Regan Price, die Tochter eines wohlhabenden Paares aus Los Angeles, wird an der Harvard Law School aufgenommen, nachdem ihr Freund sie für eine Frau verlässt, die sie für ernsterer hält. Sie beschließt zu gehen, obwohl sie kein echtes Interesse an Rechtswissenschaften hat. Was folgt, ist eine Komödie über Schein, Intelligenz und den Wert, ernst genommen zu werden.
Trailer, via Amazon MGM Studios.
Regans Eintreffen
Regan kommt auf dem Campus in pinkfarbener Kleidung, blondem Haar und dem Ruf einer Narzisstin an. Ihre Mitbewohnerin, Serena, ist sofort feindselig. Ihre Kommilitonen sehen sie als eine Gesellschaftsdame, die durch Beziehungen aufgenommen wurde. Ihr Professor, Professor Stromwell, macht deutlich, dass er von Anfang an an ihren Fähigkeiten zweifelt.
Regan stellt schnell fest, dass das Jurastudium weitaus anspruchsvoller ist, als sie erwartet hatte. Sie hat Schwierigkeiten, mitzuhalten mit der Lektüre und den Erwartungen. Ihr Selbstvertrauen schwindet, als sie mit ständiger Skepsis von ihrer Umgebung konfrontiert wird.
Der Fall gegen Regan
Der Film konstruiert seinen Fall gegen Regan frühzeitig. Ihr Vater kauft ihr ein Auto. Ihre Mutter sorgt sich, dass sie die Familie bloßstellen wird. Ihr Ex-Freund verspottet ihre Entscheidung. Serena behandelt sie wie eine Außenseiterin. Professor Stromwell entlässt ihre Fragen als trivial.
Diese Angriffe häufen sich schnell. Regan wird als eine Frau dargestellt, deren Wert von ihrem Aussehen und nicht von dem kommt, was sie kann. Das ist das Setup, das der Film den Rest seiner Laufzeit versucht, abzubauen.
Wendepunkt
Regans Wendepunkt kommt, als sie anfängt, ernsthaft zu lernen. Sie liest ihre Fälle sorgfältig. Sie achtet im Unterricht auf. Sie stellt Fragen, die ihre Kommilitonen zum Nachdenken anregen. Allmählich beginnt sie, Respekt von ihren Kommilitonen und ihrem Professor zu gewinnen.
Der Film verfolgt diese Veränderung genau. Regans Transformation ist das Herz der Geschichte. Sie bewegt sich von der Lächerlichkeit zur Bewunderung, und das Publikum soll diese Veränderung mit ihr empfinden.
Die Romanze und Serenas Rolle
Regans Liebesleben fügt der Handlung eine weitere Ebene hinzu. Ihr Ex-Freund versucht, sie zurückzugewinnen, indem er vorgibt, Interesse an ihrem Studium zu haben. Regan durchschaut ihn. Sie weist seine Avancen zurück und entscheidet sich für ihre Ausbildung anstatt für ihn.
Die Romanze ist einfach, funktioniert aber im größeren Rahmen der Geschichte. Sie zeigt, dass Regan sich selbst höher einschätzt als ihre Beziehungen.
Serena dient als Gegenstück zu Regan. Sie ist wettbewerbsorientiert, ehrgeizig und anfänglich grausam. Im Laufe des Films wird Serena weicher. Ob die beiden Frauen eine unwahrscheinliche Freundschaft schließen, bleibt der Interpretation überlassen.
Professor Stromwells Entwicklung
Professor Stromwell ist das größte Ziel des Films. Er ist der Mann, der Regan von Anfang an anzweifelt. Im Laufe der Zeit lernt er, ihre Intelligenz und ihren Ehrgeiz zu respektieren.
Seine Entwicklung ist langsam, aber sie zündet. Gegen Ende hat er seine Meinung über sie geändert.
Abschließende Szenen
Der Film endet mit Regans Erfolg. Sie besteht ihre Kurse. Sie beweist allen das Gegenteil.
Das Ende ist warm und hoffnungsvoll. Es fühlt sich verdient an, weil Regan dafür gearbeitet hat.
Was funktioniert und was nicht funktioniert
- Regans Transformation ist das stärkste Element des Films.
- Die Leistungen sind durchweg solide.
- Die Kulisse der Harvard Law School wird gut genutzt.
- Der Humor ist leicht, aber beständig.
- Einige Witze verpuffen jedoch wirkungslos.
- Der Film stützt sich auf Stereotypen über reiche Menschen.
- Die Romanze wirkt im Vergleich zum Hauptstrang dünn.
- Der Bösewicht ist eindimensional.
Die Stärken des Films liegen in der Hauptdarstellerleistung und seiner zentralen Idee. Seine Schwächen liegen in einem Drehbuch, das nicht immer weiß, wann es loslassen sollte. Insgesamt ist der Film ein angenehmes Vergnügen, das gelegentlich versucht, mehr zu bieten, als er liefert.
Wertung: 5,9 von 10
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