Final Fantasy: Explorers schickt dich auf die Insel Amostra, um Kristalle zu jagen, und gibt dir mehr als 20 Berufe an die Hand, um das zu tun. Square Enix veröffentlichte das Spiel im Dezember 2014 in Japan für den Nintendo 3DS und brachte es im Januar 2016 nach Nordamerika und Europa. Racjin entwickelte es mit der Square Enix Business Division 3. Das Konzept ist Monster Hunter mit Eidolons statt Chocobos, und genau dieser Tausch ist der Anfang der Probleme.
Trailer, via IGDBcom.
Der Start als Freelancer
Du beginnst als Freelancer, ein Beruf, der sich an verschiedene Fähigkeiten anpasst, bevor du dich auf einen bestimmten festlegst. Die vertrauten Rollen warten dahinter: White Mage, Black Mage, Monk, Paladin, Dragoon. Es gibt auch Berufe, die exklusiv für diesen Titel sind. Das Gruppensystem füllt drei Verbündetenplätze mit anderen menschlichen Spielern oder mit Monstern, die du bereits besiegt hast. Diese letzte Option ist die beste Idee im Spiel.
Libertas, Amostra und die Kristallschleife
Explorers lässt das narrative Rückgrat fallen, das die Serie normalerweise trägt. Stattdessen nimmst du Aufträge an, und du kannst ihren Schwierigkeitsgrad von Hand anpassen. Das Ziel ändert sich nie: Sammle die Kristalle, die über die Welt verstreut sind, die Quelle des Lebens und der Zivilisation. Libertas, die ländliche Stadt, aus der deine Entdecker stammen, ist die Basis. Amostra ist der große Preis, und die Bestien, die es bewachen, sind der Grund, warum die Aufträge existieren.
Ifrit, Bahamut und die Trance
Die Trance-Funktion lässt dich Eidolons wie Ifrit und Bahamut rufen oder dich in Serienlegenden wie Cloud, Squall und Lightning verwandeln. Es ist Fanservice mit einem mechanischen Haken, und er sitzt. Kämpfe gegen klassische Final-Fantasy-Gegner und Beschwörungen sind das klarste Vergnügen des Spiels.
Acht Fertigkeiten und eine gestrichene Besetzung
Der Kampf gibt jedem Charakter maximal acht Fertigkeiten. Fähigkeiten kosten Magiepunkte, weniger, wenn die Fertigkeit zu deinem Beruf passt. Fertigkeiten können mitten im Kampf abgebrochen werden. Ausrüstung kann aus Material hergestellt werden, das auf dem Feld gefunden oder im Kampf gewonnen wird. Das ist ein echtes Handwerksspiel unter einem dünnen.
Kein Chocobo zum Reiten
Hier ist der seltsamste Schnitt. Chocobos erscheinen in der ganzen Serie als Reittiere. In Explorers kannst du keines reiten. Ein Spiel, das auf Fortbewegung und Monsterjagd aufbaut, entfernt sein eigenes bestes Vehikel, und die Insel wirkt dadurch kleiner.
Das Hauptziel des Spielers ist es, die über die Welt verstreuten Kristalle zu sammeln.
Vier Slots, vier Spieler
Der Mehrspielermodus unterstützt maximal vier Spieler. Einzelspieler-, Mehrspieler- und Kooperationsmodus sind alle vorhanden. Die Struktur funktioniert. Der Ehrgeiz ist sichtbar.
Berufsmeisterschaft zahlt sich aus
Das Berufsmeisterschaftssystem belohnt Geduld. Fähigkeiten, die für einen Beruf erlernt wurden, gehen auf andere über, sobald sie gemeistert sind, was die über 20 Berufe eher wie ein langfristiges Projekt als wie ein Menü wirken lässt. Die Monsterrekrutierung tut dasselbe. Ein Biest zu besiegen und dann an seiner Seite zu kämpfen, ist die Art von Schleife, die ein Handheld-Spiel monatelang in der Tasche am Leben hält.
Solide, repetitiv, unter dem Standard
Final Fantasy: Explorers ist ein kompetentes Jagdspiel in einem Final-Fantasy-Kostüm, und das Kostüm ist die bessere Hälfte. Die Trance-Verwandlungen und die Eidolon-Kämpfe haben echtes Gewicht. Das Quest-Grinding nicht. Die Geschichte herauszustreichen, um Monster Hunter nachzueifern, war der falsche Tausch für eine Serie, deren Stärke schon immer ihre Charaktere waren. Was bleibt, ist solide und repetitiv, und es bleibt unter dem Serienstandard.
Wichtige Fakten – Veröffentlichung: Dezember 2014 (Japan), Januar 2016 (Nordamerika, Europa) – Plattform: Nintendo 3DS – Entwickler: Racjin, Square Enix Business Division 3 – Publisher: Square Enix – Berufe: über 20 – Mehrspieler: bis zu 4 Spieler – Wertung: 6,9/10
6,9 von 10.
Das Notizbuch abonnieren.
Die besten Geschichten des Tages und jedes neue Urteil, in klarem Deutsch, um sieben im Postfach. Eine Mail am Tag, nicht mehr.





