Castlevania: Lords of Shadow – Mirror of Fate verlangt von Trevor Belmont, seinen eigenen Vater zu töten. Für ihn endet das nicht gut.
Trailer, via Castlevania: Lords of Shadow.
Trevor Belmonts Mission
MercurySteam baute Mirror of Fate als direkte Fortsetzung seines Reboots von 2010, Castlevania: Lords of Shadow. Das Spiel erschien 2013 für den Nintendo 3DS, veröffentlicht von Konami. Das ist 13 Jahre her. Die Spieler steuern Gabriel Belmont, seinen Sohn Trevor, Trevors Sohn Simon und Alucard durch ein seitlich scrollendes Schloss.
Die Geschichte beginnt ein Jahr, bevor Gabriel Dracula wird. Er schläft mit seiner Frau Marie und zieht dann mit vier Rittern des Ordens los, um einen Lykaner zu jagen. Während er fort ist, bringt Marie Trevor zur Welt. Der Orden nimmt das Baby aus Furcht vor einer Prophezeiung an sich und zieht es in seiner Obhut auf.
Jahre später erfährt Trevor, dass er Draculas Sohn ist. Er verabschiedet sich von seiner Frau und seinem kleinen Sohn Simon und hinterlässt Simon ein Medaillon des Ordens. Dann bricht er zum Schloss auf.
Robert Carlyle und Richard Madden führen die Besetzung an
Robert Carlyle spricht Gabriel. Richard Madden spricht Trevor. Michael Maloney spielt einen Schatten, der Trevor warnt, er werde sterben, bevor er Dracula tötet. Richard Ridings spricht den Dämonenlord, eine Chimäre.
Trevor zerschlägt das Gesicht des Schattens und lässt ihn stumm zurück. Er sammelt Medaillons von gefallenen Rittern des Ordens und erlernt Licht- und Dunkelmagie. Er kämpft sich bis zum Thronsaal durch, schwört, Marie zu rächen, und schlägt Dracula die Hände ab.
Beide fallen. Trevor versucht, sein Combat Cross im Flug in Dracula zu stoßen, und spießt sich stattdessen selbst auf. Dracula triumphiert, erfährt dann die Wahrheit: Das ist sein Sohn. Er versucht, Trevor in einen Vampir zu verwandeln, um ihn zu retten. Trevor ist bereits tot. Dracula baut ihm einen Sarg und schnitzt den Namen „Alucard“ hinein.
Ein Schloss, gebaut für seitliches Scrollen
| Kapitel | Spielbarer Charakter | Rolle |
|---|---|---|
| Gabriel | Gabriel Belmont | Dracula vor der Verwandlung |
| Trevor | Trevor Belmont | Sohn, Rächer |
| Simon | Simon Belmont | Trevors Sohn |
| Alucard | Alucard | Trevor, im Tod umbenannt |
| Version | Plattformen | Veröffentlichung |
|---|---|---|
| Mirror of Fate | Nintendo 3DS | 2013 |
| Mirror of Fate HD | Xbox 360, PlayStation 3, Windows | Digital |
Was das Schloss richtig macht
Der Kampf und die Grafik erhielten Lob. Die Rückkehr zur klassischen Castlevania-Struktur im Side-Scrolling funktioniert. Das Schloss ist ein Labyrinth, und das Spiel nutzt es gut.
Die Geschichte ist der Punkt, an dem Mirror of Fate strauchelt. Trevors Tod müsste schwer wiegen. Stattdessen ereignet er sich in einer Handlung, die sich ständig selbst erklärt.
Der Vater-Sohn-Kampf ist das ganze Spiel
Draculas Trauer ist das Beste hier. Er versucht, einen Sohn zu retten, den er gerade getötet hat. Er meißelt den falschen Namen in den Sarg. Das ist ein echtes Ende.
Alles drumherum ist dünner. Die Vier-Charakter-Struktur zerstreut die Aufmerksamkeit, wo die Geschichte einen straff gezogenen Faden braucht.
Wo Mirror of Fate steht
Dies ist ein mittleres Kapitel. Es verbindet Lords of Shadow und dessen Nachfolger, und es spielt sich, als wüsste es das. MercurySteam hatte eine starke Idee – ein Vater, der seine eigene Blutlinie zerstört – und begrub sie unter Sammelobjekten und Backtracking.
Die HD-Version brachte das Spiel auf größere Bildschirme, und nach Ansicht dieser Zeitung schleppt das Tempo weiterhin.
Wertung: 7,2 von 10, der IGDB-Kritiker-Durchschnitt über 10 Medien.
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