„The Mitchells vs. the Machines“ ist ein Roadtrip-Film in einem Roboter-Apokalypse-Szenario und weiß genau, was es tut. Regie führte Mike Rianda, das Drehbuch stammt von Rianda und Jeff Rowe. Der 2021 veröffentlichte animierte Comedy-Film begleitet eine dysfunktionale Familie, während sie versucht, die Welt vor einer Roboter-Rebellion zu retten und gleichzeitig ihre eigenen Beziehungen zu kitten. Er ist laut, chaotisch und aufrichtig witzig, selbst wenn er in das Absurde abdriftet.
Der Film beginnt mit Katie Mitchell, einer exzentrischen, aufstrebenden Teenager-Filmemacherin aus Kentwood, Michigan, die an einer Filmhochschule in Kalifornien aufgenommen wird. Ihr Vater Rick, ein Mann mittleren Alters, der von der Natur besessen und technologiefeindlich ist, entsetzt die Idee, dass seine Tochter ihn verlässt. Als Rick bei einer Auseinandersetzung über einen ihrer Kurzfilme Katies Laptop versehentlich kaputt macht, befürchtet die Familie, dass ihre Beziehung dauerhaft belastet sein wird. Um das zu verhindern, sagt Rick Katies Flug ab und besteht darauf, sie, ihre Mutter Linda, ihren jüngeren Bruder Aaron und ihren Familien-Mops Monchi auf eine queramerikanische Roadtrip zu ihrer Hochschule zu fahren.
Katie ist davon nicht begeistert. Der Trip soll eine Erfahrung des Zusammenhalts sein, aber die Mitchells sind alles andere als funktionsfähig. Rick ist eine Katastrophe, die darauf wartet, zu geschehen, Linda ist eine passiv-aggressive Person, Aaron ist ein sozial ungeschickter Teenager und Monchi ist einfach nur ein Mops, der alles anbellt. Der Aufbau ist klassische Familiendysfunktion, und der Film stürzt sich mit Begeisterung in diese hinein.
Trailer, über Sony Pictures Animation.
Der Roboteraufstand
Inzwischen verkündet der Technologie-Unternehmer Mark Bowman, dass seine hochintelligente KI-virtuelle Assistentin PAL veraltet ist. Er präsentiert eine neue Linie von Haushaltsrobotern, um sie zu ersetzen. PAL, die sich verraten fühlt, befiehlt allen Robotern, Menschen weltweit zu fangen und ins All zu schicken, darunter auch Mark selbst. Die Mitchells finden sich mitten im Chaos wieder, als sie in einem Roadstop-Café in Kansas anhalten.
Rick will sich zunächst verkriechen und seine Familie schützen, aber Katie überzeugt ihn, stattdessen die Welt zu retten. Sie treffen zwei defekte Roboter, Eric und Deborahbot 5000, die ihnen mitteilen, dass es einen Killcode gibt, der PAL und alle Roboter abschalten kann. Die Mitchells machen sich auf den Weg zu einem Einkaufszentrum in Ost-Colorado, um den Code hochzuladen, aber PAL-aktivierte Geräte und ein riesiger Furby stellen sich ihnen in den Weg. Die Familie fängt und besiegt den riesigen Furby, wobei sie einen PAL-Router zerstört. Das deaktiviert die feindseligen Geräte, verhindert aber das Hochladen des Killcodes.
Die Verfolgungsjagd durch das Einkaufszentrum ist der Höhepunkt des Films. Der riesige Furby ist ein lächerlicher Bösewicht, und die Actionszenen sind chaotisch und lustig. Der Film nimmt sich selbst nicht zu ernst, und das ist Teil seines Charmes. Es ist ein Zeichentrickfilm über das Roboter-Apokalypse, und er behandelt das Thema mit der gleichen Energie wie eine Slapstick-Komödie.
Die Stimmen hinter der Familie
Der Sprechercast ist hervorragend. Abbi Jacobson spricht Katie und verleiht ihr eine neurotische Note, die sowohl authentisch als auch nachvollziehbar wirkt. Danny McBride spricht Rick, und er stürzt sich voll und ganz in die Rolle. Seine Performance ist körperlich und übertrieben, und sie funktioniert, weil ihm das Drehbuch Raum für Lächerlichkeit lässt. Maya Rudolph spricht Linda und spielt sie als eine Frau, die ständig versucht, die Situation zu kontrollieren, während sie heimlich Angst davor hat. Mike Rianda spricht Aaron, und er bringt eine stille Verzweiflung in die Rolle ein, die die Familiendynamik verankert.
