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Monster Hunter Stories 2: Wings of Ruin Test — Monster aufziehen statt sie zu jagen

Monster Hunter Stories 2: Wings of Ruin tauscht das Jagen gegen das Ausbrüten – ein rundenbasiertes RPG über die Aufzucht von Monsties, bewertet mit 8,6/10.

Von mitch·5 Min. Lesezeit
A rider sits upon a great wyrm as it flies above a verdant forest.

Monster Hunter Stories 2: Wings of Ruin verwandelt die Jagd-und-Zerlegungs-Schleife der Serie in etwas Sanfteres: ein rundenbasiertes RPG über das Stehlen von Eiern, das Ausbrüten und das Aufziehen der darin enthaltenen Monster als Partner. Capcom entwickelte und veröffentlichte das Spiel, und Wikipedia nennt Marvelous als Co-Entwickler. Es erschien weltweit am 9. Juli 2021 für Nintendo Switch und Windows. Es ist eine Fortsetzung von Monster Hunter Stories (2016) und ein Spin-off der Monster-Hunter-Serie. Eine Fortsetzung, Monster Hunter Stories 3: Twisted Reflection, erschien im März 2026.

Trailer, via Monster Hunter.

Ein Rider, kein Jäger

Die Verschiebung ist der ganze Punkt. In Monster Hunter Stories 2 verfolgt man kein Monster, um es zu töten. Man übernimmt die Rolle eines jungen Riders, der einen Kinship Stone benutzt, um Bindungen mit Kreaturen namens Monsties einzugehen, und dann in rundenbasierten Kämpfen an ihrer Seite kämpft.

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Die Spielerfigur ist der Enkel von Red, einem legendären Rider. Die Geschichte beginnt mit einer schicksalhaften Begegnung mit Ena, einem weißhaarigen Wyverian-Mädchen, dem von Guardian Ratha ein Rathalos-Ei anvertraut wurde. Dieses Ei ist das Problem. Ein Rathalos mit kleinen schwarzen Flügeln bricht daraus hervor, und der Legende nach wird die Kreatur mit der Zeit Unheil über die Welt bringen.

Rathalos verschwinden

Bevor all das geschieht, setzt das Spiel seinen Haken: Rathalos verschwinden auf der ganzen Welt, wobei bei einem Festival auf Hakolo Island ein massenhaftes Verschwinden beobachtet wurde, während überall große Gruben auftauchen, die ein seltsames, rosafarbenes Licht ausstrahlen. Monster mit rosa, leuchtenden Augen – „rage-rayed“-Kreaturen – greifen an und zerstören alles, was sie sehen, und die Gruben scheinen die Quelle zu sein.

Die Hunter geben der Geburt von Razewing Ratha, dem Rathalos des Spielers, die Schuld und fangen es. Da wird die Geschichte kompliziert. Die Hunter arbeiten mit einer mysteriösen Gruppe zusammen, die Ratha aus eigenen Gründen haben will. Der Spieler holt Ratha zurück und entkommt mit Ena, und Ratha breitet dabei seine Flügel aus.

Oltura und die Gruben

Später beobachtet der Spieler, wie eine riesige wurmartige Kreatur aus einer der Gruben auftaucht und einen Rathalos verschlingt. Dieses Monster entpuppt sich als ein mächtiger Elder Dragon namens Oltura, der die Gruben erschaffen und Rathalos angelockt hat, um sie zu verzehren und an Macht zu gewinnen. Während der Spieler und Ena Oltura verfolgen, beginnt das Licht der Gruben blau zu werden.

Die Spur führt zurück zur Hakolo-Insel, Olturas Geburtsort. Dort stellen sich der Spieler und Ena Zellard entgegen, der sich als Anführer der mysteriösen Gruppe erweist. Er beabsichtigt, Oltura zu erwecken, um die Welt zu zerstören und eine neue aufzubauen, da er nach Reds Tod desillusioniert von der Menschheit ist. Er opfert beinahe Ratha an Oltura. Die Quellangabe bricht dort ab, sodass nicht feststeht, was als Nächstes geschieht.

