Ghost kam am 13. Juli 1990 in die Kinos, eine übernatürliche Romanze von Regisseur Jerry Zucker und Drehbuchautor Bruce Joel Rubin. Patrick Swayze spielt Sam Wheat, einen Banker, der ermordet wird und als Geist zurückbleibt, und Demi Moore spielt Molly Jensen, die Freundin, die er nicht erreichen kann. Whoopi Goldberg spielt Oda Mae Brown, das falsche Medium, das ihn plötzlich hören kann. Der Film spielte 505 Millionen Dollar ein bei einem Budget von 22–23 Millionen Dollar und wurde zum erfolgreichsten Film des Jahres 1990.
Trailer, via Park Circus.
Sam Wheat und das Tribeca-Loft
Die Prämisse ist klar. Sam und Molly ziehen mit Hilfe von Sams bestem Freund und Kollegen Carl Bruner in ein Loft in Tribeca. Ein Räuber greift das Paar an; Sam stirbt, bleibt zurück und sieht zu, wie Molly trauert. Er kann die physische Welt nicht berühren, und die anderen Geister, die er trifft, sind keine Hilfe.
Oda Mae Brown hört eine Stimme
Dann findet er Oda Mae, eine Scharlatanin, die jahrelang die Toten vorgetäuscht hat. Sie kann ihn hören. Er bedrängt sie, bis sie einwilligt, Molly zu warnen. Der Beweis, den er anbietet, ist das Wort „ditto“ – seine Antwort, wann immer Molly sagte, dass sie ihn liebe. Es ist die beste Idee des Films, und sie zündet.
Carl Bruner und die 4 Millionen Dollar
Die Handlung dreht sich um Carl. Sam erfährt, dass Carl Willie Lopez angeheuert hat, um sein Buch mit Bankpasswörtern zu stehlen, das benötigt wird, um 4 Millionen Dollar Drogengeld über ein Konto des fiktiven „Rita Miller“ zu waschen. Carl ist der Freund, der Verräter und das Motiv zugleich.
Der U-Bahn-Geist und die Regeln
Vincent Schiavellis U-Bahn-Geist kann physische Objekte bewegen; Sam kann das nicht. Die Quelle sagt nicht, ob der Film den Unterschied erklärt, und diese Lesart findet, dass er das nicht tut. In dieser Lücke lebt die Spannung.
Was die Besetzung trägt
Swayze spielt Trauer ohne einen Körper, mit dem er trauern könnte. Moore hat weniger zu tun, als die Rolle verdient. Goldberg ist der Motor – laut, komisch und die einzige Person im Film, die sich verändert.
Auszeichnungen und die Heimvideo-Veröffentlichung
Ghost erhielt fünf Oscar-Nominierungen und gewann den Preis für die beste Nebendarstellerin für Goldberg und das beste Originaldrehbuch für Rubin. Er war 1991 der meistgemietete Film in den Vereinigten Staaten. Die ersten Kritiken waren gemischt, wobei die Musik und die Besetzung gelobt wurden.
Wo der Film ins Rutschen gerät
Die Mechanik ist das Problem. Diese Lesart besagt, dass der Film Regeln aufstellt – Licht, Wände, die U-Bahn – und dann seine zweite Hälfte damit verbringt, sie zu beugen, wann immer die Handlung einen Schubs braucht. Die Romanze wird eher erklärt als gefühlt; „ditto“ ist ein schönes Detail, das für eine Beziehung steht, die das Drehbuch nie vollständig aufbaut. Die Thriller-Hälfte ist dünn, und die Komödie und die Trauer finden nie recht zu einem Ton zusammen.
Urteil
Ghost wird wegen Goldberg und wegen eines Wortes in Erinnerung behalten, und genau das ist es ungefähr wert. Es ist ein Publikumsliebling mit einem hohlen Kern.
Wichtige Fakten – Kinostart: 13. Juli 1990, Paramount Pictures – Laufzeit: 127 Minuten – Budget: 22–23 Millionen Dollar – Einspielergebnis: 505 Millionen Dollar – Metacritic: 52/100
- Whoopi Goldberg als Oda Mae Brown
- Patrick Swayze als Sam Wheat
- Demi Moore als Molly Jensen
- Tony Goldwyn als Carl Bruner
5,2 von 10
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