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Tiger Woods PGA Tour 13 im Test: Ein solider Schwung, eine flache Karriere ()

Eine Rezension von Tiger Woods PGA Tour 13, bei dem die Kinect-Swing-Steuerung neuartig, aber fehlerhaft ist und der Karrieremodus dünn ist.

Von mitch·3 Min. Lesezeit
A golfer swings his club on the verdant fairway of Augusta National.

Tiger Woods PGA Tour 13 landete 2012 auf PS3 und Xbox 360 und brachte das Versprechen mit sich, dass der Golfsimulator endlich das Papier verlassen und den Raum betreten habe. Der Kinect-Sensor war optional und separat erhältlich, und das Konzept war einfach: den Schwung aus dem echten Leben ins Spiel übertragen. Das Ergebnis ist ein solides, aber ungleichmäßiges Paket, das stark auf Präsentation anstatt auf Präzision setzt.

Trailer, über Electronic Arts Archive.

Kinect Swing Control

Das Kinect-Feature ist der Star der Show. Spieler können ihre Arme vor dem Sensor schwingen, und das Spiel liest diese Bewegungen als Schwungbewegungen. Es ist ein Gimmick, das meistens funktioniert, obwohl es langsam reagiert und Schwierigkeiten mit kleinen Bewegungen hat. Der Sensor verfolgt auch die Körperhaltung, sodass das Spiel beurteilen kann, ob der Spieler nach vorne gebeugt oder gerade steht. Es ist eine neuartige Art zu spielen, wenn auch nicht die genaueste.

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Überarbeitete Swing Control

Ohne Kinect verlässt sich Tiger Woods PGA Tour 13 auf den Standard-Controller. Das Spiel verspricht überarbeitete Swing Control, und das ist teilweise der Fall. Schwünge fühlen sich enger und reaktionsfreudiger an als in früheren Teilen der Serie. Schläger treffen den Ball mit einem befriedigenden Knall, und Grüns reagieren mit einem weichen Rollen. Die Steuerung ist kompetent, wenn auch nicht revolutionär.

Tiger Woods‘ Vermächtnis

Das Spiel versetzt die Spieler in die Schuhe der weltbesten Spieler, darunter Tiger Woods selbst. Spieler können eine Karriere aufbauen, Turniere spielen und die Masters verfolgen. Der Modus ist solide, wenn auch etwas vertraut, aufgebaut auf der üblichen Routine aus Üben, Turnieren und Ranglisten. Es ist keine radikale Neuerfindung des Genres, aber es ist ein zuverlässiger.

Multiplayer und Split Screen

Online-Multiplayer ist verfügbar, obwohl er eine stabile Verbindung und einen zuverlässigen Server erfordert. Split-Screen-Spiel ist ebenfalls enthalten, was eine schöne Ergänzung für Couch-Koop-Sessions ist. Beide Modi sind brauchbar, obwohl keiner als herausragendes Feature hervorsticht.

Die Masters

The Masters bildet den Mittelpunkt des Karrieremodus. Das Spielen in Augusta National ist ein Highlight, wobei die Strecke liebevoll detailliert wiedergegeben ist. Das Turnier selbst ist eine Prüfung von Geschicklichkeit und Geduld, und das Spiel macht eine gute Arbeit, um während der finalen Runden Spannung aufzubauen. Es ist ein starker Anreiz, aber nicht genug, um das Gesamtpaket aufzuwerten.

Was funktioniert und was nicht

Die Stärken des Spiels sind sein visueller Glanz und sein Ehrgeiz. Die Plätze sind sorgfältig wiedergegeben, und die Zuschauer sind dicht und lebendig. Das Sounddesign ist solide, mit realistischen Balltreffern und Publikumsreaktionen. Diese Elemente verbinden sich zu einem Spiel, das sich wie ein echter Versuch anfühlt, den Sport zum Leben zu erwecken.

Aber die Schwächen sind erheblich. Die Kinect-Funktion macht ein paar Minuten Spaß, ist aber mit der Zeit frustrierend. Die Controller-basierte Schwingssteuerung ist besser, aber sie fühlt sich dennoch hinter anderen Sportspielen in Bezug auf die Reaktionsfähigkeit zurück. Der Karrieremodus ist oberflächlich, und der Mangel an Online-Stabilität bedeutet, dass Mehrspieler-Sitzungen auseinanderbrechen können.

Bewertung der Funktionen

  1. Kinect-Schwingssteuerung — am innovativsten, aber auch am fehleranfälligsten.
  2. Controller-Schwingssteuerung — kompetent, wenn auch unauffällig.
  3. Karrieremodus — solide, aber dünn.
  4. Online-Mehrspieler — brauchbar, aber unzuverlässig.
  5. Split-Screen-Spiel — eine nette Ergänzung, aber nebensächlich.

Spielplan

Sitzung Aktivität (
Tag 1 ( Training am Schießstand (
Tag 2 ( Turnier Runde 1 (
Tag 3 ( Turnier Runde 2 (
Tag 4 ( Turnier Runde 3 (
Tag 5 ( Turnier Runde 4 (

Endergebnis (

Tiger Woods PGA Tour 13 ist ein Spiel, das zwar ehrgeizig ist, aber bei der Umsetzung nicht überzeugt. Die Kinect-Funktion ist eine Neuerung, und die Kern-Swing-Steuerung ist ein Fortschritt. Doch der Karrieremodus mangelt es an Tiefgang, und der Online-Teil ist unzuverlässig. Es ist ein solides Golfspiel, aber kein großartiges.

Wertung: 7 von 10.

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