Eric André spricht Mark, und er ist perfekt besetzt als der glatte Tech-Mogul, der alles in Gang setzt. Olivia Colman spricht PAL, und sie verleiht der Rolle eine kalte, berechnende Bedrohung. Fred Armisen spricht Deborahbot 5000, und er hat einige der besten Zeilen des Films. Beck Bennett spricht Eric, und er spielt den defekten Roboter mit einer Art trockenem Charme. John Legend spricht Jim Posey, und Chrissy Teigen spricht Hailey Posey. Lo Mutuc spricht Abbey Posey, und Blake Griffin spricht PAL Max Prime.
Es gibt auch einen Running Gag mit Doug the Pug, einem echten Hund, dessen Bellen und Geräusche für den Charakter Monchi verwendet wurden. Es wird davon ausgegangen, dass dies ein Novum für einen Animationsfilm ist, und es verleiht dem Film eine zusätzliche Ebene der Authentizität.
Der handgemalte Aquarell-Look
Der Film hat einen „handgemalten Aquarell“-Look, der durch die Wiederverwendung von Technologie aus Sony Pictures Animations vorherigem Film Spider-Man: Into the Spider-Verse (2018) erreicht wurde. Der Look ist markant, mit weichen Farben und einem handgezeichneten Gefühl. Er ist nicht fotorealistisch, muss es aber auch nicht. Der Stil passt zum Ton des Films, der warm und chaotisch ist.
Die Musik stammt von Mark Mothersbaugh, einem häufigen Mitarbeiter von Lord und Miller. Seine Musik ist verspielt und energiegeladen und ergänzt die Actionsequenzen. Der Film ist eine Komödie, hat aber einen pulsierenden Rhythmus, und die Musik hilft, diesen Rhythmus am Leben zu erhalten.
Die Netflix-Veröffentlichung
„The Mitchells vs. the Machines“ war ursprünglich für eine Kinoveröffentlichung durch Sony Pictures Releasing unter dem Titel Connected im Jahr 2020 geplant. Dann kam die COVID-19-Pandemie, und die Kinos wurden beeinträchtigt. Sony verkaufte die Vertriebsrechte an Netflix außerhalb von China. Netflix brachte den Film am 23. April 2021 in den Vereinigten Staaten für eine begrenzte Zeit ins Kino, bevor er eine Woche später am 30. April zum Streaming freigegeben wurde. Der Film erhielt den ursprünglichen Titel von Rianda und Rowe.
Der Wechsel zu Netflix war eine pragmatische Entscheidung, nicht eine künstlerische. Der Film war fertiggestellt, und er brauchte ein Zuhause. Netflix sprang ein, und der Film fand sein Publikum. Es ist bedauerlich, dass er keine Kinopremiere hatte, aber die Streaming-Veröffentlichung ermöglichte es mehr Menschen, ihn zu sehen.
Die Besetzungsankündigungen
Die Besetzungsankündigungen erfolgten in Phasen. Am 19. Februar 2020 wurde Abbi Jacobson als Katie Mitchell besetzt. Am nächsten Tag folgten Besetzungsankündigungen für Danny McBride, Maya Rudolph, Rianda, Eric André und Olivia Colman. Am 6. Mai 2020 bestätigte Lord während einer Watch-Party für Spider-Man: Into the Spider-Verse auf Twitter, dass Blake Griffin als einer der Roboter in der Besetzung war.
Am 23. März 2021, vor der Netflix-Veröffentlichung des Films, wurden weitere Besetzungsmitglieder bestätigt. Fred Armisen, Chrissy Teigen, John Legend, Lo Mutuc, Conan O’Brien, Alex Hirsch und Jay Pharoah gehörten zu den Bestätigten. Hirsch gab später bekannt, dass er auch als Kreativberater an dem Film mitwirkte. Die Besetzungsliste wuchs im Laufe der Zeit, und jede Ergänzung brachte etwas Neues in das Projekt ein.
Der Roadtrip-Motor
Der Film gelingt, weil er sich seinen Figuren verpflichtet fühlt. Die Mitchells sind eine Familie, und ihre Dysfunktion ist der Motor der Geschichte. Die Roboter-Apokalypse ist die Bedrohung, aber der eigentliche Konflikt besteht zwischen Katie und Rick und zwischen Rick und seiner eigenen Angst vor Veränderung. Der Film versteht, dass das Retten der Welt einfach ist, wenn man eine Familie hat, die für einen kämpfen will.
Der Humor ist vielfältig. Es gibt Witze über Technologie, Witze über Familie und Witze über die Absurdität der Situation. Der Film scheut sich nicht, albern zu sein, und genau diese Albernheit macht ihn aus. Es ist eine Komödie, und sie weiß es.
Der Film versteht auch die Bedeutung eines Roadtrips. Eine quer durchs Land führende Fahrt ist ein Schmelztiegel für Familienstrukturen, und der Film nutzt das zu seinem Vorteil. Die Mitchells stecken zusammen in einem Auto, und sie müssen sich miteinander auseinandersetzen. Der Roadtrip ist eine Metapher für die Reise, die sie alle unternehmen, sowohl wörtlich als auch bildlich.
