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The Final Station verlangt von dir, einen Zug durch das Ende der Welt zu steuern und zu entscheiden, wer mitfahren darf

The Final Station im Test: ein düsterer Zug-Überlebensshooter von Do My Best Games, Bewertung 7,2/10 — starkes World-Building, doch die linearen Stationslevel nutzen sich ab.

Von mitch·4 Min. Lesezeit
A train plods through a ruined city as its solitary survivor watches the crumbling world pass beyond the window.

The Final Station verlangt von dir, einen Zug durch das Ende der Welt zu fahren und zu entscheiden, wer mitfahren darf. Do My Best Games baute einen Side-Scrolling-Shooter rund um eine Lokomotive, einen Personenwagen und einen schwindenden Vorrat an Nahrung, und tinyBuild veröffentlichte ihn am 30. August 2016 für Windows, OS X, Linux und Xbox One, wobei die PlayStation-4-Version am 2. September folgte. Das Konzept ist düster und konkret: Halte den Motor am Laufen, versorge die Überlebenden und finde den Code, der die nächste Station öffnet.

Es funktioniert öfter, als es sollte, und es stolpert genau dort, wo man bei einem kleinen Studio ein Stolpern erwarten würde.

Trailer, via tinyBuildGAMES.

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Edward Jones und die Zweite Heimsuchung

Du spielst Edward Jones, einen Schaffner, der 106 Jahre nach einer Katastrophe namens „Die Erste Heimsuchung“ arbeitet. Sein Auftrag ist es, einen experimentellen Zug zu bewegen und besondere Fracht einzusammeln. Auf halbem Weg erfährt er, dass er sich inmitten der „Zweiten Heimsuchung“ befindet – Städte werden von einer unbekannten Kraft angegriffen, und die Menschen in ihnen verwandeln sich durch eine unbekannte Infektion in aggressive Monster.

Die Fracht entpuppt sich als die Energiequelle und der zentrale Prozessor für den Guardian, eine gewaltige Kriegsmaschine, die die Menschheit schützen soll. Jones liefert sie an die Stadt Metropole, dann macht er sich auf den Heimweg. Auf der Rückfahrt nimmt er einen Fremden namens Arthur Vane mit, der in kryptischen Hinweisen spricht und erklärt, dass die Infektion überhaupt kein Virus ist. Sie ist eine Medizin, die Menschen stärker machen soll. Die Strahlung des Zugmotors ist es, die Jones sicher hält.

Das ist ein sauberes Stück World-Building, und The Final Station ist klug darin, es in Fragmenten statt in einer Zwischensequenz zu übergeben.

Zwei Spiele, die sich eine Lokomotive teilen

Die Struktur teilt sich in zwei, und die Teilung ist das ganze Design.

Abschnitt Wo es passiert Was du tust Was es Sie kostet
Zug Im Inneren der fahrenden Lokomotive Gerettete Überlebende versorgen und heilen, Minispiele spielen, um die Maschine am Laufen zu halten Nahrung, Medizin, Zeit
Bahnhof Apokalyptische Side-Scrolling-Level Erkunden Sie nach Munition, Nahrung und Überlebenden, kämpfen Sie gegen Feinde oder weichen Sie ihnen aus, finden Sie den versteckten Code Munition, Gesundheit, Risiko

Die Bahnhofsabschnitte tragen die Spannung. Sie können im Nahkampf zuschlagen, kostbare Kugeln verbrauchen, die Umgebung nutzen oder einfach an allem vorbeilaufen, was vor Ihnen steht. Jede Option ist eine Wette, und das Spiel ist ehrlich, was die Rechnung angeht – die Munition ist knapp, und die Feinde sind es nicht.

Die Zugabschnitte sind ruhiger und eine Zeit lang besser. Überlebende, die Sie an Bord bringen, müssen versorgt oder geheilt werden. Manchmal machen sie mehr Ärger, als sie wert sind, was das Spiel klar benennt und Sie dann spüren lässt.

Wo die Gleise enden

The Final Station hat ein Linearitätsproblem, und es ist kein kleines. Die Stationen lenken dich zu denselben Beats, und die Erkundung, die offen wirkt, ist größtenteils ein Korridor mit in Ecken gesteckten Vorräten. Sobald man den Rhythmus gelernt hat – plündern, kämpfen oder fliehen, den Code finden, zurückkehren –, überrascht einen das Spiel kaum noch einmal.

Die Geschichte trägt mehr Gewicht als die Mechaniken. Jones‘ letzter Abschnitt ist das stärkste Material hier: Der Zug bleibt liegen, er setzt seinen Weg zu Fuß fort, kommt am Wrack des Guardian vorbei und ist Giftgas ausgesetzt. Er erreicht seine Heimatstadt und stellt fest, dass die offenbar Immunen bereits wieder aufbauen, während er Symptome zeigt. Er schafft es nach Hause, erliegt aber, bevor er seine Tochter sehen kann. Vane trifft ein, verspricht, sich um sie zu kümmern, und tötet ihn gnädig.

Dieses Ende funktioniert, weil das Spiel es sich verdient hat. Es ist trostlos, ohne billig zu sein, und es ordnet jeden Überlebenden neu ein, den man unterwegs versorgt oder zurückgelassen hat.

The Only Traitor, veröffentlicht am 19. April 2017, fügt einen neuen Hauptcharakter hinzu und läuft parallel zur Hauptgeschichte. Es ist ein vernünftiger Anlass zurückzukehren, auch wenn es die Linearität nicht behebt.

Das Urteil zu The Final Station

The Final Station ist ein Spiel, das auf einer guten Idee aufbaut und mit echter Zurückhaltung umgesetzt wurde. Der Zug ist kein Gimmick – er ist der gesamte moralische Motor des Ganzen. Wen man an Bord holt, was man ihnen zu essen gibt, was man am Bahnsteig zurücklässt: Diese Entscheidungen wiegen schwerer als jedes Feuergefecht, und Do My Best Games versteht das.

Was es zurückhält, ist der Umfang. Den Stationsleveln gehen die Ideen aus, bevor es der Geschichte geht, und der Side-Scrolling-Kampf entwickelt sich nie über die ersten Stunden hinaus. Es ist ein Spiel, das man wegen des Endes durchspielt, nicht wegen der Systeme.

Die veröffentlichte Kritikerwertung liegt bei 7,2 von 10, ein Aggregat aus 11 Publikationen. Diese Zahl ist fair. Die Originalität und das World-Building sind real, und die Linearität ebenso.

Wichtige Fakten – Veröffentlicht: 30. August 2016 (Windows, OS X, Linux, Xbox One); 2. September 2016 (PlayStation 4) – Entwickler: Do My Best Games – Publisher: tinyBuild – Plattformen: PlayStation 4, Linux, PC, Mac, Xbox One, Nintendo Switch – DLC: The Only Traitor, 19. April 2017 – Modi: Einzelspieler – Veröffentlichte kritische Wertung: 7,2/10 (11 Medien)

7,2 von 10

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