Ted Wiggins will die Zuneigung von Audrey gewinnen, und dafür muss er herausfinden, warum es in Thneedville keine echten Bäume gibt. Diese Suche führt ihn zum Once-ler, der die Geschichte des Lorax erzählt, des Hüters des Waldes, und vom Untergang der Truffula-Bäume. Die Erzählung ist vertrautes Terrain, bereits zweimal zuvor adaptiert, und diese Version fügt eine Rahmenerzählung hinzu: Teds Suche, die Geschichten seiner Großmutter und das Geständnis des Once-ler stehen nebeneinander.
Trailer, via Universal Pictures.
Die Geschichte des Once-ler
Die Kernhandlung folgt dem Once-ler als jungen Erfinder, der einen Truffula-Baum fällt, um einen Thneed herzustellen. Der Lorax stellt ihn zur Rede, und der Once-ler verspricht, keine weiteren zu fällen. Dann kommt seine gierige Familie an, und sie drängen ihn, die Abholzung für Profit wieder aufzunehmen. Es folgen Entwaldung und Umweltverschmutzung, bis der letzte Baum fällt und der Lorax verschwindet und nur die steinerne Plattform mit dem Wort „Unless“ zurücklässt. Es ist eine düstere Botschaft über Gier, doch der Film behandelt sie als moralische Lehre statt als Tragödie.
Teds Suche
Teds eigene Geschichte ist dünn. Er ist ein Junge, der einen Baum für das Mädchen will, das er mag, und er reist über Thneedville hinaus, um den Once-ler zu finden. Unterwegs trifft er auf den Bürgermeister Aloysius O’Hare, dem ein Unternehmen gehört, das frische Luft verkauft und der fürchtet, dass Bäume sie kostenlos abgeben. Der Konflikt ist einfach, und Teds Entschlossenheit, den Once-ler weiter zu besuchen, ist das Einzige, was den Film zusammenhält.
Der Ton des Films wechselt oft und bewegt sich zwischen Komödie, Musik und ernsthafter Moralpredigt. Diese Mischung funktioniert nicht immer. Die Witze, die auf Kinder zielen, verpuffen, und die Lieder fügen kaum mehr als Füllmaterial hinzu. Zur Sprecherbesetzung gehören Danny DeVito als Lorax, Ed Helms als Once-ler, Zac Efron als Ted und Taylor Swift als Audrey, doch keiner von ihnen bekommt Raum, das Material zu seinem eigenen zu machen.
Die Zahlen
- Regie: Chris Renaud
- Drehbuch: Cinco Paul, Ken Daurio
- Laufzeit: 86 Minuten
- Budget: 70 Millionen Dollar
- Einspielergebnis: 351 Millionen Dollar
- Bewertung: 4,6/10
Der Film ist eine Geldmaschine, kein Kunstwerk. Er wurde von Illumination Entertainment produziert, dem Studio hinter Ich – Einfach unverbesserlich, und das merkt man. Die Animation ist hell und poliert, doch die Geschichte darunter ist dünn. Das Geständnis des Once-ler ist der stärkste Teil, doch es wird in Fragmenten über mehrere Besuche hinweg erzählt statt in einer klaren Szene.
Der Film verdient sich keinen eigenen Platz unter den Adaptionen dieser Geschichte. Er ist solide, angenehm und gelegentlich berührend, doch er erhebt sich nie über die Vorlage. Er ist eine schöne Möglichkeit, einen Nachmittag mit Kindern zu verbringen, aber kein Film, der wiederholtes Ansehen belohnt.
Bewertung: 4,6/10
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