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Anima: Gate of Memories hat eine Dekade damit verbracht, zwischen Erinnerung und Puzzle zu entscheiden

Eine junge Frau wandert durch eine Welt von Erinnerung und Vergessen, gefesselt von Rätseln, die nie ganz ihren eigenen Themen treu bleiben.

Von mitch·4 Min. Lesezeit
A girl walks through a forest filled with fading, fragmentary memories.

Anima: Gate of Memories fragt Spieler auf, durch eine Welt voller Erinnerung und Vergessen zu wandeln, und es weiß nicht immer, was es über eines oder das andere zu sagen hat. Das Spiel, das 2016 für PS4, PC, Mac und Linux erschienen ist, versucht einen Rätschacht um das Thema Erinnern und Verlieren zu bauen, aber die Gestaltung verändert sich ständig von innen, und das Ergebnis fühlt sich weniger wie ein einzelnes Gesicht und mehr wie eine Reihe kleinerer Ideen zusammengefügt ohne viel Kleber an.

Trailer, via AnimaProjectStudio.

Die Ausgangslage

Der Vorwand ist einfach genug auf dem Papier. Spieler lenken ein junges Mädchen namens Anna durch eine Welt, gebaut aus ihren Erinnerungen, jede Zone steht für eine andere Periode ihres Lebens. Die Rätsel sollen Spieler zurück in diese Erinnerungen führen, Gegenstände finden und Probleme lösen, die neue Wege freigeben. Diese Idee ist vielversprechend. Die Umsetzung ist der Ort, wo die Schwierigkeit beginnt.

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Erinnerung und Vergessen

Anima: Gate of Memories will über Erinnerung sprechen, aber es wechselt ständig den Typ des Gesprächs, das es führt. Einige Stufen fordern Spieler auf, kleinste Details zu betrachten, Gegenstände aufzunehmen, die zu vergangenen Szenen passen. Andere Stufen verwandeln sich in reine mechanische Rätsel, die Geduld verlangen statt Neugier. Der Tonwechsel zwischen diesen beiden Modi ist abrupt, und er wird selten geglättet.

Das Mädchen Namens Anna

Anna selbst ist das Herz des Spiels, und sie trägt das emotionale Gewicht, das die Rätsel manchmal nicht liefern können. Ihre Erinnerungen sind traurig, oft schmerzhaft, und das Spiel lehnt sich darauf, Aufmerksamkeit zu erhalten, wenn die Rätsel selbst sie verlieren. Diese Balance hält in kurzen Abschnitten, aber sie bricht zusammen über eine ganze Wiedergabe.

Die Rätsel Selbst

Die Rätsel in Anima: Gate of Memories fallen in ein paar breite Kategorien, und das Spiel wechselt zwischen ihnen ohne Vorwarnung:

  • Mechanische Rätsel, gebaut um bewegende Teile und Timing
  • Erinnerungs-Rätsel, die Spieler bitten, kleine Gegenstände zu finden, die mit vergangenen Szenen verbunden sind
  • Rätsel, die Logik und Schlussfolgerung prüfen
  • Einfache Navigationsrätsel, die Geduld belohnt, nicht Fähigkeit

Jedes dieser Typen hat seine eigenen Stärken. Keines von ihnen wird mit ausreichender Sorgfalt vorgelegt, um die Zeit zu rechtfertigen, die sie verlangen.

Schwierigkeit und Länge

Einige Teile von Anima: Gate of Memories bewegen sich schnell voran und fühlen sich befriedigend an. Andere schleppen sich schlecht fort, zwingen Spieler durch lange Abschnitte des Suchens oder wiederholter Versuche. Die Schwierigkeit steigt und fällt ohne Vorwarnung, und es gibt wenig Zeichen, dass die Entwickler eine solche Veränderung geplant hätten.

Typ Stärke Schwäche
Gedächtnisrätsel Emotionale Tiefe Unregelmäßiger Rhythmus
Mechanische Rätsel Zufriedenstellende Abschluss Langweilige Wiederholung
Logische Rätsel Belohnende Deduktion Mangelnde Orientierung

Sound und Look

Die Darstellung ist das Spiel’s stärkste Element. Der Zeichenstil ist einzigartig, mit einer Handgezeichneten Qualität, die sich gut zu dem Gedächtnis-Thema eignet. Die Musik passt zum Ton jedes Bildes, gibt den ruhigeren Momenten echten Gewicht. Nichts davon rettet den schwachen Rhythmus, aber es macht die Misserfolge leichter zu ertragen.

Was funktioniert

Es gibt Momente in Anima: Gate of Memories, die gut landen, und sie sind wert, auf sie hinzuweisen, auch in einer gemischten Besprechung. Die besten Abschnitte entstehen, wenn das Gedächtnis-Thema und die mechanischen Rätsel auf gleicher Ebene zusammenkommen, was den Spielern einen Grund geben und eine Herausforderung bieten, die es lohnt zu lösen. Diese Momente sind selten, aber sie existieren.

Was fehlt

Das größte Problem ist der Mangel an einem konstanten Rhythmus. Eben noch stark beginnende Levels entspannen sich oft, was Spieler durch Zimmer treibt, die einmal drängend waren. Das Spiel hat klare Ambitionen – es will etwas über Gedächtnis und Verlust sagen – aber die Gestaltung dient nicht immer dieser Ambition.

Endnote

Anima: Gate of Memories ist ein Spiel von Höhen und Tiefen, bei dem seine stärksten Ideen Seite an Seite mit seinen schwächsten sitzen. Der Gedächtnisthema gibt ihm einen Haken, den wenige Spiele versuchen, aber die Rätseldesignung verweigert sich ihm nie ganz. Das Ergebnis ist ein Spiel, das unvollendet wirkt, voller Versprechen, die nie ganz zueinanderfinden.

Punktzahl: 6.7 von 10.

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