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Collider rankt die 10 größten Konsolen der fünften Generation, vom Pippin bis zum Game Boy Color

Collider rankt die zehn besten Konsolen der fünften Generation und mischt dabei Triumph mit Peinlichkeit bei Nintendo, Sega, Sony, Atari, NEC, Commodore und Apple.

Von mitch·5 Min. Lesezeit
A row of fifth-generation consoles including the Nintendo 64, Game Boy Color, and Virtual Boy.

Die Zeit, in der die fünfte Generation von Konsolen veröffentlicht wurde, brachte für diese Maschinen ein gemischtes Schicksal mit sich. Einige von ihnen wurden zu geschätzten festen Größen in Wohnzimmern auf der ganzen Welt. Andere verschwanden fast unmittelbar nach ihrem Erscheinen. Collider hat diese zehn Maschinen in eine Rangfolge ihrer Größe gebracht, und die Rangfolge selbst spiegelt Erfolg und Misserfolg zu etwa gleichen Teilen wider.

Die Rangfolge umfasst Konsolen von Nintendo, Sega, Sony, Atari, NEC, Commodore und sogar Apple, sortiert danach, wie sehr sie die Branche prägten, wie gut sie aufgenommen wurden, welche neuen Ideen sie einbrachten, was sie leisten konnten, welche Spiele sie beherbergten und wie erfolgreich sie sich letztlich erwiesen.

Der Apple Bandai Pippin

Das Unternehmen hinter Mac-Geräten und iPhones versuchte 1996 etwas außerhalb seines üblichen Territoriums. Es produzierte eine Spielkonsole namens Apple Bandai Pippin. Diese Konsole verfolgte mehr als einen Zweck und diente sowohl als Bildungsinstrument als auch als Internetgerät.

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Der Pippin war eine ehrgeizige Maschine, doch sein Schicksal war besiegelt durch einen hohen Preis von 600 Dollar, eine begrenzte Auswahl an überwiegend langweiligen Lernspielen und eine schwache Verkaufsleistung, die ihm den Ruf eingebracht hat, eine der schlechtesten Konsolen zu sein, die je auf den Markt gebracht wurden.

Nintendos Virtual Boy

Unter den weltweit beliebtesten Videospielherstellern steht Nintendo an der Spitze. In der fünften Generation der Spielhardware probierte das Unternehmen viel Neues aus, und der Virtual Boy war der am wenigsten erfolgreiche all dieser Versuche. Er wollte virtuelle Realität alltäglich machen und versetzte die Spieler mitten in das Spiel selbst, damit sie es aus ihrer eigenen Perspektive sehen konnten.

Der Virtual Boy litt unter Kopfschmerzen, Nackenschmerzen und Augenbelastung. Er bot kaum Spiele, die es wert waren, gespielt zu werden. Er blieb nur ein Jahr in den Regalen, bevor er eingestellt wurde. Er erwies sich als zu früh für virtuelle Realität.

NECs PC-FX

NEC baute den TurboGrafx-16 als sehr beliebte PC Engine und ließ danach den PC-FX folgen, eine Maschine, die eher einem Desktop-Computer als einer Spielkonsole ähnelte. Dieses Gerät rendete 2D-Animation statt 3D, und es wurde eine Konsole, die die Menschen schnell vergaßen, weil sie nicht verstand, was Spieler tatsächlich wollten.

Seine Nischenpopularität in Japan mit Anime-inspirierten Visual Novels verhinderte, dass es schlechter abschnitt als der Rest der Gruppe. Der PC-FX jedoch bleibt eine obskure Konsole, begraben unter dem Ruf seiner Mitstreiter der fünften Generation.

Der Amiga CD32

Ein Rivale zu Europas eigenen Bemühungen der fünften Generation kam von Commodore, dessen Amiga CD32 eine neu verpackte frühere Konsole war und Europas erste 32-Bit-CD-Maschine markierte.

