Taboo beginnt damit, dass ein Mann von einem Schiff steigt und in ein Grab tritt, das er selbst ausheben will. James Keziah Delaney, gespielt von Tom Hardy, hat zwölf Jahre in Afrika verbracht. 1814 kehrt er nach London zurück, mit vierzehn gestohlenen Diamanten und einem Racheplan.
Trailer, via FX Networks.
James Delaney und die East India Company
Die achtteilige Serie lief auf BBC One vom 7. Januar 2017 bis zum 25. Februar 2017 und auf FX in den Vereinigten Staaten ab dem 10. Januar 2017. Steven Knight entwickelte sie mit Tom Hardy und Hardys Vater Chips Hardy auf Grundlage einer Geschichte der beiden Hardys.
Die Handlung stellt Delaney gegen die East India Company, kriminelle Banden und eine von innen verrottende Stadt. Jonathan Pryce spielt Stuart Strange. Oona Chaplin spielt Zilpha Geary. Stephen Graham spielt Atticus. Die Serie will, dass sich die East India Company wie ein Monster anfühlt, und Pryce gibt ihr ein Gesicht, das man fürchten kann.
Was die erste Staffel richtig macht
Kristoffer Nyholm und Anders Engström teilten sich die Regie, je vier Folgen. Max Richter komponierte die Musik.
Die Machart überzeugt. Hardys Darstellung trägt die Last, und das Tempo hält die acht Folgen in Bewegung. Die Kritiken waren überwiegend positiv, wobei die Kritiker Hardy, die visuelle Präsentation und eben jenes Tempo als Stärken nannten.
Hier ist, was zählt, in einer Rangfolge:
- Tom Hardy als James Delaney — der Grund, es anzusehen.
- Max Richters Musik — der Grund, weiter anzusehen.
- Das London des Jahres 1814 — Schmutz mit Sorgfalt gemacht.
- Die Handlung der East India Company – ambitioniert, manchmal langsam.
Die Zahlen hinter Taboo
- Bewertung: 6,7/10
- Metacritic: 67/100
- Folgen: 8
- Staffeln: 1
- Erste Ausstrahlung: 7. Januar 2017
- Letzte Ausstrahlung: 25. Februar 2017
- Sender: BBC One
Wo Taboo zu kurz greift
Die Serie löst ihr eigenes zentrales Problem nie. Delaney ist ein Rätsel, und die Serie behandelt dieses Rätsel als den Punkt. Ein Mann mit vierzehn Diamanten und einem toten Vater sollte mehr sein als eine Stimmung.
Taboo ist ein Drama und ein Rätsel, und im zweiten ist es besser als im ersten. Die Korruption, die Banden, das Elend der Arbeiterklasse – all das ist da, und nichts davon trifft so hart wie Hardys Gesicht.
Dies ist eine Show, die auf einer einzigen Performance und einer einzigen Atmosphäre aufbaut. Beide sind stark. Keines von beiden reicht aus, damit sich acht Folgen wie acht gut verbrachte Stunden anfühlen.
6,7 von 10
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