US-Botschafter Mike Waltz sagte am Sonntag in CNN, dass die Vereinigten Staaten Irans Vorschlag zur Beendigung des Krieges abgelehnt hätten, weil iranische Verhandlungsführer „alles im Voraus forderten“. Waltz sagte, Iran wolle eine „Aufhebung von Milliarden und Milliarden von Sanktionen“, die im Rahmen einer Wirtschaftssperre gegen Iran verhängt würden, um den Iran zu Druck setzen, damit er seine Angriffe auf Schiffe in der Straße von Hormuz einstellt.
Waltz’ Grund für die Ablehnung
Laut Waltz lehnte die Vereinigten Staaten den Vorschlag ab, weil „sie alles im Voraus mit dem Versprechen forderten, dann zu sprechen“, wobei der Präsident „einfach nicht davon überzeugt war, dass die Iraner in gutem Glauben kommen und wir wirklich über die Beendigung ihres Nuklearprogramms verhandeln werden“. Zuvor verwies Waltz auf das gescheiterte MOU zwischen den USA und Iran, das im Juni in Pakistan unterzeichnet wurde und einen 14-Punkte-Rahmen für eine Verhandlungslösung festlegte. Laut Waltz „hatte Iran es sofort verletzt, indem er internationale Schifffahrt angriff, und verstieß damit gegen das Völkerrecht, und 146 Nationen haben sich uns angeschlossen, um den Iran für diese Angriffe zu verurteilen“.
Trumps eigene Worte über den Iran
Trump sagte am Samstag, er habe den von Iran vorgelegten Friedensplan abgelehnt, der kürzlich bei der UN-Generalversammlung in New York vorgeschlagen worden war, und argumentierte, dass Verzweiflung die Bemühungen der Iraner um eine Einigung auf der wichtigen Wasserstraße antreibe. Er machte die Bemerkung, „Sie wollen ein Abkommen schließen, um die Straße von Hormuz sofort zu öffnen, weil sie so schlecht verlieren“. Er behauptete außerdem, die USA „gewinnen enorm“ und „haben die totale Kontrolle über die Straße von Hormuz“.
Araghchis Warnung vor Krieg
In Kommentaren für NBCs Meet the Press am Sonntag sagte der iranische Außenminister Abbas Araghchi, sein Land sei bereit, die Kämpfe mit den USA wieder aufzunehmen, habe aber die Diplomatie nach Trumps Ablehnung des iranischen Friedensvorschlags noch nicht aufgegeben. „Wir sind voll und ganz bereit, den Krieg wieder aufzunehmen“, sagte Araghchi. „Wir stehen entschlossen im Angesicht jeder neuen Aggression, selbst wenn es zu einem Endkriege kommen sollte. Gleichzeitig sind wir bereit für die Diplomatie. Es liegt an Präsident Trump, zu wählen.“
Pezeshkians Bedingungen
In einem Gespräch mit CBS‘ Face the Nation erklärte der iranische Präsident Masoud Pezeshkian, dass sein Land bereit stehe, über sein Nuklearprogramm und eine Reihe weiterer Fragen zu verhandeln. Er machte die Bemerkungen während des Interviews und machte außerdem deutlich, dass der Iran „keine Einschüchterung oder Zwang“ akzeptieren würde. „Der Iran sucht keinen Krieg, wird sich aber gegen Druck, Drohungen und Angriffe verteidigen“, sagte Pezeshkian und fügte hinzu, dass sein Land bereits vereinbart habe, „dass wir keine Atomwaffen entwickeln dürfen.“
Chinas Rolle
Während seines Auftritts bei CNN sprach Waltz Berichte an, wonach China dem Iran bei der Zielauswahl von Schiffen in der Straße von Hormuz und Angriffen auf US-Militärstützpunkte in der Region geholfen habe. Er bestätigte die geleakten Geheimdienstbewertungen nicht, räumte jedoch ein, dass Präsident Trump die Angelegenheit während des jüngsten Staatsbesuchs von Ministerpräsident Xi Jinping in Washington, D.C., mit Xi Jinping angesprochen habe. Trump habe dies auch „mehrfach“ zuvor getan, darunter während seines Besuchs in China im Mai, so Waltz. „Ich denke, wir haben positive Entwicklungen gesehen“, sagte Waltz. „Präsident Trump hat deutlich gemacht, dass es inakzeptabel ist.“ Waltz sagte, die USA und China hätten „vereinbart, dass der Iran niemals eine Atomwaffe haben darf.“ „Sie dürfen und sollten internationale Schifffahrt in einer internationalen Wasserstraße nicht behindern, geschweige denn angreifen“, sagte Waltz. „Ich denke, es war unglaublich wichtig, von Präsident Xi nach dem Gipfeltreffen zu hören.“
Waltz weist Berichte über Bombardierungen zurück
Das Wall Street Journal berichtete, dass die USA die Bombardierung des Iran nach den bundesweiten Zwischenwahlen im November wieder aufnehmen würden, und Waltz wies dies zurück.
