Po ist seit Jahren der Drachenkrieger, und nun braucht das Tal des Friedens einen neuen. Das ist die Ausgangslage für Kung Fu Panda 4, und das ist eine ordentliche Idee. Die Umsetzung wird ihr nicht ganz gerecht.
Trailer, via Universal Pictures.
Pos Suche nach einem Nachfolger
Po erfährt, dass er zurücktreten und einen Ersatz als Drachenkrieger finden muss. Es fällt ihm schwer, den richtigen Kandidaten auszuwählen, weil er seinen Status nicht verlieren will. Diese Spannung ist das Rückgrat des Films, und sie funktioniert besser als der Großteil der Action um sie herum.
Zhen und der Plan des Bösewichts
Zhen ist eine Steppenfuchs-Banditin, die antike Waffen aus dem Jade-Palast stiehlt. Po erwischt sie, doch es stellt sich heraus, dass sie für Das Chamäleon arbeitet, eine gestaltwandelnde Bösewichtin, die Kung-Fu-Fähigkeiten durch Berührung kopieren kann. Zhen soll als Doppelagentin Pos Stab der Weisheit beschaffen. Stattdessen hilft sie am Ende Po, die wahre Bösewichtin zu bekämpfen.
Der Plan der Bösewichtin
Po und Zhen verbünden sich, um Das Chamäleon zu besiegen, deren Plan es ist, die Kung-Fu-Fähigkeiten jedes verstorbenen Meisters in China zu stehlen. Po wird gefangen genommen, und Das Chamäleon, die Zhens Gestalt annimmt, täuscht ihn so, dass er fast entkommt, bevor sie ihn von einer Klippe stößt. Zhen sieht mit Entsetzen zu, wie Po fast stirbt, doch er wird durch die rechtzeitige Ankunft seines Vaters gerettet.
Die Synchronsprecher
Jack Black kehrt als Po zurück, und seine Energie trägt Szenen, die sonst dahinplätschern würden. Awkwafina stößt als Zhen zur Besetzung und bringt einen scharfen Witz mit, der die schwächeren Witze des Drehbuchs durchbricht. Viola Davis spielt Das Chamäleon, eine Bösewichtin, die der Reihe nach Jahren schwächerer Gegner endlich eine starke Antagonistin gibt.
Dustin Hoffman und James Hong kehren als Shifu und Mr. Ping zurück, und ihre Chemie bleibt das Herz des Films. Ian McShane kehrt als Tai Lung zurück, und die Filmemacher sicherten seine Rückkehr früh zu, ohne einen Plan B, falls McShane abgelehnt hätte.
Der Cameo der Furiosen Fünf
Die Furious Five – Tigress, Monkey, Crane, Mantis und Viper – treten laut Produzentin Rebecca Huntley kurz auf. Co-Regisseurin Stephanie Ma Stine sagte, sie seien ursprünglich wegen der Kosten für die Originaldarsteller nicht enthalten gewesen, insbesondere Angelina Jolie als Tigress. Die Marketingabteilung bestand dennoch darauf, sie hinzuzufügen.
Was funktioniert
- Pos Ringen mit der Nachfolge fühlt sich echt an.
- Zhen bringt eine frische Perspektive ins Team.
- Das Chamäleon ist ein würdiger Gegner.
- Die Synchronsprecher zeigen durchweg Chemie.
- Die kurzen Szenen mit den Furious Five sind eine willkommene Hommage an die Vergangenheit.
Was nicht funktioniert
Die Handlung zieht sich streckenweise, und ein Teil des Humors zündet nicht. Der Plan des Bösewichts ist auf dem Papier clever, wird aber unter Füllszenen begraben. Das Tempo leidet darunter.
Das Fazit
Kung Fu Panda 4 ist keine Katastrophe, aber auch nicht der beste Teil der Reihe. Er hat eine solide Prämisse, einen großartigen Bösewicht und eine starke Besetzung. Er setzt sie nur nicht mit der Politur um, die die früheren Filme zeigten.
Wichtige Fakten – Laufzeit: 94 Minuten – Genres: Animation, Komödie, Abenteuer, Action, Familie – Regie: Mike Mitchell – Drehbuch: Glenn Berger, Jonathan Aibel, Darren Lemke – Synchronsprecher: Jack Black, Viola Davis, Awkwafina, Dustin Hoffman, James Hong, Ian McShane – Weltweites Einspielergebnis: 547,7 Millionen Dollar – Budget: 85 Millionen Dollar
Dies ist ein mittelmäßiger Beitrag zu einer beliebten Reihe. Er hat Momente echten Vergnügens und einige, die wie Routine wirken. Die Endwertung liegt bei 5 von 10.
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