Ben Stiller spielt Larry Daley, einen geschiedenen Vater in New York City, der nach häufigen Wohnungs- und Jobwechseln eine Stelle als Nachtwächter am American Museum of Natural History annimmt. In seiner ersten Nacht schläft er ein. Als er aufwacht, ist das T-Rex-Skelett verschwunden.
Trailer, via Rotten Tomatoes Classic Trailers.
Shawn Levy und die Goldene Tafel
Regisseur Shawn Levy baut den Film um einen Mechanismus herum auf: ein magisches ägyptisches Artefakt, die Goldene Tafel des Pharaos Ahkmenrah, die 1952 ins Museum kam und nach Sonnenuntergang jede Ausstellung zum Leben erweckt. Alles, was bei Sonnenaufgang draußen erwischt wird, zerfällt. Robert Ben Garant und Thomas Lennon schrieben das Drehbuch, basierend auf Milan Trencs Kinderbuch von 1993.
Die Prämisse ist stark. Die Umsetzung ist es nicht.
Ben Stiller und das kaputte Handbuch
Cecil Fredericks, der fast pensionierte Wachmann, gespielt von Dick Van Dyke, übergibt Larry ein Handbuch und warnt ihn, nichts hinein- oder herauszulassen. Ein ausgestopfter Kapuzineraffe namens Dexter zerreißt die Anleitung und stiehlt Larrys Schlüssel. Von da an läuft Night at the Museum auf Lärm: verfeindete Miniaturzivilisationen, ein kaugummikauender Osterinsel-Moai, der Larry „Dum-Dum“ nennt, pyromanische Neandertaler, Attila der Hunne.
Robin Williams spielt Theodore Roosevelt, den Wachs-Rough-Rider, der Larry als Mentor begleitet und sich nach Sacagawea sehnt, ohne es ihr zu sagen. Williams ist das Beste hier.
Carla Gugino und eine Besetzung, die wartet
Die Besetzung ist tief. Carla Gugino als Museumsführerin Rebecca Hutman. Mickey Rooney als Gus, der Larry auf den ersten Blick nicht mag. Bill Cobbs als Reginald. Ricky Gervais als Kurator Dr. Leslie McPhee. Rami Malek, in seinem Filmdebüt, als Mumie Ahkmenrah. Owen Wilson und Steve Coogan erscheinen ungenannt als Jedediah und Octavius.
Fast keiner von ihnen bekommt eine Szene, die ihre Zeit wert ist. Der Film schneidet immer wieder zur nächsten Ausstellung, bevor jemand landen kann.
Zahlen hinter Night at the Museum
- Veröffentlichung: 22. Dezember 2006 (USA), 20th Century Fox
- Premiere: New York City, 17. Dezember 2006
- Laufzeit: 108 Minuten
- Einspielergebnis: 574,5 Millionen US-Dollar — fünfthöchstes Einspielergebnis des Jahres 2006
- Metacritic: 48/100 (4,8/10)
Veröffentlichungsreihenfolge
| Datum | Ereignis |
|---|---|
| 17. Dezember 2006 | Premiere in New York City |
| 22. Dezember 2006 | Kinostart in den USA |
| 2009 | Nachts im Museum 2 |
| 2014 | Nachts im Museum: Das geheimnisvolle Grabmal |
| 2022 | Kahmunrah kehrt zurück (Disney+) |
Warum die Fortsetzungen immer wieder kamen
Zwei Realfilm-Fortsetzungen folgten, dazu ein animierter Ableger auf Disney+. Die Reihe lief weiter, weil die Idee funktioniert. Ein Museum, das zum Leben erwacht, ist ein Geschenk für einen Familienfilm, und Levys Version traut ihr nie ganz.
Wo der Film schiefgeht
Nachts im Museum ist ein 108-Minuten-Film mit vielleicht 20 Minuten gutem Kino darin. Die Goldene Tafel ist ein sauberer, einfacher Motor, und der Film begräbt sie unter einem Chaos, das er nicht kontrollieren kann. Stiller ist mit Eifer dabei. Williams ist warm. Der Rest ist eine Parade von Exponaten ohne Ziel.
Gemischte Kritiken waren die richtige Einschätzung. 574,5 Millionen Dollar Einspielergebnis zeigen, dass die Familien trotzdem kamen, und die Fortsetzungen beweisen, dass das Konzept die Ausführung überlebte.
4,8 von 10.
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