Dean DeBlois schließt seine Trilogie mit einem Film ab, der genau weiß, was er beendet. How to Train Your Dragon: The Hidden World läuft 104 Minuten und schickt Hiccup, der nun seit einem Jahr als Dorfhäuptling regiert, auf die Suche nach einem Drachenrefugium, das sein verstorbener Vater Stoick einst beschrieben hat. Das Problem ist Toothless. Der Nachtschatten hat eine weiße Lichtfurie gefunden, und sie wird ihn nicht mit einem Reiter teilen.
Trailer, via DreamWorks Dragons.
Ein Häuptling und ein Nachtschatten
Die Ausgangslage ist das Stärkste hier. Berk ist überbevölkert mit geretteten Drachen und steht unter ständigem Angriff von Jägern, also bewegt Hiccup sein ganzes Dorf in Richtung der „Verborgenen Welt“. Diese Entscheidung kostet ihn die eine Bindung, auf der die Serie aufgebaut war.
Jay Baruchel kehrt als Hiccup zurück, mit America Ferrera als Astrid und Cate Blanchett als Valka. F. Murray Abraham stößt als Grimmel der Grausame hinzu, ein Jäger, der damit prahlt, fast jeden Nachtschatten bis zur Ausrottung getötet zu haben. Er ist ein brauchbarer Bösewicht, kein einprägsamer.
Flieg auf eigenen Flügeln. Finde deinen Weg nach Hause.
Neu-Berk und die Schwanzflosse
Der mittlere Abschnitt ist der Teil, in dem der Film atmet. Die Berkianer besiedeln eine Insel, die sie „Neu-Berk“ nennen, und Hiccup baut eine automatische Schwanzflosse nach, damit Toothless ohne ihn fliegen kann. Der Drache verlässt ihn. Die Lichtfurie führt ihn in ein unbekanntes Land.
Diese Sequenz ist das eigentliche Argument des Films: Liebe bedeutet, den anderen gehen zu lassen, selbst wenn man die Maschine gebaut hat, die ihn festhielt. DeBlois, der das Drehbuch schrieb und Regie führte, hält die Animation sauber, und die Lichtarbeit der Lichtfurie ist wirklich schwierig – DreamWorks musste Software aktualisieren und neu erfinden, um sie zu bewältigen.
Grimmel’s Falle
Dann übernimmt die Handlungsmechanik. Valka entdeckt Grimmel’s heranrückende Armee. Hiccup und die Reiter tappen in eine Falle und entkommen knapp, wobei sie nur Ruffnut verlieren, die so lange redet, bis Grimmel sie freilässt. Das ist ein komischer Moment in einem Film, der immer wieder nach Gewicht greift.
Der letzte Akt verlangt sowohl vom Drachen als auch vom Reiter unmögliche Entscheidungen, um ihre Art zu retten, und der Film verdient die meisten davon. Was er nicht verdient, ist das Gefühl, dass Grimmel jemals der Punkt war. Er ist eine Deadline, keine Bedrohung.
Drachenzähmen leicht gemacht: Die geheime Welt ist ein zufriedenstellender Abschluss einer Trilogie, die stets ihr eigenes Herz verstanden hat. Sie ist auch die schwächste der drei, weil das Ende das Einzige ist, dessen sie sich wirklich sicher ist. 7,1 von 10.
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