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Ich, beide & sie: Carreys gespaltene Persönlichkeit und ein Witz, der sich abnutzt

Me, Myself & Irene Kritik: Jim Carreys Komödie über eine gespaltene Persönlichkeit mit Renée Zellweger, Regie: die Farrelly-Brüder. 4,7/10.

Von mitch·4 Min. Lesezeit
A man stands divided into two figures, each bearing a countenance of singular character.

Jim Carrey spielt in Me, Myself & Irene zwei Männer in einem Körper, und die Farrelly-Brüder fordern das Publikum auf, über beide zu lachen. Charlie Baileygates ist ein State Trooper von Rhode Island, der jahrelang Misshandlungen hinnimmt – von seiner Frau Layla, von der Stadt, von allen –, bis sein Verstand sich spaltet und Hank Evans hervorbringt, eine grobe, gewalttätige Persona, die jeden Kampf austrägt, den Charlie nicht austragen will. Der Film dauert 117 Minuten und verkaufte sich mit einem Slogan: „From gentle to mental.“

Trailer, via FoxConnect.

Charlie Baileygates und die Drillinge

Die Ausgangslage ist der gemeinste Abschnitt des Films. Layla betrügt Charlie fast unmittelbar nach ihrer Hochzeit mit ihrem Limousinenfahrer Shonté, einem kleinwüchsigen Schwarzen mit einem IQ auf Genie-Niveau. Charlie leugnet es selbst dann, als sie biracial Drillinge zur Welt bringt – Jamal, Lee Harvey und Shonté Jr. –, die ebenfalls Genies zu sein scheinen. Layla verlässt daraufhin mit Shonté die Familie und lässt die Kinder zurück, und Charlie zieht sie als seine eigenen auf.

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Hank Evans erscheint

Diese Jungen lieben Charlie. Der Rest der Stadt tut es nicht, und der Film behandelt seine Jahre der Misshandlung als den Keim des Bruchs. Hank taucht immer dann auf, wenn Charlie unter extremem Stress steht, und ein Psychiater verschreibt Medikamente, um ihn unten zu halten. Das ist der ganze Motor des Films: eine Pillenflasche, die zwischen einem Mann und dem anderen Mann steht, der in ihm lebt.

Die Straße nach Massena

Charlies befehlshabender Offizier, der glaubt, er brauche Urlaub, befiehlt ihm, Irene Waters von Rhode Island nach Massena, New York, zu eskortieren, wo sie angeblich Fahrerflucht begangen hat. Irene sagt, ihr Ex-Freund Dickie, der Verbindungen zum Mob hat, habe die Anschuldigung erfunden, um sie davon abzuhalten, den Behörden von seinen illegalen Aktivitäten zu erzählen. Charlie weiß nicht, dass die Dienststelle plant, ihn zu entlassen, sobald er zurückkommt.

In Massena übergibt er Irene an zwei EPA-Agenten. Ein Auftragskiller, der auf sie angesetzt ist, tötet einen von ihnen. Sie findet Charlie, sie fliehen, und seine Medikamente bleiben zurück – also kommt Hank oft heraus, und Charlie wird für einen Mord verantwortlich gemacht, den er nicht begangen hat. FBI-Agenten verfolgen sie. Ebenso Agent Boshane und Colonel Partington.

Womit Carrey und Zellweger arbeiten

Carrey bekommt die schrillere Hälfte des Deals, und er nimmt sie. Hank ist eine Performance der reinen Befreiung, und die Komödie des Films hängt davon ab, dass Carrey den Umschwung ohne einen Moment des Zögerns verkauft. Renée Zellwegers Irene muss das vernünftige Zentrum eines Films sein, der sich ständig weiterdreht, und sie spielt es geradlinig, was die richtige Entscheidung ist. Chris Cooper, Robert Forster und Richard Jenkins füllen die Besetzung auf, mit Anthony Anderson und Jerod Mixon als zwei von Charlies Söhnen.

Die Farrelly-Brüder, zwei Jahre nach Dumb and Dumber

Dies war der zweite Film der Farrelly-Brüder mit Carrey, nach Dumb and Dumber im Jahr 1994, und der Absturz zwischen ihnen ist steil. Die Dreharbeiten liefen vom 11. Mai bis zum 29. Juli 1999 in Rhode Island und Vermont. 20th Century Fox brachte den Film am 23. Juni 2000 heraus. Er spielte Geld ein. Er erhielt auch gemischte Kritiken, und die Spaltung ist leicht zu verstehen.

Warum der Witz sich abnutzt

Die Prämisse hat einen einzigen Zug: Charlie ist höflich, Hank ist es nicht, und der Film wiederholt diesen Kontrast, bis der Roadtrip die Oberhand gewinnt. Psychische Erkrankung ist hier eine Pointe und ein Handlungselement, niemals ein Zustand, den jemand ernst nimmt, und das hässlichste Material des Films – die Drillinge, die in ihre Konzeption eingebauten rassistischen Witze – wird für ein Lachen gespielt, das das Drehbuch nie verdient. Der Tagline ist ehrlich über den Anspruch. Gentle to mental ist der gesamte Bogen.

Was Bestand hat, ist Carreys Einsatz und Zellwegers Erdung. Was keinen Bestand hat, ist alles um sie herum. Me, Myself & Irene will eine schwarze Komödie über einen Mann sein, der auseinanderfällt, und begnügt sich mit einer auf 117 Minuten gestreckten Skizze.

FAKTENKASTEN

  • Titel: Me, Myself & Irene (2000)
  • Regie: Peter Farrelly, Bobby Farrelly
  • Drehbuch: Peter Farrelly, Bobby Farrelly, Mike Cerrone
  • Laufzeit: 117 Minuten
  • Genre: Komödie
  • Slogan: „From gentle to mental.“
  • Dreharbeiten: 11. Mai – 29. Juli 1999 in Rhode Island und Vermont
  • Veröffentlichung: 23. Juni 2000 durch 20th Century Fox
  • Bewertung: 4,7/10

Die Farrelly-Brüder erzielten mit demselben Film einen Kassenerfolg und eine gemischte Kritik, und beide Reaktionen sind berechtigt. Carrey und Zellweger sind das Ticket wert. Das Drehbuch um sie herum nicht.

4,7 von 10

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