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Ehemalige Spezialkräfte tun sich in Triple Frontier zusammen, um einen Drogenbaron auszurauben

Eine Crew aus Ex-Soldaten raubt das abgelegene Haus eines Drogenbarons aus, ihr düsterer, langsamer Raubzug führt über die Anden ins Verderben.

Von mitch·3 Min. Lesezeit
A group of soldiers approach a burning house deep in the jungle at night.

Triple Frontier ist eine langsam brodelnde, unerbittlich düstere Geschichte über Ex-Militärs, die beschließen, einen südamerikanischen Drogenbaron um 75 Millionen Dollar zu erleichtern. Es ist kein Film, der um ein Spektakel herum gebaut ist, und das weiß er. Was er stattdessen bietet, ist ein stetiger, spannungsgeladener Abstieg in Gewalt und Gier.

Trailer, via Netflix.

Der Raubplan

Ehemalige Soldaten der U.S. Army Delta Force treffen nach Jahren wieder zusammen. Pope, gespielt von Oscar Isaac, rekrutiert Redfly (Ben Affleck), Ironhead (Charlie Hunnam), Ben Miller (Garrett Hedlund) und Catfish (Pedro Pascal) für einen Job, der als Regierungsoperation beginnt und als privater Diebstahl endet. Der Köder ist eine Informantin namens Yovanna, gespielt von Adria Arjona, die sie zu Gabriel Martín Loreas abgelegenem Dschungelhaus führt.

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Der Angriff auf das Haus

Der erste Plan der Truppe ist ein verdeckter Angriff, während Loreas Familie die Kirche besucht. Sie überwältigen die Wachen, finden aber keine Spur von Lorea oder dem Geld. Popes Erkenntnis, dass das Bargeld in den Wänden versteckt ist, führt zu einer Entdeckung weit über ihr Ziel hinaus: 250 Millionen Dollar in bar.

Der Hinterhalt

Ironhead wird in einer Konfrontation mit Lorea verwundet. Die Familie und die Wachen kehren zurück, und die Truppe tötet sie alle, brennt das Haus nieder und fährt mit der Beute davon. Ein Hubschrauber, den Ironheads Kontaktmann organisiert hat, bringt sie über die Anden zu einem wartenden Boot vor Peru.

Die Hubschrauberszene

Catfish bezweifelt, dass das Flugzeug das Gewicht tragen und die Höhe erreichen kann, um die Berge zu überqueren. Dieser Zweifel hängt über dem letzten Abschnitt des Films und verleiht einer ohnehin schon spannungsgeladenen Sequenz eine zusätzliche Schicht des Grauens.

Die Ausbeute

  1. Die Darsteller: Affleck, Isaac, Hunnam, Hedlund und Pascal verleihen ihren Rollen allesamt eine hartgesottene Bedrohlichkeit, und die Chemie zwischen ihnen ist echt.
  2. Die Handlung: Boal und Chandor verfassen ein Drehbuch, das die Einsätze persönlich und die Gewalt brutal hält, ohne je effekthascherisch zu werden.
  3. Das Tempo: Der bedächtige, unaufgeregte Ansatz des Films funktioniert streckenweise gut, doch einige Szenen ziehen sich.
  4. Das Ende: Der Film endet auf einer Note der Niederlage statt des Triumphs, was eine kluge Entscheidung ist.

Was nicht funktioniert

Der langsame Mittelteil des Films, der um Planung und Vorbereitung herum aufgebaut ist, zieht sich stellenweise. Einige Figuren wirken wie Versatzstücke statt wie vollständig ausgearbeitete Menschen. Die Dialoge sind oft flach, und der düstere Ton des Films kann zum Ende hin eher ermüdend als fesselnd wirken.

Fazit

Triple Frontier ist ein solider, wenn auch fehlerhafter Beitrag zum Heist-Genre. Seine Schauspieler tragen das Gewicht eines Drehbuchs, das manchmal seinen Schwung verliert. Die Auszahlung ist real, doch der Weg dorthin ist holprig. Ein lohnender, wenn auch unvollkommener Film für Fans dieser Art von Geschichte.

6,1 von 10.

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