Chowder lief von 2007 bis 2010 auf Cartoon Network und hinterließ eine kleine, aber treue Fangemeinde. Die Serie folgt einem angehenden jungen Koch namens Chowder, der als Auszubildender in Mung Daals Cateringunternehmen arbeitet. Er meint es gut, doch sein Appetit und seine schusselige Art bringen ihn regelmäßig in Schwierigkeiten. Die Serie umfasst drei Staffeln mit 93 Folgen, die Premiere war am 2. November 2007 und das Finale am 7. August 2010.
Die Prämisse
Chowder ist ein Junge, der darauf hinarbeitet, ein Meisterkoch zu werden. Anleitung erhält er von Mungs Frau Truffles, Mungs Assistent Shnitzel, Mungs Rivalin Ms. Endive und deren Auszubildender Panini, die eine immerwährende Schwärmerei für Chowder hegt und ihn ihren Freund nennt, obwohl die beiden nicht tatsächlich miteinander ausgehen. Die Serie setzt auf surrealen Humor und absurde Situationen, wobei Chowders Appetit den Großteil des Chaos antreibt.
Die Figuren
Jede Figur ist nach einer Art von Lebensmittel oder Gericht benannt. Die Serie verfügt über eine vollständige Synchronsprecherbesetzung:
- Nicky Jones spricht Chowder
- Dwight Schultz spricht Mung Daal
- Tara Strong spricht Truffles Daal
- John DiMaggio spricht Shnitzel
- Liliana Mumy spricht Panini
- Mindy Sterling spricht Ms. Endive
- Dana Snyder spricht Gazpacho
- C.H. Greenblatt spricht Kimchi und Kiwi
Panini ist der zentrale Gegenspieler der Serie. Sie bedrängt Chowder ständig und besteht darauf, dass er ihr Freund sei, was er verabscheut. Ihr Werben um ihn treibt einen Großteil des Humors und der Konflikte der Serie voran.
Das Drehbuch
Die Serie gewann einen Primetime Emmy Award und erhielt zwei Nominierungen. Außerdem erhielt sie sechs Nominierungen bei den Annie Awards. Diese Bilanz deutet darauf hin, dass die Serie für Qualität jenseits bloßer Popularität anerkannt wurde, wobei die Quelle nicht angibt, in welchen Kategorien diese Nominierungen erfolgten.
Das Drehbuch setzt auf Wiederholung und eskalierende Einsätze. Die Episoden folgen tendenziell einer ähnlichen Struktur: Chowder macht sich daran, etwas zu kochen, etwas geht schief, und das Problem wächst, bis alle beteiligt sind. Die Serie nimmt sich selten ernst, was Teil ihres Reizes ist.
Was funktioniert
Die besten Episoden funktionieren, weil die Serie ihrer Prämisse vertraut. Chowders Appetit ist wirklich komisch, wenn er auf die Spitze getrieben wird, und die surreale Logik der Welt erlaubt es den Autoren, Witze über ganze Episoden hinweg auszudehnen. Die Serie profitiert zudem von starken Synchronsprechern, insbesondere von Tara Strong als Truffles und John DiMaggio als Shnitzel.
Was nicht funktioniert
Nicht jede Episode erreicht dieselben Höhen. Manche Episoden verlassen sich zu stark auf eine Ausgangslage, die nie eingelöst wird, und die Neigung der Serie zum Absurden kann gelegentlich in Füllmaterial abgleiten. Paninis Werben um Chowder ist zudem manchmal überzogen, besonders wenn sie Grenzen überschreitet, die eher gemein als komisch wirken.
Der Surrealismus der Serie kann auch gegen sie arbeiten. Episoden, die zu weit in abstrakten Unsinn abgleiten, verlieren die Figuren aus dem Blick, die die stärkste Stärke der Serie sind.
Fazit
Chowder ist eine selbstbewusste, komische Serie über einen Jungen, der gerne isst. Sie kennt ihre eigenen Regeln und hält sich daran, was seltener ist, als es klingt. Die Emmy- und Annie-Nominierungen zeugen von einem handwerklichen Niveau, das sich im Drehbuch zeigt, auch wenn einzelne Episoden straucheln. Es ist eine Serie, die für Kinder gemacht ist und auch Erwachsenen gefallen kann, dank ihres Witzes und ihrer Bereitschaft, sich voll und ganz auf ihre Prämisse einzulassen.
Bewertung: 8,2 von 10.
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