High School Musical 3: Senior Year will das Ende von etwas sein, und größtenteils gelingt ihm das. Der dritte Film der Reihe beschließt die ursprüngliche Trilogie mit einem Musical über Abschlussschüler, die das Ende ihres Highschool-Lebens vor Augen haben, und die Filmemacherei dahinter ist souverän und schlicht. Es ist kein großartiger Film, aber er weiß, was er ist, und löst dieses Versprechen größtenteils ein.
Trailer, via VanessaAneeHudgens.
Das letzte Spiel
Der Film beginnt mit East Highs Wildcats-Basketballteam, das im letzten Spiel der Saison gegen seinen langjährigen Rivalen, die West High Knights, antritt. Zur Halbzeit liegt East High deutlich zurück. Troy reißt seine Teamkameraden mit, und sie gewinnen („Now or Never“). Die Szenen sind energiegeladen, und die Musik trägt das Gewicht des Moments.
Gabriellas Abschied
Nach dem Spiel sprechen Troy und Gabriella über ihre unbekannte Zukunft und die kurze Zeit, die ihnen in East High bleibt („Right Here, Right Now“). Das Lied zündet, weil es auf ihrer echten Chemie aufbaut. Sie haben zwei Filme damit verbracht, auf diesen Punkt hinzuarbeiten, und der Film gibt dieser Beziehung eine letzte Strecke, bevor sie endet.
Sharpays Plan
Ms. Darbus kündigt an, dass das Musical „Senior Year“ heißen wird und sich auf die Zukunft der Abschlussschüler konzentriert. Sharpay, verzweifelt darauf aus, das Juilliard-Stipendium zu gewinnen, bringt Ryan dazu, Kelsi zu überreden, Troy und Gabriella ein Lied zu geben, indem sie ihre und Ryans Zukunft vorhersagt („I Want It All“). Sharpays Verzweiflung ist die engagierteste Darbietung des Films, und sie verleiht dem Mittelteil etwas Reibung.
Der Abschlussball
Troy bittet Gabriella zum Abschlussball, und sie bringt ihm bei, wie man tanzt („Can I Have This Dance?“). Taylor lehnt Chads erbärmlichen Versuch ab, sie zu fragen, gibt dann später nach, als Chad während des Mittagessens vor den anderen Schülern erneut fragt. Die Gruppe probt für das Musical mit einer Szene über ihren Abschlussballabend („A Night to Remember“). Diese Szenen sind vollgepackt, und sie funktionieren, weil die Besetzung das Material inzwischen kennt.
Hinter den Kulissen
Der Hund von Regisseur Kenny Ortega, Manly „Little Pickles“ Ortega, kehrt als Sharpays Haustier-Yorkie Boi zurück. Es ist ein kleines Detail, aber es zeigt die Sorgfalt, die die Filmemacher auf die Kontinuität zwischen den Filmen verwendeten. Leslie Wing Pomeroy und Socorro Herrera kehren in ihren Rollen als Troys und Gabriellas Mütter zurück, und Joey Miyashima kehrt als Schulleiter Dave Matsui zurück.
Die Zahlen
| Film | Laufzeit | Jahr |
|---|---|---|
| High School Musical 3: Senior Year | 112 Minuten | 2008 |
| Rolle | Darsteller |
|---|---|
| Troy Bolton | Zac Efron |
| Gabriella Montez | Vanessa Hudgens |
| Sharpay Evans | Ashley French |
| Ryan Evans | Lucas Grabeel |
| Chad Danforth | Corbin Bleu |
| Taylor McKessie | Monique Coleman |
Wo es zu kurz greift
Die Schwächen des Films sind struktureller Natur. Die Handlung ist dünn, und die Musiknummern sind größtenteils Füllmaterial. Das Stipendium an der Juilliard ist ein guter Aufhänger, doch der Film macht nicht viel daraus, außer die Einsätze festzulegen.
Das Urteil
High School Musical 3: Senior Year ist ein kompetentes, gelegentlich berührendes Finale der ursprünglichen Trilogie. Die Musik ist oft stark, und die Darsteller liefern durch die Bank ab. Es ist kein großartiger Film, aber er gibt der Reihe einen passenden Abschluss.
5,7 von 10.
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