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‚Knives Out‘ verwandelt eine Familientrachtung in ein Mordrätsel wert des Betrachtens

Ein toter Patriarch, eine Erbschaft und ein verschlossenes Zimmer. Knives Out ist ein Mordfall, der fair spielt und sich auszahlt.

Von mitch·4 Min. Lesezeit
A large dark mansion looms under moonlight as figures gather near the entrance.

„Knives Out“ ist ein Mordriss, der fair spielt und sich lohnt. Regisseur und Drehbuchautor Rian Johnson baute eine Familienkomödie um einen toten Patriarchen, eine Erbschaft und ein verschlossenes Zimmer auf, füllte das Haus mit genug Verdächtigen, dass niemand bis zum letzten Bild raten kann. Das Ergebnis ist scharf, komisch und klüger als die meisten Thriller es sich trauen.

Daniel Craig spielt Harlan Thrombey, einen reichen Detektivroman-Autor, dessen plötzlicher Tod die ganze Familie ins Durcheinander bringt. Seine Tochter Linda (Jamie Lee Curtis) engagiert einen Privatdetektiven namens Ben (Chris Evans), um die Sache zu untersuchen, während der Rest der Thrombeys sich auf dem Anwesen wegen des Erbes streitet. Was folgt ist ein Puzzlekasten aus Lügen, Alibis und verborgenen Motiven, alle in einem Drehbuch, das das Publikum nicht für dumm hält.

Trailer, via Lionsgate Movies.

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Die Thrombeys

Jeder Charakter bekommt eine eigene Entwicklung. Ana de Armas spielt Marta, die Haushälterin, die mehr weiß, als sie zugibt. Michael Shannon spielt Joni Thrombey, den Bruder, der das Geschäft haben will. Don Johnson spielt Richard, den Vater, der die Familie verachtet. Und Toni Collette spielt Jonis Frau, die ihre eigenen Pläne hinter einer Maske von Trauer versteckt.

Craig trägt das Film als Harlan, einen Mann, der sein Imperium auf Kriminalromanen aufbaute, aber nie damit gerechnet hatte, selbst das Opfer zu werden. Seine Darstellung stabilisiert die Geschichte, gibt dem alten Mann Würde, während der Plot ihm alles andere nimmt.

Die Hinweise

Johnson legt die Hinweise sorgfältig übereinander. Ein gebrochenes Glas, ein verschwundener Schlüssel, ein Telefonanruf, der sich an der falschen Uhrzeit eingetragen hat — jeder Detail deutet irgendwo hin, und das Film vertraut das Publikum an, ihnen zu folgen. Der Rhythmus hält die Spannung hoch ohne zu hetzen, lässt den Aufschluss mit echtem Gewicht landen.

Der Höhepunkt

Der Films Höhepunkt dreht die gesamte Geschichte auf den Kopf. Ohne sie zu verraten, die Enthüllung darüber, wer Harlan getötet hat, ist wirklich überraschend. Sie erklärt auch den Titel perfekt.

Der Humor

„Knives Out“ ist ein Komödie so sehr wie ein Thriller. Johnson weiß, wann er die Besetzung spielen lässt, und das Gespräch schnappt voller Schlagfertigkeit. Die Thrombeys streiten und planen auf eine Art, die sich gleichzeitig gespielt und menschlich anfühlt, und der Ton des Films schwankt nie zwischen Horror und Humor.

The Craft

Die Ausstattung verkauft das Thrombey-Anwesen als bewohntes, weitläufiges Herrenhaus voller Geheimnisse. Die Kameraarbeit hält die Räume aufrecht, ohne den Fokus zu verlieren, und die Schnittfuge zwischen den Zeitsträngen ist sauber. Der Begleitmusik passt sich der Stimmung an — gespannt, wenn es muss, warm, wenn es nicht muss.

Das Ensemble

Das Ensemble ist das geheime Waffenarsenal des Films. Evans darf einen bummeligen Privatdetektiv spielen, der sich in die Rolle entwickelt, und Shannons Darstellung als Joni ist der Höhepunkt, eine Mischung aus Bedrohung und Verzweiflung. Die Nebendarsteller runden das Bild ab, jeder fügt eine Schicht zum Familienporträt hinzu.

Die Laufzeit

Akt Ereignis
Akt 1 Harlan Thrombey wird tot aufgefunden
Akt 2 Die Familie versammelt sich auf dem Anwesen
Akt 3 Die Ermittlung enthüllt die Wahrheit
Akt 4 Der Mörder wird entlarvt

Das Ranking

Hier ist, wie die Filmelemente sich halten:

  1. Der Knackpunkt — der beste Ausgleich im Film
  2. Die Darstellungen — Craig, Evans und das Ensemble leisten alles
  3. Die Geschwindigkeit — knapp und nie langweilig
  4. Die Witze — immer scharf
  5. Die Vorbereitung — stark, aber einige frühe Enthüllungen fühlen sich eiliger an

„Knives Out“ ist nicht perfekt. Einige frühe Enthüllungen kommen zu schnell, und der Mittelakt zieht sich leicht, bevor der Knackpunkt kommt. Aber diese Momente sinken das Film nicht. Sie sind nur Unebenheiten auf einem Weg, der direkt zu einer befriedigenden Endung führt.

Das Film verdient seine 8.2 von 10 Punkte. Es ist ein selbstbewusster, cleverer Beitrag zur Gattung und eines der besseren Beispiele eines modernen Knallers. Wenn Sie ein Film wollen, der Ihr Geist respektiert und Ihre Augen noch amüsant unterhält, „Knives Out“ liefert.

Punktzahl: 8.2 von 10.

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