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Resistance: Burning Skies Test — Kompetenter Shooter, enge Welt

Eine handliche Erzählung von einer belagerten Stadt, in der Aliens einfallen und der Kampf heftig ist, doch die Bildrate wankt.

Von mitch·4 Min. Lesezeit
A soldier stands ready amid ruin as alien foes gather in a besieged city.

Resistance: Burning Skies erscheint für Vita mit einem einfachen Versprechen: Man nehme die Alien-Invasionsformel der ursprünglichen Resistance-Spiele und presse sie in ein Handheld. Das Ergebnis liegt irgendwo zwischen kompetent und beengt, ein solider Shooter, der durch technische Unsauberkeiten und ein Setting, das kleiner wirkt als seine Ambitionen, beeinträchtigt wird.

Das Spiel versetzt die Spieler in ein zukünftiges New York City, das von der Chimera überrannt wurde, den Alien-Streitkräften, die die Serie seit ihrem PS3-Debüt prägen. Die Spieler kämpfen sich durch Straßen, Tunnel und Wolkenkratzer, schalten feindliche Soldaten aus und vermeiden Gefangennahme und Tod. Der Kern-Gameplay-Loop ist vertraut: Deckung suchen, über die Visierung zielen, feuern, bewegen. Es funktioniert. Meistens.

Trailer, via Gamesplace-se.

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Das Handheld-Problem

Burning Skies ist ein Vita-Exklusivtitel, und diese Hardware zeigt sich. Das Spiel läuft in geschäftigeren Momenten mit niedriger Bildrate, besonders wenn Feinde den Bildschirm füllen. Pop-in ist häufig, Objekte erscheinen plötzlich direkt jenseits der Position des Spielers. Nichts davon bringt das Spiel zum Absturz, aber es verhindert, dass sich die Erfahrung souverän anfühlt.

Auch die Ladezeiten sind spürbar. Levelübergänge dauern mehrere Sekunden, was Spieler frustrieren kann, die schnellere Systeme gewohnt sind. Diese Probleme sind nicht fatal, aber sie summieren sich, sodass lange Spielsitzungen weniger flüssig wirken, als sie sollten.

Waffen und Kampf

Der Kampf selbst hält besser stand, als die Präsentation vermuten lässt. Die Waffenauswahl ist ordentlich und mischt menschliche Schusswaffen mit Alien-Technologie. Spieler können zwischen Primär- und Sekundärwaffen spontan wechseln, eine kleine Annehmlichkeit, die sich über Stunden des Spielens auszahlt.

Das Deckungssystem funktioniert gut. Spieler können hinter Wände gleiten, sich um Ecken lehnen und zum Feuern hervorlugen. Es verleiht dem Spiel eine taktische Ebene, die manchen Shootern auf Vita fehlt. Auch die Gegnervielfalt hilft. Die Chimera treten in verschiedenen Typen auf, die jeweils eine etwas andere Herangehensweise erfordern.

  • Ein schwerer Infanterietyp, der aggressiv vorrückt
  • Ein schneller Späher, der sich rasch über offenes Gelände bewegt
  • Ein größerer Grobian, der härter zuschlägt und mehr Schaden einsteckt
  • Eine fliegende Einheit, die die Spieler zwingt, ihre Positionierung anzupassen

Diese Variationen verhindern, dass sich Kämpfe repetitiv anfühlen, selbst wenn die Stadt um einen herum allmählich ähnlich aussieht.

Story und Setting

Die Kampagne erzählt einen kleinen Ausschnitt aus der größeren Resistance-Zeitleiste. Die Spieler folgen einem Soldaten namens Tom Hawkins, der sich durch das besetzte New York kämpft und versucht, aus der Stadt zu entkommen, während er sich gegen die Invasoren zur Wehr setzt. Die Handlung ist dünn und dient eher als Vehikel für Set-Pieces denn der Charakterentwicklung.

New York wird mit wiedererkennbaren Wahrzeichen dargestellt, doch der Maßstab ist begrenzt. Die Straßen sind eng, die Gebäude hoch, und der Gesamteindruck ist eher dicht als offen. Das passt zur Geschichte einer Stadt unter Belagerung, kann sich aber beengend anfühlen, wenn Spieler erkunden wollen.

Multiplayer und Modi

Burning Skies enthält einen Multiplayer-Modus, in dem bis zu vier Spieler online gegeneinander antreten können. Die Modi sind Standardkost: Team Deathmatch, Domination und andere kompetitive Stile. Es ist eine willkommene Ergänzung, auch wenn sie das Spiel nicht in neues Terrain führt.

Der Modus funktioniert ausreichend gut, leidet aber unter denselben Bildratenproblemen, die die Kampagne plagen. Matches können ruckelig wirken, und die Latenz ist gelegentlich spürbar. Dennoch ist es eine solide Möglichkeit, die Lebensdauer des Spiels nach dem Ende der Kampagne zu verlängern.

Sound und Präsentation

Das Sounddesign ist solide. Schüsse klingen wuchtig, Explosionen grollen, und die Musik sorgt für Spannung in Schlüsselmomenten. Die Synchronisation ist kompetent, auch wenn das Drehbuch den Darstellern nicht viel bietet. Der visuelle Stil ist düster und stimmungsvoll und passt zum Setting des urbanen Krieges.

Die Präsentation des Spiels ist brauchbar, nicht beeindruckend. Die Charaktermodelle sind detailliert, doch die Umgebungen sind repetitiv, und die Beleuchtung wirkt oft flach. Das Spiel sieht spielbar aus, nicht schön.

Fazit

Resistance: Burning Skies ist als kompetenter Shooter, der seine Stärken kennt, gelungen. Die Kämpfe sind befriedigend, die Waffenvielfalt ist ordentlich, und der Mehrspielermodus bietet einen Grund, weiterzuspielen. Doch die technischen Probleme und der begrenzte Umfang hindern es daran, großartig zu sein.

Spieler, die einen polierten, ausgefeilten Shooter suchen, finden hier Momente von Qualität. Wer eine nahtlose High-Definition-Erfahrung erwartet, wird von der Bildrate und dem Nachladen enttäuscht sein. Das Spiel ist spielbar, unterhaltsam und letztlich vergessenswert.

Resistance: Burning Skies erhält 6,5 von 10.

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