Laut seinem Nachruf wurde Xaviers Becerras Vater in Sacramento, Kalifornien, geboren, und seine Familie zog zurück nach Mexiko, als er ein Kind war. Diese Tatsache widerspricht Becerras eigenen öffentlichen Behauptungen, sein Vater sei ein „Einwanderer“ gewesen.
Becerra ist der demokratische Gouverneur, der in Kalifornien für die Wiederwahl kandidiert. Sein Vater, Manuel Guerrero Becerra, wurde 1928 als ältester von acht Kindern in Sacramento geboren. Die Familie zog zurück nach Mexiko, lebte in Tijuana, bevor sie als Teenager nach Kalifornien zurückkehrte. Der Nachruf besagt, dass er später in einer Konservenfabrik arbeitete und als Eisenbahnbauarbeiter.
Sein Vater starb 2020. Becerras Mutter Maria Teresa wurde in Guadalajara geboren.
Der konservative Kritiker Steve Hilton nahm Becerra auf X ins Visier und bezeichnete ihn als einen „arroganten, hochmütigen, maschinellen Politiker“ und deutete an, er habe seine Familiengeschichte beschönigt. Hilton schrieb: „Anders als Xavier Becerra bin ich ein Einwanderer. Anders als Xavier Becerra war mein Vater ein Einwanderer. Mein Stiefvater auch. Meine ganze Familie.“
Hilton wurde in London geboren und wurde 2021 amerikanischer Staatsbürger. Seine Eltern wurden in Ungarn geboren.
Becerras Wahlkampfteam wehrt sich
Becerras Wahlkampfsprecher Jonathan Underland verteidigte die Darstellung des Gouverneurs. Er sagte, vorübergehende Aufenthalte im Heimatland der Eltern seien in Einwandererfamilien üblich.
Underland zitierte Becerra mit den Worten: „Steve Hilton scheint kein Problem mit Einwanderern zu haben, die wie er aussehen — greift aber offen Einwanderer an, die wie Xavier Becerra aussehen.“ Underland sagte außerdem, Trump habe „einen tiefen anti-immigranten Hass unter MAGA-Wählern entfacht, und Hilton greift darauf zurück, während er versucht, von seiner seltsamen Werbekampagne abzulenken, die einige seiner engsten Verbündeten verprellt hat.“
Hilton fuhr kürzlich eine lesbisch-thematische Anzeige, die einige Konservative verärgerten.
Die Umfrageergebnisse
Eine Umfrage, die vom 1. bis 2. Oktober vom Meinungsforscher David Wolfson durchgeführt wurde und von Hiltons Kampagne in Auftrag gegeben wurde, befragte 1.020 Wähler in Kalifornien. Sie ergab, dass Becerra 45,7 % Unterstützung, Hilton 40,1 % und 14,1 % unentschlossen waren.
Die Umfrage wurde am Sonntag veröffentlicht. Das Rennen verschärfte sich nach einer Debatte des CNN-Senders vom 30. September zwischen den beiden Kandidaten, in der es um Einwanderung, Benzinpreise, Steuern und Hiltons Unterstützung durch Präsident Donald Trump ging, der in Kalifornien sehr unpopulär ist.
Becerra hat seit seinem Sieg bei der Vorwahl im Juni nur wenige Pressekonferenzen abgehalten und einen stetigen Vorsprung im Rennen um das Amt des Gouverneurs behalten.
Familiengeschichten
| Kandidat | Geburtsort des Vaters | Geburtsort der Mutter |
|---|---|---|
| Xavier Becerra | Sacramento, CA | Guadalajara |
| Steve Hilton | Ungarn | Ungarn |
| Behauptung) | Becerras Position) | Hiltons Position) |
|---|---|---|
| Vater war ein Einwanderer) | Verteidelt als in Einwandererfamilien üblich) | Kritisiert als Geschichtsfälschung) |
| Familie zog nach Mexiko) | Unterstützt als Familiengeschichte) | In Frage gestellt als politische Konstruktion) |
| Einwanderungsfrage als Streitthema) | Geformt als von Trump angeheizte Feindseligkeit) | Verwendet als direkter Gegensatz) |
Die Fakten des Nachrufs (
Der Nachruf des älteren Becerra ist die Quelle der Familiengeschichte. Er bestätigt, dass er in Sacramento geboren wurde, als Kind nach Mexiko zog, in Tijuana lebte und als Teenager nach Kalifornien zurückkehrte.