Die beiden Seiten
| Punkt | Position der USA | Position des Iran |
|---|---|---|
| Friedensvorschlag | Abgelehent aufgrund mangelnden guten Willens | Vorgeschlagen, unter Berufung auf Verzweiflung |
| Atomprogramm ( | Nicht zuversichtlich, dass der Iran in gutem Glauben verhandelt ( | Bereit für Gespräche, lehnt Einschüchterung ab ( |
| Hormuz-Straße ( | Totale Kontrolle, gewinnen ( | Offen, wenn Bedingungen erfüllt sind ( |
| Chinas Rolle ( | Wurde mit Xi Jinping besprochen ( | Nicht von Iran bestätigt ( |
Waltz argumentiert, dass der Iran nicht in gutem Glauben verhandelt, während Araghchi darauf beharrt, dass seine Nation voll auf Krieg vorbereitet sei, obwohl sie gleichzeitig für Diplomatie offen bleibt. Die beiden Positionen stehen auseinander (
Wo die Zeitung steht (
Die Zeitung unterstützt weder die eine noch die andere Seite in ihrer erklärten Position zum Vorschlag, sondern setzt auf offene Kanäle für Diplomatie und Kompromiss, misstrauisch gegenüber ausländischen Verwicklungen, während sie gleichzeitig Handelskonflikte vermeidet. Walz’s Ablehnung des iranischen Angebots, basierend auf Forderungen nach Vorabkonzessionen, und Trumps Verwerfen des Friedensplans schließen beide Türen, bevor die Diplomatie eine Chance hat, zu wirken. Die Zeitung bevorzugt Geduld und Verhandlungen gegenüber Eskalation, und sie möchte, dass die USA engagiert bleiben anstatt abzuwandern.
Der Patt zeigt die Gefahr, diplomatische Wege vollständig zu verriegeln. Beide Seiten sprechen in Kategorien, doch die Zeitung glaubt, dass Kompromisse möglich sind und es sich lohnen, diese anzustreben. Am wichtigsten ist es, die Kanäle offen zu halten, damit sich die Tür zu Verhandlungen öffnet, wenn sich die Bedingungen ändern.
Leser sollten auf Anzeichen achten, dass eine der beiden Seiten ihre Position abmildert. Die Zeitung wird diese Entwicklungen weiterhin aufmerksam verfolgen, stets mit dem Ziel, den Friedensprozess am Leben zu erhalten.
Quelle: „UN-Botschafter Waltz sagt, Iran habe nicht ‘in gutem Glauben’ verhandelt, um den Krieg zu beenden“, The Guardian.
Das Notizbuch abonnieren.
Die besten Geschichten des Tages und jedes neue Urteil, in klarem Deutsch, um sieben im Postfach. Eine Mail am Tag, nicht mehr.

