Ein Mann kehrt von den Toten zurück, um Rache an den Menschen zu nehmen, die seine Frau getötet haben. Das ist die ganze Handlung von „The Crow“, und der Film braucht nicht viel mehr als das. 1994 erschienen, ist der Film eine laute, düstere und oft brutale Geschichte, die auf einem Comic basiert und von Brandon Lee als Eric Draven durchgespielt wird, einem Musiker, der am Tag seiner Hochzeit zusammen mit seiner Verlobten ermordet wird.
Trailer, via Miramax.
Eric Draven kehrt zurück
Lee spielt Eric als einen Mann, der aus dem Grab auferstanden ist, in Schwarz gekleidet und bewaffnet mit einer Krähenmaske, einer Waffe und einem gebrochenen Herzen. Das Drehbuch, geschrieben von James O’Brien, verwendet wenig Zeit auf Charakterentwicklung. Es vertraut darauf, dass das Publikum die Gewalt beobachtet, anstatt sie zu erklären.
Die Musik und der Stil
Der Soundtrack trägt viel von dem Gewicht des Films. „The Crow“ stützt sich durchgehend auf Rocktracks einer Mischung von Künstlern, und die Musik wird häufiger eingesetzt als Dialoge. Das Aussehen des Films ist stimmungsvoll und dunkel, mit Schatten und Nahaufnahmen, die den Horror nah am Bildschirm halten.
Die Gewalt
Es gibt reichlich davon. „The Crow“ ist nicht subtil mit seiner Rachehandlung, und die Tötungen werden gezeigt, oft in nahen, detaillierten Weisen. Manche Szenen sind schwer anzusehen, und der Film verdient seine R-Bewertung durch Kraft, nicht durch Sprache.
Die Romanze
Die Bindung zwischen Eric und seiner Verlobten ist der eine zarte Faden des Films. Der Rest der Geschichte ist Brennstoff für Rache. Die Bösewichte, gespielt von Michael Rooker und Stephen Baldwin, geben dem Film ein klares Ziel, auch wenn ihre Motive dünn sind.
Die letzte Szene von The Crow
Der letzte Akt des Films beeilt sich, die Rachehandlung zu einem Ende zu bringen, und die Auflösung wirkt gehetzt gegenüber dem Aufbau. Der Höhepunkt des Films ist laut und gewalttätig, aber die Stille danach wird kurz abgeschnitten.
Ein düsterer, lauter Film
„The Crow“ ist kein subtiles Werk. Es ist ein düsteres, lautes und oft unangenehmes Werk, mit echtem Können in Aussehen und Klang gemacht, aber mit wenig Sorgfalt für seine Figuren jenseits ihres Leidens. Der Film funktioniert am besten als Stimmungsstück, nicht als Geschichte mit Tiefe.
Der Film funktioniert am besten als Stimmungsstück, nicht als Geschichte mit Tiefe.
Das Urteil
Brandon Lee liefert eine kraftvolle Darstellung als Eric Draven und hält den Film zusammen, selbst als die Geschichte dünn wird. Die Musik und das Aussehen tragen die Stimmung des Films, und die Gewalt ist nie weit vom Blick entfernt. „The Crow“ ist ein solides Stück düsteren Kinos, eher für die Stimmung als für die Figuren gebaut, und es verdient eine 7,1 von 10.
- Titel: The Crow
- Jahr: 1994
- Bewertung: 7,1 von 10
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