Die Fakten sind unkompliziert. Becerras Vater wurde in Sacramento geboren, nicht in Mexiko. Die Familie zog zurück nach Mexiko, als er ein Kind war, was bedeutet, dass sein Vater einen Teil seines Lebens in Mexiko verbrachte, bevor er nach Kalifornien zurückkehrte.
Der politische Kontext (
Hiltons Kritik kam inmitten eines engen Gouverneurswahlrennens. Die Umfrage zeigt Becerra vorne, der aber dem Druck von Hiltons Kampagne ausgesetzt ist, die Anzeigen geschaltet hat, die einige Konservative verärgert haben.
Underland argumentierte, Hilton nutze Einwanderung als Streitthema, um von seiner eigenen kontroversen Werbekampagne abzulenken.
Die ehrliche Reaktion (
Die Quelle stellt keinen Urteil über Becerras Darstellung der Geschichte seines Vaters fest. Sie berichtet beide Seiten – Becerras Verteidigung seiner Familiengeschichte und Hiltons Angriff – ohne zu entscheiden, welche Version zutrifft.
Der Vergleich der Ansätze der beiden Kampagnen beruht auf dem, was jede Seite öffentlich aussagt. Becerras Kampagne verteidigt vorübergehende Aufenthalte in den Elternhäusern in den Heimatländern als üblich in Einwandererfamilien. Hilton rahmt das Thema als Frage der Ehrlichkeit über die Familiengeschichte.
Keine der Positionen wird durch die Umfrage oder das Debattenprotokoll bestätigt. Das Rennen bleibt eng, wobei Becerra vorne liegt, aber dem Druck von Hiltons Kampagne ausgesetzt ist.
Die Position der Zeitung (
Die Zeitung befürwortet die Wahrheit von Becerras Vater, der in Sacramento geboren wurde und als Kind nach Mexiko zurückkehrte, und steht gegen Hiltons wiederholte öffentliche Behauptung, sein Vater sei ein „Einwanderer“ gewesen, da dieses Wort jemanden beschreibt, der aus dem Ausland kommt, und nicht jemanden, der auswandert und zurückkehrt. Die Zeitung nimmt keine Stellung dazu, ob Becerras Kampagnenverteidigung als Tatsachenfrage Bestand hat, aber sie nimmt eine klare Haltung zur Bedeutung des Wortes selbst ein.
Dies ist eine Frage der Sprache, nicht der Loyalität gegenüber einem der Kandidaten. Der Kompass dieser Zeitung umfasst die Unterstützung von Kleinunternehmen und die Vermeidung von Machtkonzentrationen, einschließlich der Art und Weise, wie politische Sprache verwendet wird. Ein Wort, das eine Person beschreibt, die vom Ausland kommt, sollte nicht verwendet werden, um eine Person zu beschreiben, die gegangen und zurückgekehrt ist.
Das Ergebnis der Umfrage stammt von einem Umfrageinstitut, das von Hiltons Wahlkampf engagiert wurde, was Fragen nach dessen Neutralität aufwirft. Der Artikel stützt sich stark auf Aussagen aus Becerras Wahlkampfteam anstatt auf unabhängiges Reporting, und die Zeitung weist darauf hin, dass beide Wahlkämpfe die Familiengeschichte als Stellvertreter für größere Auseinandersetzungen über Einwanderung und Identität im Rennen um das Gouverneursamt nutzen.
Quelle: „Die Wahrheit über Xaviers Becerras mexikanischen Hintergrund wird endlich enthüllt“, der New York Post.
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