath its terrible light.

Dark Phoenix beendet die X-Men-Trilogie der 2010er Jahre und ist der schlechteste Teil dieser Reihe. Der Film nimmt Jean Grey, eine Figur, die einst für Tragik und Besonnenheit stand, und verwandelt sie in einen Cartoon-Bösewicht. Das Ergebnis ist ein Film, der gehetzt, tonal verwirrt und nicht in der Lage wirkt, sich auf seine eigenen Einsätze zu konzentrieren.

Die Prämisse ist einfach genug. Nachdem ein Weltraumunfall Jean Grey kosmischer Energie ausgesetzt hat, wird sie stärker und instabiler. Ihre Kräfte geraten außer Kontrolle, und die X-Men müssen sie aufhalten, bevor sie die Welt zerstört. Dieses Setup sollte funktionieren. Stattdessen verbringt Dark Phoenix zu viel Zeit mit politischen Manövern und zu wenig mit der Figur, die am meisten zählt.

Trailer, über 20th Century Studios.

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Der Weltraumunfall, der alles auslöst

Der Film beginnt mit einer Rettungsmission, die schief geht. Jean Grey wird während einer Mission zur Rettung einer Kollegin von einem fallenden Stern getroffen. Der Unfall löst eine Veränderung ihrer Fähigkeiten aus, und der Film versucht, dies als eine Tragödie darzustellen. Das funktioniert nicht.

Das Problem ist das Tempo. Der Unfall geschieht frühzeitig, und die Konsequenzen brauchen viel zu lange, um sich zu manifestieren. Irgendwann die Kräfte Jean Greys beginnen, die Zuschauer haben bereits die Geduld verloren. Der Film springt vorwärts, ohne die Kosten dieser Veränderung zu zeigen, und das Ergebnis fühlt sich weniger wie eine Tragödie und mehr wie ein Handlungselement an.

Der Cast trägt Szenen, die das Drehbuch verlässt

Der Cast macht alles, was ihm möglich steht, mit dem, was er hat. James McAvoy spielt Charles Xavier mit Wärme und Müdigkeit, und seine Szenen mit Jennifer Lawrence‘ Mystique tragen einige der besten emotionalen Momente des Films. Sophie Turner spielt Jean Grey mit einer Mischung aus Angst und Entschlossenheit, aber ihr Handlungsbogen ist unterentwickelt. Sie wird angewiesen, sich abwechselnd schuldig und mächtig zu fühlen, und das Drehbuch lässt sie nie einen Mittelweg zwischen diesen beiden Zuständen finden.

Lawrences Magneto ist eine ständige Präsenz, und ihre Szenen mit McAvoy knistern vor Spannung. Ihre Rivalität treibt die ruhigeren Momente des Films besser an als jede Actionsequenz. Aber selbst diese starken Leistungen können das Drehbuch nicht davon abhalten, sich weigern, ihnen einen klaren Weg nach vorne zu geben.

Die Actionsequenzen, die nicht zünden

Dark Phoenix stützt sich stark auf Spektakel. Es gibt Verfolgungsjagden, Explosionen und eine finale Konfrontation, die angespannt sein sollte. Keiner dieser Elemente funktioniert jedoch.

Das Problem sind nicht die Effekte an sich. Die visuelle Arbeit ist kompetent. Das Problem ist die Regie. Die Actionsequenzen sind aus der Ferne gefilmt, mit Weitwinkelaufnahmen, die die Charaktere klein erscheinen lassen. Das macht es schwer zu verfolgen, was passiert, und es nimmt den persönlichen Einsatz aus diesen Szenen.

„Es ist ein einziges Chaos.“

Dieser Satz fasst das zentrale Scheitern des Films zusammen. Die Geschichte ist chaotisch, das Tempo ist chaotisch, und der Lohn ist chaotisch. Nichts an Dark Phoenix fühlt sich aufgelöst an, und das ist ein tödlicher Fehler für einen Film, der um die Zerstörung einer Figur herum aufgebaut ist.

Was funktioniert, und was nicht

Hier eine kurze Zusammenfassung dessen, was der Film richtig und falsch macht:

  1. Die Chemie zwischen McAvoy und Lawrence verankert die ruhigeren Szenen.
  2. Der Weltraumunfall ist ein vielversprechendes Setup, das der Film nicht ausbaut.
  3. Die finale Konfrontation ist eine Enttäuschung nach dem Aufbau.
  4. Turners Leistung ist aufrichtig, aber das Drehbuch untergräbt sie.
  5. Die Actionregie ist zu weit gefasst, wodurch der Menschliche Maßstab verloren geht.

Diese Liste sagt Ihnen alles, was Sie über Dark Phoenix wissen müssen. Es gibt Momente, aber diese Momente sind von Füllmaterial umgeben. Die Stärken des Films sind isolierte Szenen, nicht ein kohärentes Ganzes.

Eine tragische Figur wurde in einen Bösewicht verwandelt.

Jean Grey war schon immer eine tragische Figur. In früheren Filmen war ihr Fall ein langsamer, schmerzhafter Prozess. Hier ist er schnell und chaotisch. Der Film möchte sie in einen Bösewicht verwandeln, aber er traut sich nicht, die Tiefe zu ergründen, die diesen Charakter anderswo funktionieren ließ.

Das Ergebnis ist eine Figur, die sich wie eine Platzhalterfigur anfühlt. Turner gibt ihr alles, was er kann, aber das Drehbuch gibt ihr nichts, womit sie arbeiten kann. Der letzte Akt fordert das Publikum auf, sich um Jeans Zerstörung zu sorgen, aber der Film hat nicht genug Zeit mit ihr verbracht, um diese Sorge verdient zu haben.

Dark Phoenix ist ein Film, der nie Fuß fasst. Er hat Fragmente einer guten Geschichte, aber er kann sie nicht zusammenfügen. Das Ergebnis ist ein verwirrendes, tonal inkonsistentes Chaos, das dem Charakter im Kern nicht gerecht wird.

4,3 von 10.

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