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Dwayne Johnson spielt einen Schurken, der Held werden will – und Black Adam kann nicht beides gleichzeitig sein.

Ein von Göttern befreiter Sklave kehrt in das moderne Kahndaq zurück, um Rache und Gerechtigkeit zu suchen, doch der Film kann sein Versprechen nicht einhalten.

Von mitch·3 Min. Lesezeit
A man in armor stands amid the ruins of a fallen city, clouds gathering above.

Dwayne Johnson spielt einen Schurken, der Held werden will, und der Film verbringt fast zwei Stunden damit, zu beweisen, dass er beides nicht kann. Black Adam beginnt mit dem Versprechen: ein Mensch, der von der Welt betrogen wurde, nimmt seine Rache und versucht, sie neu zu gestalten. Am Ende ist das Versprechen gebrochen, und der Film bleibt mit einem Haufen Schutt zurück.

Trailer, via DC.

Dwayne Johnson als Black Adam

Johnson spielt Teth-Adam, einen Sklaven, der von den antiken ägyptischen Göttern befreit wird und zum Beschützer der Gerechtigkeit wird. Er kehrt nach fünf tausend Jahren, in denen er in Stein gefangen war, in das moderne Kahndaq zurück. Die Prämisse ist gewagt. Die Umsetzung ist es nicht.

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Das Problem mit Black Adam

Der größte Fehler des Films ist das Tempo. Es dauert zu lange, bis die Action beginnt, und sobald sie eintritt, sind die Kämpfe zu lang und repetitiv. Johnson macht sichtlich Spaß, aber seine Leistung übersteigt das Skript, das ihn umgibt. Die Nebendarsteller, darunter Sarah Shahi als Adrianna Tomaz und Aldis Hodge als Hawkman, erhalten kaum Raum zum Atmen.

Die Schurken fallen zu kurz

Die Schurken sind dünn. Djimon Hounsou spielt Ishmael, einen korrupten Politiker, aber sein Charakter wird kaum über eine eindimensionale Tyrannen hinaus entwickelt. Der Film behandelt ihn als Kontrastfigur zu Black Adam, ohne ihm die Nuancen zu geben, die die Rolle erfordert.

Die Flash-Verbindung

Der Film ist Teil des DC Extended Universe und führt den Flash ein, gespielt von David Furlong. Dies ist ein cleverer Köder, der aber unterausgelutzt wird. Die beiden Charaktere teilen sich eine Szene, aber das Potenzial für eine tiefere Verbindung bleibt unerforscht.

Das Sounddesign

Die Musik ist bombastisch, und das Sounddesign ist laut. Beide sind dazu gedacht, das Spektakel zu verkaufen, aber sie überdecken oft den Dialog. Szenen, die angespannt wirken sollten, verlassen sich auf Lautstärke anstatt auf Spannung.

Die Actionsequenzen ()

Die Actionsequenzen sind das stärkste Element des Films. Johnson bewegt sich anmutig, und die Kämpfe sind gut choreografiert. Sie sind jedoch auch zu lang. Eine Sequenz, die drei Minuten hätte dauern können, dehnt sich auf mehr als zehn aus und verliert dabei an Energie.

Das Ende ()

Das Ende wirkt gehetzt. Der Film baut einen Konflikt zwischen Black Adams Wunsch nach Rache und seiner Pflicht zum Schutz von Kahndaq auf, löst dieses Problem aber in einer einzigen Szene, die abrupt wirkt. Der Film endet mit einem Cliffhanger, lässt das Publikum aber mit mehr Fragen als Antworten zurück.

Was funktioniert ()

  1. Dwyane Johnsons physische Präsenz trägt den Film, wenn das Schreiben versagt.
  2. Die Actionsequenzen sind gut choreografiert. ()
  3. Der Cameo-Auftritt von The Flash ist ein vielversprechender Köder für zukünftige Filme.

Was nicht funktioniert ()

  1. Das Tempo zieht in der ersten Hälfte.
  2. Die Bösewichte sind unterentwickelt.
  3. Der Dialog wird oft von der Musik übertönt. ()

Black Adam ist ein Film mit einer guten Idee und schwacher Umsetzung. Er ist sehenswert, aber nicht unvergesslich. Er erhält 4,1 von 10 Punkten.

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