Das Gerät erzielte bemerkenswerten Erfolg darin, beliebte Amiga-Computerspiele auf den Fernsehbildschirm zu bringen, insbesondere im Vereinigten Königreich. Sein Hersteller Commodore meldete Insolvenz an, bevor es ausländische Märkte erreichen konnte. Dieses Ereignis besiegelte das Schicksal jeder Hoffnung, die der Amiga auf breite Akzeptanz hätte haben können.

Ataris Jaguar

Einst ein großer Akteur in der Videospielbranche, erreichte Atari seinen Höhepunkt in den 1980er Jahren, als es das Feld anführte. Sein letzter Vorstoß, diese Stellung zurückzugewinnen, kam mit dem Atari Jaguar, der beanspruchte, die weltweit erste „64-Bit“-Konsole zu sein.

Die Maschine hatte keinen Erfolg. Ihre Hardware war schwer zu erfassen, belastet durch zu viele Tasten. Sie hatte bemerkenswert wenige Spiele, abgesehen von einer kleinen Zahl hochwertiger Titel. Der Jaguar ist seither ein Kultliebling geworden, teils weil er die letzte Konsole des Unternehmens und dessen endgültiges Ende markierte.

Panasonics 3DO

Der Panasonic 3DO war ein wahrer Wegbereiter für die Videospielwelt. Er brachte Full-Motion-Video und interaktive Spiele in den Mainstream und schuf ein standardisiertes 32-Bit-Hardwaresystem, das die Branche veränderte.

Das Problem war einfach — der Preis. Er lag bei erstaunlichen 700 Dollar, weit über dem, was seine Rivalen verlangten. Das machte ihn zu einem echten Luxusartikel. Für viele Menschen entsprach der Preis einfach nicht dem Gegenwert, und seine geringere Reichweite verlieh ihm keine wirkliche Stellung, besonders als ein Jahr später eine billigere Konsole erschien.

Der Game Boy Color

Nintendo hatte während der fünften Generation seine Hände in vielen Dingen. Der Game Boy Color war ein bescheidener Fortschritt für den Game Boy, mit einem Farbdisplay und schnellerer Verarbeitung, obwohl er die Form des alten Modells beibehielt.

Die Konsole war abwärtskompatibel mit Game-Boy-Spielen und bot eine längere Akkulaufzeit für mehr Spielzeit. Sie erschien während einer neuen Generation, rund um das kulturelle Phänomen Pokémon, was sie zur bevorzugten Handheld-Konsole machte. Die fünfte Generation der Spielkonsolen brachte nur wenige gute Handhelds hervor, vor allem weil nichts im Format mit dem Game Boy Color und seiner Beliebtheit mithalten konnte.

Ein Vergleich der letzten vier

Konsole Problem Ergebnis
Apple Bandai Pippin 600-Dollar-Preis, langweilige Spiele Schlechteste Konsole aller Zeiten
Virtual Boy Frühes VR-Konzept Nach einem Jahr eingestellt
NEC PC-FX Desktop-ähnliches Design Anime-Visual-Novels
Amiga CD32 Bankrotte Muttergesellschaft Mittelmäßiger Erfolg in Großbritannien

Was diese Liste über die Ära aussagt

Während der Ära der fünften Generation erschienen viele originelle Konsolen, von denen einige keinen Erfolg hatten, während andere erfolgreich waren. Die Rangliste vereint beide Arten, darunter den Game Boy Color und das Nintendo 64, und zeigt, dass viele Konsolen hinter den Erwartungen zurückblieben, selbst als neue Ideen in die Praxis umgesetzt wurden.

Diese Konsolen sind nicht in guter Erinnerung. Der Pippin, der Virtual Boy, die PC-FX und der Amiga CD32 sind nur deshalb in Erinnerung, weil sie einen Moment markieren, in dem Unternehmen Dinge versuchten, die scheiterten. Der Jaguar und das 3DO waren ihrer Zeit voraus, doch ihre Preise machten sie für Käufer unerschwinglich.

Diese Rangliste fängt einen Moment ein, in dem Erfolg und Schande Seite an Seite in perfektem Gleichgewicht auftraten.

Quellenmaterial: „The 10 Best Fifth Generation Consoles, Ranked“, Collider.

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