Was das Buddies-System hinzufügt

Monster Hunter Stories 2 behält die Schleife aus Eierstehlen und Ausbrüten aus Monster Hunter Stories (2016) bei, dem Spiel, auf das es folgt. Man freundet sich mit Monstern an, indem man Eier nimmt und sie ausbrütet, und bringt dann sein Monstie in rundenbasierten Kämpfen gegen wilde Monster zum Einsatz.

Die Fortsetzung fügt das „Buddies“-System hinzu. Dabei werden die Spielerfigur und ihr Monstie von einer zusätzlichen Figur und einem zusätzlichen Monstie begleitet. Die Quelle sagt nicht, wie sehr das die Form eines Kampfes verändert, nur dass ein zweites Paar sich eurer Seite anschließt.

Feature Monster Hunter Stories (2016) Monster Hunter Stories 2: Wings of Ruin (2021)
Rider freundet sich mit Monstern an, indem er Eier stiehlt und sie ausbrütet Ja Ja
Rundenbasierte Kämpfe an der Seite eines Monstie Ja Ja
Buddies-System — zusätzliche Figur und Monstie schließen sich dem Kampf an Nein Ja
Erscheinungsplattformen In der Quelle nicht angegeben Nintendo Switch, Windows

Die Modi der Serie sind breit gefächert: Einzelspieler, Mehrspieler und Koop-Spiel werden alle unterstützt, und das Spiel wird aus der Third-Person-Perspektive präsentiert. Die Genres sind Rollenspiel und Abenteuer, mit Action-Themen.

Die Maschinerie der Handlung

Die Geschichte häuft viele Teile an: Rathalos verschwindet, rosa leuchtende Gruben, Monster mit Zornstrahlen, eine kompromittierte Jäger-Organisation, eine mysteriöse Gruppe und Zellards Plan, die Welt nach Reds Tod neu zu erschaffen. Aus Sicht dieser Zeitung ist das eine Standard-RPG-Verschwörungshandlung, und es ist das Schwächste, was das Spiel trägt.

Die eigene Zusammenfassung des Spiels verspricht „dramatische Ereignisse und herzerwärmende Freundschaften“. Unsere Lesart ist, dass die Freundschaft stärker wirkt als die Verschwörung, aber dieses Urteil ist unseres, nicht etwas, das die Zusammenfassung belegt.

Was das Spiel richtig macht

Das Stärkste, was Monster Hunter Stories 2 macht, ist, sich auf seine Prämisse einzulassen. Ein Monster-Hunter-Spiel, in dem man die Monster aufzieht, statt sie zu töten, hätte eine Neuheit sein können, und die Schleife des Eierstehlens hätte ein Gimmick sein können. Stattdessen baut das Spiel ein vollständiges rundenbasiertes RPG darum herum, mit Quests, Fertigkeitsentwicklung und tieferen Bindungen zu den Kreaturen im Verlauf.

Der Kinship Stone und die Monstie-Bindung sind keine Dekoration. Sie sind das System, auf dem das ganze Spiel läuft, und die Hinzufügung von Buddies gibt ihm mehr Raum zum Atmen.

Unserer Ansicht nach ist Capcoms Spin-off der seltene Fall, der sich selbst rechtfertigt. Es nimmt das Erkennbarste an Monster Hunter – die Monster – und fragt, was passiert, wenn man aufhört, sie zu bekämpfen, und beginnt, sie aufzuziehen. Die Antwort ist ein rundenbasiertes RPG mit echten Systemen dahinter.

Die veröffentlichte kritische Wertung liegt bei 8,6/10, gezogen aus einem Aggregat von 11 Publikationen. Das fühlt sich richtig an. Dies ist kein Spiel, das das RPG neu erfindet, und seine Handlung stützt sich auf vertraute Teile. Es ist ein Spiel, das ohne Entschuldigung seine eigenen Stärken ausspielt, und die Monstie-Bindung ist der Grund, es zu spielen.

Wertung: 8,6/10

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