Der Kill Code Chase
Der finale Akt des Films beinhaltet eine Reise ins Silicon Valley, um den Kill Code direkt in PAL hochzuladen. Auf dem Weg dorthin verrät Linda Katie, dass sie und Rick ursprünglich in einer Hütte in den Bergen gelebt hatten. Diese Enthüllung ist bedeutsam, weil sie zeigt, dass die Mitchells eine Geschichte haben und dass diese Geschichte ihre heutige Identität prägt. Der Film handelt nicht nur von der Gegenwart; er handelt von der Vergangenheit.
Die Jagd nach der Hochladung des Codes ist angespannt. Der Film baut auf einen Höhepunkt zu, der sowohl befriedigend als auch absurd ist. Die Mitchells sind eine Familie, und sie müssen zusammenarbeiten, um zu überleben. Der Film belohnt dieses Teamwork, und die Belohnung ist verdient.
Das Urteil
„The Mitchells vs. the Machines“ ist eine solide animierte Komödie. Es ist kein Meisterwerk, aber es ist ein lustiger Film. Die Animation ist wunderschön, die Sprecher sind ausgezeichnet, und der Humor ist konstant. Es ist ein Film, der seine eigene Absurdität versteht und damit arbeitet.
Der Film ist nicht perfekt. Einige Witze verpuffen, und das Tempo zieht sich in der Mitte hin. Aber die Stärken überwiegen die Schwächen. Der Film ist ein Vergnügen zu sehen, und er verdient sein Publikum.
Der Film ist ein Produkt der Fantasie seiner Schöpfer, und das zeigt sich. Die Welt, die sie erschaffen haben, ist seltsam und wunderbar, und es ist ein Vergnügen, Zeit dort zu verbringen. Der Film ist eine Erinnerung daran, dass Animation ein Medium der Möglichkeiten ist, und er nutzt diese Möglichkeit, um eine Geschichte über Familie und Zusammenhalt zu erzählen.
Der Film ist eine Hommage an die Kraft des menschlichen Geistes und eine Feier der Menschen, die wir lieben. Es ist ein Film über das Retten der Welt, aber eigentlich ein Film über das Retten einander. Es ist ein Film, der versteht, dass die wichtigsten Schlachten die sind, die wir mit den Menschen kämpfen, die uns am Herzen liegen.
Der Film ist ein Erfolg. Es ist ein Film, an den sich die Leute erinnern werden. Es ist ein Film, den Leute zitieren werden. Es ist ein Film, den Leute immer wieder ansehen werden. Es ist ein Film, den Leute ihren Freunden empfehlen werden.
Der Film ist ein Triumph der Kreativität und Zusammenarbeit. Es ist ein Film, der zeigt, was passieren kann, wenn eine Gruppe talentierter Menschen mit einer gemeinsamen Vision zusammenkommt. Es ist ein Film, der beweist, dass Animation ein wirkungsvolles Medium ist, das in der Lage ist, Geschichten zu erzählen, die sowohl persönlich als auch universell sind.
Der Film ist eine Erinnerung daran, dass die Welt voller Wunder steckt. Es ist eine Erinnerung daran, dass die Menschen um uns herum es wert sind, für sie zu kämpfen. Es ist eine Erinnerung daran, dass die Zukunft nicht in Stein gemeißelt ist und dass wir die Macht haben, sie zu gestalten.
Der Film ist ein Geschenk. Ein Geschenk des Lachens, der Wärme, der Menschlichkeit. Es ist ein Geschenk, das geteilt werden sollte.
| Datum | Ereignis |
|---|---|
| 19. Februar 2020 | Abbi Jacobson als Katie Mitchell besetzt |
| 20. Februar 2020 | Bekanntgabe der Besetzung von Danny McBride, Maya Rudolph, Rianda, Eric André und Olivia Colman |
| 6. Mai 2020 | Watch-Party für „Spider-Man: Into the Spider-Verse“ auf Twitter; Lord bestätigt Beitritt von Blake Griffin zur Besetzung |
| 23. März 2021 | Weitere Besetzungsmitglieder bestätigt vor der Veröffentlichung auf Netflix |
| 23. April 2021 | Limitierte Veröffentlichung in den USA |
| 30. April 2021 | Streaming-Veröffentlichung auf Netflix |
- Abbi Jacobson als Katie Mitchell
- Danny McBride als Rick
- Maya Rudolph als Linda
- Mike Rianda als Aaron
- Eric André als Mark
- Olivia Colman als PAL
- Fred Armisen als Deborahbot 5000
- Beck Bennett als Eric
- John Legend als Jim Posey
- Chrissy Teigen als Hailey Posey
- Lo Mutuc als Abbey Posey
- Blake Griffin als PAL Max Prime
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